Letzter Landesliga-Wettkampf in Oschersleben

Bei bestem Sommerwetter reisten am Samstagnachmittag (24.08.2019) 4 Füchse zum letzten Landesliga-Wettkampf nach Oschersleben, Melanie Wiechert, Kersten Friedrich, Volker Noffke und Jean-Luc Boegner. Auch wenn kurzfristig die Startzeit über 30 min nach hinten verlegt wurde und man schon von der Nachmittagssonne durchgebrutzelt war, so konnten doch alle ihre Leistungen abrufen.

Da der Wettkampf im Freibad in Oschersleben stattfand, wurde dem entsprechend auch im Schwimmbecken, 500 m auf einer 50-Meter-Bahn, geschwommen. In 4 Startwellen, auf 6 Bahnen mit jeweils 3-5 Startern, wurden alle Teilnehmer nach ihren eigenen Schwimmzeiten eingeteilt. Volker war der erste Starter von den Füchsen, in der ersten Welle wurde nämlich vorwiegend Brust geschwommen. In der dritten Welle gingen Kersten und Melanie an den Start, beide auf der gleichen Bahn, in der Hoffnung, wie auch schon vor 2 Jahren im Wasserschatten Zeit gut zu machen. Aber die Rechnung ging in diesem Jahr nicht auf. Beim Start verpasste Melanie den Anschluss und konnte nur hinter einem langsameren Schwimmer hinterher schwimmen, ein Überholen ließ er nicht wirklich zu. Jean-Luc, bekannt als guter Schwimmer, folgte ihnen dann in der letzten und schnellsten Startwelle. Er konnte die zehnt beste Schwimmzeit vorweisen. Super gemacht. Auf der 31 km langen Radstrecke durften dann alle ihre mehr oder weniger zufriedenen Schwimmzeiten wieder aufbessern. Hier hieß es von Beginn an nicht “Kette rechts” sondern treten, treten und treten. Gleich nach dem Aufstieg auf’s Rad ging es schon berghoch und das nicht nur kurz. Ein ziemlich langer Anstieg wartete auf alle Starter und bei diesem einen blieb es nicht. Ein ständiges bergauf und bergab zog sich über die Wettkampfstrecke. Jean-Luc überlegte kurzzeitig, ob er in den Alpen ist, er kannte die Strecke noch gar nicht und war darauf nun wahrlich nicht vorbereitet. Für die anderen Füchse war es schon Routine, aber ebenso Kräfte raubend. Wie das Schwimmbecken, so überstanden auch alle mit zufriedenen Zeiten die Radstrecke. Im Anschluss ging es dann auf die 5,5 km lange Laufstrecke, Volker, gefolgt von Kersten und kurze Zeit später Melanie und zuletzt noch Jean-Luc. Volker konnte schon ins Ziel einlaufen, als Kersten und Melanie noch nicht einmal einen Kilometer absolviert hatten. Auf der Laufstrecke konnte Melanie den von Kersten heraus geschwommenen Vorsprung nach und nach verkleinern und ihn dann sogar noch überholen. Bei Kersten waren auf der Laufstrecke die Kräfte am Ende, auch geschuldet der Anreise von zu Hause per Rad. Jean-Luc bewies auch hier noch seine Frische und konnte am Ende einen guten 52. Gesamtplatz belegen. Auch wenn er Kersten und Melanie nicht mehr einholen konnte, so hatte er doch von den Füchsen die Nase vorn, kein Wundern bei den jungen 18 Jahren. Spät, aber dennoch zufrieden machten sich alle auf den Heimweg, jeder in seine Richtung, jeder auf irgendeine andere Party. Feiern ist doch auch mal erlaubt!

  • Ergebnisse:
  • 52. Platz / 48. Platz (m) Jean-Luc Boegner, 01:36:59, 2. Platz AK Junioren
  • 69. Platz / 6. PLatz (w) Melanie Wiechert, 01:41:24, 1. Platz AK Senioren 1
  • 77. Platz / 71. Platz (m) Kersten Friedrich, 01:42:30, 9. Platz AK Senioren 2
  • 115. Platz / 101. Platz (m) Volker Noffke, 01:55:27, 6. Platz AK Senioren 4
Jean-Luc, Volker, Melanie und Kersten

Knapp! Knapper!! Knappenman!!!

Wer kann schon widerstehen, wenn „der schnelle Triathlon in der Lausitz“ ruft? – Anika Henning, Marco Grund, Patrick Wendt, Christian Dülken und Christian Kallus jedenfalls nicht. Sie hatten sich jeweils für einen Einzelstart über die Halbdistanz am 24. August angemeldet. Hinzu kam mit Ronald Schaffer, Thomas Hofmann und Matthias Ulrich ein Staffelteam über die gleiche Distanz. Und zu guter Letzt traf auch noch der „Gänsefurther“ Maik Löwe ein. Da dieser mit den Füchsen im Oktober an der Langdistanz in Barcelona teilnimmt, besteht ein enger Draht und viel Freude bei jedem Wiedersehen.

Da die Lausitz mit ihrer durch den Braunkohleabbau besonders geprägten Landschaft und ihrer Zweisprachigkeit (zumindest bei den Ortsschildern) nicht gleich um die Ecke liegt, reisten alle bereits am Freitag an. So gab es am Abend noch eine gemeinsame Mahlzeit und regen Austausch über die windstillen Strecken.

Das änderte sich am nächsten Tag, denn spätestens zum Start des Schwimmens gegen 11 Uhr kam dann doch Wind auf. Gleichwohl zeigte das Thermometer bereits 30°C an und legte noch weiter zu. Diese Bedingungen und wenig Schatten auf der Rad- und Laufrunde führten zu einer hohen Ausfallquote von fast 10%. Auch Anika hielt es für sinnvoll nach der ersten Laufrunde auszusteigen. Jeder von uns weiß, wie schwierig diese Überlegung ist. Und das dazu ein gutes Körpergefühl und auch Mut gehört.

Mit einer guten Rad- und sehr guten Laufleistung (1:20:52 für den Halbmarathon) kam unser „Gaststarter“ Maik als Viertplatzierter ins Ziel. Knapp war’s. Zum Podium fehlte nur eine Minute.

Noch knapper verlief die „Radtour“ zwischen Patrick und Christian D., die dieser letztlich mit einer halben Minute für sich entscheiden konnte. Patrick hatte dann aber letztendlich die besseren Beine und überholte Christian D. und auch Marco bei der letzten Disziplin. Marco hatte auch gute Beine, aber einen unwilligen Magen und so ergab sich das ein oder andere… Er fing sich und lief zum Ende hin schon wieder Zeiten unter 4:30min/km. In Hinblick auf seine erste Langdistanz in Barcelona ist dies eine gute Erfahrung. Motivierend für ihn ist sicherlich der Umstand, dass er Christian K. auf der Radstrecke exakt eine Sekunde abnahm. Das war richtig knapp. Christian K. war wiederum der schnellste Fuchs in Summe.

Noch schneller war die Staffel mit Thomas (Schwimmen), Matthias (Rad) und Ronald (Laufen). Letzterer legte nach dem späten Auskurieren einer Wadenzerrung und nur drei Trainingstagen eine starke 1:37:52 auf den Asphalt.

Für die Organisation dieser Veranstaltung bleibt uns nur Lob. Applaudierende Streckenposten, hilfsbereite Verpflegungsposten und nasse Schwämme, nasse Schwämme, nasse Schwämme… Wir kommen gern wieder.

Nun stehen für alle noch recht intensive Trainingstage an. Ronald und Matthias starten Mitte September bei der Challenge Almere-Amsterdam über die Halbdistanz. Christian D., Marco, Patrick, Christian K. und Maik nehmen im Oktober den langen Kanten beim Ironman Barcelona in Angriff. Vorher freuen sich alle aber noch auf den Teamtriathlon am 08.09.2019 in Barleben.

  • Maik Löwe: 4. Platz, 4:06:26 Std, 2. Platz AK 2
  • Christian Kallus: 23. Platz, 4:31:12 Std., 2. Platz AK 3
  • Patrick Wendt: 49. Platz, 4:48:56 Std, 7. Platz AK 3
  • Marco Grund: 64. Platz, 4:54:11 Std, 16. Platz Sen 1
  • Christian Dülken: 86. Platz, 5:01:11 Std, 14. Platz AK 4
  • Staffel: 12. Platz, 4:29:39 Std.
v.l.: Maik Löwe, Christian Dülken, Ronald Schaffer, Patrick Wendt, Matthias Ulrich, Anika Henning, Christian Kallus, Thomas Hofman, Marco Grund

Füchse-Trio siegt beim Lichterlauf in Tangermünde

Am vergangenen Samstag fand in Tangermünde der 6. Lichterlauf mit verschiedenen Wertungskategorien statt. So wurden im Hauptprogramm Einzelwertungen über 5 und 10 km sowie eine Teamstaffel über 10 km angeboten.

Im Teamstaffel-Event stellten sich Christian Kallus, Marco Grund und Christian Muths der Konkurrenz. Nachdem bereits am Vormittag IRONMAN-Training (Marco und Christian K.) bzw. ein Sprinttriathlon (Christian M., 4. Platz in der Gesamtwertung btw.) absolviert wurde, gab es für die Drei am Abend noch ein paar 1000m Intervalle zum Nachtisch. Gelaufen wurde nämlich auf einer 1000m langen Runde über das Pflaster der Tangermünder Innenstadt.

Die Teamtaktik der Füchse sah dabei einen Wechsel des Staffelstabes nach jeder Runde vor. Von Beginn an gab es für die Füchse einen Zweikampf um den Sieg mit einem Team aus Niedersachsen. Nach einem anfänglichen Rückstand von ca. 25 Sekunden, konnte ab der dritten Runde der Rückstand auf das führende Quartett nach und nach verringert werden. In der 7. Runde wurde schließlich die Führung übernommen und bis ins Ziel nicht mehr abgegeben. Nach 10 Runden betrug der Vorsprung auf das zweitplatzierte Team gerade einmal 9 Sekunden. Das bessere Pacing brachte den verdienten Sieg!

Dazu herzlichsten Glückwunsch – ganz stark!!!

Fast genauso gut drauf war Triathlonfuchs Torsten Schaaf, er startete über die 10 km. Bei bestem Wetter und super Stimmung konnte er mit 51:37 min einen guten 21. Gesamtplatz (4. Platz AK) belegen. Auch ihm gratulieren wir dazu ganz herzlich.

♫♫♫…Über sechs Brücken musst du fahren….♫♫♫

Hier ein kurzer Bericht von Matthias zum Landesliga-Wettkampf in Halle beim 31. GISAtriathlon:

Mit einer Sprintdistanz (0,75 – 20 – 5) stand der vierte Wettkampf der Landesliga Sachsen-Anhalt am Sonntag auf dem Programm. Und passend dazu machten sich vier Füchse auf den Weg zur Peißnitzinsel nach Halle. Die kürzeste Anreise hatte Thomas, er lebt mit seiner Familie in Halle. Siegmar, Kersten und Matthias legten einige Kilometer mehr zurück, um dieses idyllische Eiland zu erreichen.

Eingebettet zwischen Saale und Wilder Saale lag der Start- und Zielbereich der Veranstaltung. Natürlich fand das Schwimmen in der Wilden Saale statt. Erst flussabwärts und dann die letzten 300m wieder gegen den Strom. Die “Wilde” zeigte sich aber von ihrer sanften Seite und alle erreichten ohne Hilfe das „rettende Ufer“. Die Strecken wurden kompakt gehalten. Das galt schon für den Übergang vom Schwimmen zum Rad, der nur etwa 100m ausmachte. Und auch die Radrunde selbst betrug nur 5 km und war viermal zu absolvieren. Allerdings hatten die Veranstalter einen sehr anspruchsvollen Stadtkurs geschaffen. In dem Wissen darum, hatten alle Füchse und auch zahlreiche andere Aktive ihre Rennräder am Start. Insgesamt sechs Brücken mit kurzen, knackigen Steigungen galt es zu überwinden. Hinzu kamen zahlreiche Links-/Rechtskurven, manches überraschend parkende Auto, Rad- und Fußwege, Schienen und einmal auch eine Straßenbahn… Es galt hochkonzentriert zu bleiben und die wenigen langen Geraden für die Flüssigkeitsaufnahme zu nutzen. Der Vorteil dieses Kurses war die Stimmung an zahlreichen Stellen der Strecke. Die gab es auch auf der 2,5 km-Laufrunde, die zweimal zu absolvieren war. Der dichte Baumbestand sorgte für ausreichend Schatten, stiegen doch die Temperaturen auf ca. 30°C zum Ende des Wettkampfes hin an.

Alle Füchse kamen mit akzeptablen Zeiten und gut ausgelaugt ins Ziel. Thomas wurde gleich von seiner Familie in Beschlag genommen und Kersten erzählte uns von besagter Straßenbahn.

  • Thomas Weber: 31. Platz, 1:15:37 Std, 2. Platz MK40
  • Matthias Ulrich: 44. Platz, 1:18:38 Std, 8. Platz MK45
  • Kersten Friedrich: 57. Platz, 1:22,54 Std, 10. Platz MK45
  • Siegmar Kirchner: 68. Platz, 1:26:34 Std, 3. Platz MK60

In zwei Wochen findet der Abschlusswettkampf der diesjährigen Landesligasaison statt. Ein Teil der Füchse nimmt parallel am beliebten Knappenman in der Lausitz teil, alle anderen sind gern beim 5. Triathlon in Oschersleben gesehen.

Thomas, Kersten, Matthias und Siegmar

Matthias beim Vorprogramm für den Weltmeister beim Berlin City Triathlon 2019

Der amtierende Weltmeister hatte sich für die Deutschen Meisterschaften angesagt. Patrik Lange startete am Wochenende bei diesem Wettbewerb, der im Rahmen von DIE FINALS BERLIN 2019 stattfand.

Um die Teilstrecken vorher schon mal zu testen, durften sich offiziellen Angaben zu folge etwa 800 Frauen und Männer über die Sprintdistanz probieren. Zu diesem Feld gehörte auch Matthias. Ihn reizte insbesondere die Kulisse. So gilt das Strandbad Wannsee bis heute als größtes Binnenseebad Europas.

Dass der See sehr flach und somit die ersten 70 Meter gelaufen bzw. mit Delfinsprüngen zu überwinden waren, stand nicht dabei. Das galt natürlich auch für den Ausstieg. Hier gab es als Bonbon noch eine Treppe mit exakt 84 Stufen. Damit kann nicht mal unser Arendsee-Triathlon dienen. Anschließend ging es in die erste Wechselzone und dann mit dem Rad durch den Grunewald zum Olympiastadion. Auf der Havelchaussee gab es einige kleine Steigungen und Gefälle. Je näher das Stadion kam, desto zahlreicher und enger wurden die Kurven. Angekommen in der zweiten Wechselzone auf dem Olympische Platz galt es zügig den Wechselbeutel zu schnappen – Helm ablegen, Radschuhe aus-, Laufschuhe anziehen und ab auf die Laufstrecke. Auf dem Weg zum Sportmuseum Berlin gab es auch einige Höhenmeter zu überwinden. Der Zieleinlauf nach zwei Runden führte wieder an der Tribüne des Olympische Platzes vorbei.

Zahlreiche Zuschauer feuerten die Finisher lautstark an. Ähnlich, wie bei den renommierten Langdistanz-Veranstaltungen erhielten die Schnellsten und die Langsamsten den meisten Applaus. Das ist Triathlon!

Matthias war nach exakt 1:14:00 Std. im Ziel. Das bedeutet Platz 120 beim erstmalig ausgetragenen Berlin City Triathlon. In der Altersklasse reichte es zu Platz 19.

Viele Finisher schauten sich anschließend noch das Elite-Rennen der Männer an. Auf zwei großen Leinwänden wurde das Rennen im Zielbereich übertragen. Hier herrschte eine ausgelassene Stimmung. Valentin Wernz wurde in 54:55 Minuten neuer Deutscher Meister. Und der Weltmeister? – Patrick Lange kam auf Platz 26 mit einer Zeit von 56:14 Minuten an. Am Vorprogramm hat es nicht gelegen…

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