30. Riemer-Team-Triathlon – Saisonabschluss

Der 30. Riemer-Team-Triathlon ist nun wieder Geschichte. Mit nur 4 Teams waren die Osterburger Füchse in diesem Jahr gemeldet und gestartet sind dann leider nur noch 3 Teams.

Bei gut vorausgesagtem Wetter machten sich alle mit bester Laune auf den Weg zum Barlebener See, das Zelt als Sammelpunkt war schnell aufgebaut und die Nervosität stieg zunehmend, insbesondere bei den Neulingen. Gemeldet waren wie immer „Die Goldbäcker“ mit Marco Treu, Karsten Köhn und Steffen Herms, „the flying foxes“ mit Patrick Wendt, Thomas Nitzsche und Christian Kallus, „the wild foxes“ mit Marco Grund, Melanie Wiechert und Kersten Friedrich und „the old foxes“ mit Karsten Thiede, Volker Noffke und Torsten Schaaf. Mit „ the flying foxes“ fanden sich drei schnelle Jungs zusammen, welche in der Kategorie unter „120 Jahre“ starteten. „Die Goldbäcker“ und „the old foxes“ starteten verständlicher Weise in der Kategorie „über 120 Jahre“ und „the wild foxes“ wären in der Kategorie „über 120 Jahre, mixed“ gestartet. Auf Grund vor Ort eingefangener multipler Hornissenstiche an Kopf und Oberkörper bei Marco und Melanie, war für dieses Team der Wettkampf bereits vor dem Startschuss gelaufen. Der Podestplatz, welcher angepeilt war, muss nun bis zum nächsten Jahr warten. Kersten schwamm dann für sich eine Runde im See und lief allein 2 Runden um den See, so dass auch er den weiten Weg mit dem Fahrrad nicht umsonst angetreten hatte. Unsere Youngstars wollten auch einen raushauen, wurden jedoch mit einem Plattfuß in der Wechselzone ausgebremst. Christian als dritter Radfahrer hatte bereits den Chip von Thomas bekommen, als er bemerkte am Rad ein Plattfuß zu haben. Ein Schlauchwechsel hätte einfach zu lange gedauert und so eilte Thomas schnell zurück in den Wechselgarten und holte sein Rad zurück, in der Hoffnung, dass die Klickpedalen auch bei Christian passen. Leider passte es doch nicht ganz mit den Klickies, aber in der Not geht auch das mal. Mit Kette rechts, viel Druck und noch mehr Wut im Bauch haute Christian alles aus den Beinen was ging. Er fuhr sogar die beste Radzeit von seinem Team. Mit guten Schwimmzeiten (Thomas mit bester Schwimmzeit aller Füchse) und noch besseren Laufzeiten (Christian mit bester Laufzeit aller Füchse) erreichten sie am Ende einen sehr guten 11. Platz in ihrer Kategorie. Einen guten 34. Platz in der Kategorie „über 120 Jahre“ konnten „Die Goldbäcker“ erkämpfen, wobei Karsten K. hier seine Stärke im Radfahren zeigte und die schnellste Radzeit unter den Füchsen einfuhr. Aber auch beim Schwimmen machte er eine ganz gute Figur. Die „the old foxes“ konnten sich am Ende auf den 75. Platz wiederfinden und sind damit auch mehr als zufrieden. Karsten Th. konnte beim Schwimmen punkten, Volker beim Radfahren und Torsten zeigte seine Stärke beim Laufen, so dass jeder zur guten Gesamtleistung beitrug.

Im Anschluss an den Team-Triathlon durften in diesem Jahr auch mal wieder die Kinder an den Start, jedoch nicht als Staffel sondern im Einzelwettkampf. Von den Füchsen waren nur Malte und Magnus Köhn am Start, Familie Köhn reiste nämlich komplett an. Magnus startete auf der Mini-Strecke und konnte einen sehr guten 5. Platz von 25 Startern belegen. Und warum nur bei den Erwachsenen Pannen, Malte erging es ähnlich. Auf der Radstrecke fuhr er sich einen Plattfuß ein, so dass für ihn der Wettkampf frühzeitig beendet war. Schade, denn bereits auf dem 4. Platz liegend, wäre sicher beim Laufen noch mehr drin gewesen.

Trotz alle dem war es für alle Starter ein schöner Tag und ein guter Saisonabschluss. Nächstes Jahr auf ein Neues, mit hoffentlich mehr Glück und dem ein oder anderen Podestplatz. Der nächste Treff für einige Füchse wird das Radrennen am kommenden Sonntag in Osterburg sein. 

     

Osterburger Fuchs Marcus Herbst bei der WM in Südafrika

Marcus Herbst (WILD EAST Pro Triathlon Team / Triathlonfüchse Osterburg) startet am Sonntag in Südfrika bei seiner ersten Elite-WM und misst sich mit den besten Triathleten der Welt. Die Weltmeisterschaft in Port Elizabeth / Nelson Mandela Bay ist der Höhepunkt der IRONMAN 70.3-Rennserie und auch sein Höhepunkt in diesem Jahr. Lange und hart darauf vorbereitet, will er am Sonntag hoch hinaus und hat eine Platzierung unter den ersten 10 bzw. 12 schon fest im Visier. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg und drücken Sonntag um 07.30 Uhr fest die Daumen. “Du schaffst das Kalle, go go go…!!!”

KnappenMan 2018 in der Lausitz – Halbdistanz

Am 25.08.2018 traten die Füchse Anika Henning, Marco Treu und Marco Grund den langen Weg in die Lausitz an um beim 30. KnappenMan an den Start zu gehen.

Bewältigt werden sollte die Halbdistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21 km Lauf)

Ebenfalls am Start waren die Sportfreunde Robert Wojahn (HTC) und Thomas Hoffmann vom TLV.

Für Anika Henning und Marco Grund war es bereits die zweite Halbdistanz in diesem Jahr.

Für Marco Treu hingegen gar erst der 1. Wettkampf 2018, da er durch einen Radunfall und Verletzungen immer wieder zurück geworfen wurde.

Pünktlich um 11Uhr ging es an den Start. Zum Glück hatte es bis dahin aufgehört zu regnen. Vom Land aus stürzten sich dann 250 Triathleten in das Wasser und kämpften um jeden Meter. Nach etwa 500 Meter war das Feld soweit auseinandergerissen, dass relativ frei geschwommen werden konnte. Von den Füchsen kam Anika als erstes (38:05 min), gefolgt von Marco T. (40:36 min) und wie gewohnt Marco G. als letztes nach 42:40 min aus dem Wasser.

Auf dem Rad sollte sich das Blatt aber für Marco G. wenden. Hier konnte er seine Stärken ausspielen und die Führung Teamintern übernehmen. Die Strecke war trotz Nässe sehr gut zu fahren, über die Landstraße ging es um den Scheibensee. Insgesamt musste die Runde 3mal bewältigt werden. Mit 187 Höhenmetern waren auch ein paar Hügelchen zu bewältigen. Durch den Regen am Vormittag waren die Straßen noch nass, so dass es einige kritische Stellen gab, an denen es auch zu Stürzen im Feld kam. Nach einer Radzeit von 02:24:38h ging es für Marco G. auf die Laufstrecke, gefolgt von Marco T. mit einer Fahrzeit von 02:32:10h und Anika mit 03:01:26h. Für Anika lief das Radfahren leider etwas unglücklich, da sie auf Grund eines Plattfußes den Schlauch wechseln musste. Schnell noch schnell eine Pumpe geliehen und weiter ging es auch für Sie. Eine bessere Fahrzeit blieb ihr dadurch verwehrt.

Die Laufstrecke ging über 2 Runden um den Dreiweiberner See. Auf der letzten Disziplin wollte Marco G. seine Zielzeit von unter 05:00 Stunden klar machen. Dementsprechend versuchte er das Tempo hochzuhalten. Mit einer Durchschnittszeit von 4:32 min/km beendete er die 21 km nach 01:32:09 und finishte die Halbdistanz überglücklich mit einer Gesamtzeit von 04:43:26 Stunden. Aber auch Marco T. und Anika können stolz auf ihre Ergebnisse sein. Wir gratulieren allen drei Füchsen zu ihrer nächsten gefinishten Halbdistanz. Marco Grund war zum ersten Mal in der Lausitz am Start und konnte nun Daumen hoch zeigen, ein sehr schöner und auch gut organisierter Wettkampf. Die weite Anreise hat sich definitiv gelohnt. Mit der Seenlandschaft und dem Streckenprofil ähnelt er unserem eigenen Arendsee-Triathlon.

Nun heißt es langsam die Saison ausklingen zu lassen und die Vorbereitung für die Saison 2019 zu planen – der Arendseetriathlon kann also kommen – sie sind bereit für die Online-Anmeldung ab dem 01. September.

Ergebnisse im Überblick:

Männlich:

  • Marco Grund: 04:42:26 – Platz 70 gesamt, AK 11.Platz
  • Marco Treu:   05:11:40 – Platz 134 gesamt, AK 27.Platz

Weiblich:

  • Anika Henning: 06:04:01 – Platz 42 gesamt, AK 9. Platz

 

Robert Wojahn, Marco Treu, Anika Henning, Marco Grund, Thomas Hoffmann

Schwimmstart

Oschersleben – letzter Landesligawettbewerb

Am 18. August fand in Oschersleben der letzte Landesligawettbewerb für die Saison 2018 statt. 156 Triathleten standen im Freibad am Start um 500 Meter im Schwimmbecken, 31 km auf dem Rad und 5,5 km laufend zu absolvieren. Von den Triathlonfüchsen waren Volker Noffke, Karsten Thiede und Kersten Friedrich am Start. In unterschiedlichen Wellen startend kamen sie so auch zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Wasser, um dann ihre Stärken beim Rad zu zeigen. Die Radstrecke war sehr anspruchsvoll und außerdem war auf Grund einer nicht fertig gewordenen Baustelle das Rad 100 Meter auf dem Gehweg zu schieben. Da alle Teilnehmer unter den gleichen Bedingungen starteten, sollte es auch kein Problem sein, so etwas kommt halt mal vor. Nach dem Rad ging es dann noch auf die schöne 5,5 km lange Laufstrecke.

Am Ende belegte Kersten den 35. Gesamtplatz (6. in der AK), nachdem er zuvor schon die Radstrecke einmal abgefahren ist und im Anschluss noch einmal die Laufstrecke absolvierte. Er nahm es als Trainingseinheit für seinen bevorstehenden Ironman. Volker, ein paar Tage zuvor noch kränkelnd, kam als 77. ins Ziel (6. in der AK) und Karsten hat seinen Ironman in Tallinn auch gut überstanden und belegte Gesamtplatz 85 (4. in der AK).

  • 01:34:58 – Kersten Friedrich
  • 01:48:45 – Volker Noffke
  • 01:52:13 – Karsten Thiede

Wie viel Punkte die Füchse für die Landesligawertung einfahren konnten und auf welchem Platz wir am Ende stehen, das werden wir erst sehen, wenn die letzten beiden Wettkämpfe ausgewertet und die Tabellen veröffentlicht wurden.

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