Füchse gratulieren terraplan BAUMANAGEMENT

Zu einem wiedermal erfreulichem Anlass ist der Vorstand der Triathlonfüchse Osterburg zusammengekommen.

Die terraplan GmbH, um Geschäftsführer Dipl. Ing. Ronald Schaffer, feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Firmenjubiläum. Die Schwerpunkte der Firma liegen im Hoch- und Tiefbau, in der Projektentwicklung sowie in der Steuerung von Gewerbeobjekten.

Aber auch der Triathlon hat einen besonderen Stellenwert, nicht nur beim Geschäftsführer. Wir freuen uns, Ronald als Sponsor und auch aktives Mitglied der Triathlonfüchse gewonnen zu haben. 

Der Vorstand gratuliert im Namen des ganzen Vereins ganz herzlich zum 20-jährigen Firmenjubiläum und wünscht auch künftig viel Erfolg und gutes Gelingen, beruflich wie auch sportlich. Wir stoßen auf viele weitere gemeinsame Jahre an, denn auch sportlich steckt noch viel Potential in ihm.

Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein …

Hendrik, Melanie, Ronald und Kersten

Wenn ihr mehr erfahren möchtet über terraplan, dann schaut auf der Homepage oder bei Facebook.

Träume werden wahr – Füchse beim IRONMAN Barcelona

Endlich war es soweit – letzten Sonntag stand der IRONMAN Barcelona in Calella an. Der IRONMAN Barcelona ist der meistbesuchte Ironman der Welt, 3800 Athleten waren gemeldet, am Ende finishten knapp 3000 diesen erfolgreich. Unter ihnen 8 Triathlonfüchse aus Osterburg (Christian Kallus, Marco Grund, Christian Muths, Christian Dülken, Kersten Friedrich, Melanie Wiechert, Patrick Wendt und Karsten Thiede) und die beiden Vereinsfreunde Michael Wiechert (Zeppelin Team OSC Potsdam) und Maik Löwe (Gaensefurther Sportbewegung).

Für die Triathlonfüchse war es, wie bereits im Vorbericht erwähnt, der Saisonhöhepunkt. Um stressfrei in den Wettkampf gehen zu können, reisten alle Starter, teils mit ihren Angehörigen, bereits 4 Tage zuvor an. Es sollte noch genügend Zeit sein, sich an das noch sommerliche Wetter zu gewöhnen und sich mit den Wettkampfstrecken, dem Meer und den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen. Im Gegensatz zu Deutschland war es in Calella doch ziemlich warm.

Am Anreisetag ging es zunächst ans Meer, Erholung von der Anreise und erster Wassertest waren angesagt. Unerwartet hoher Wellengang bescherte dem einen oder anderen Fuchs die erste Panik, was soll das nur werden!? Der tägliche Gang zum Strand und der Kampf mit dem Meer standen ab sofort auf dem Plan. Patrick, der ja seinen Start auf Grund des Schlüsselbeinbruches vor 4 Wochen schon abgeschrieben hatte, teste auch gleich das Meer und musste feststellen, dass er schmerzfrei schwimmen konnte. Ab diesem Zeitpunkt stand der erste Held unter den Füchsen bereits fest. Mit etwas Zuspruch von den Vereinskollegen und der Familie entschloss er sich doch zu starten, egal in welcher Zeit, schmerzfrei Durchkommen und einfach nur genießen. Am Abend wurde sich dann beim gemeinsamen Abendessen getroffen und gespannt auf die letzten Sportler und die im Transporter angelieferten Wettkampfräder gewartet. Pläne für die kommenden Tage wurden geschmiedet, Trainingspläne, Zielzeiten und Wettkampftaktiken ausgetauscht, die Vorfreude war riesig.

Der Donnerstag bestand dann aus Training, Registrierung und dem Verschaffen eines ersten Überblickes vom Veranstaltungsgelände. Da sich die Unterkunft nicht weit weg vom Schwimmstart und Wechselgarten befand, hielten sich die zu absolvierenden Wege noch in Grenzen. Trotz dessen versuchte jeder so wenig wie möglich zu Laufen und den Körper zu schonen. Es wurde am Strand gelegen, sich auf das Zimmer zurückgezogen und die Ruhe vor dem Sturm gesucht.

Der trainingsfreie Freitag wurde dann ganz relaxt gestaltet, bei bestem Sommerwetter gemeinsam mit der Familie am Strand oder allein auf dem Zimmer mit viel Schlaf. Das kohlenhydratreiche Abendessen wurde von den Sportlern bei der Willkommensparty im Festzelt eingenommen, spätestens hier wurden erste Eindrücke vom IRONMAN-Event gesammelt. Der Gang durch den Merchandise Shop vor dem Abendmahl durfte allerdings nicht fehlen, erste Souvenirs wurden hier erworben. Ein Shirt mit dem eigenen Namen im IRONMAN-Zeichen war Pflicht für alle. 

Unter sich verbrachten die Sportler den letzten Tag vor dem Wettkampf, ganz ohne Familien, denn diese machten einen Ausflug nach Barcelona. Die letzten kurzen Trainingseinheiten, das sogenannte „Anschwitzen“, wurden absolviert, die Beutel für die Wechselzonen gepackt und zu guter Letzt das Rad mit der persönlichen Startnummer beklebt. Ab 15:30 Uhr ging es dann mit den Fahrrädern und den gepackten Beuteln zum Check-In. Wer bis dato nicht aufgeregt war, war es spätestens jetzt. Hunderte von Sportler trafen aufeinander, die athletischen Körper wurden begutachtet, über unbezahlbare Wettkampfräder wurde nur so geschwärmt und nebenbei holte man sich noch ein paar letzte Ratschläge und Ideen für den Wettkampftag. Beim Abendessen, das dann nur noch in Maßen ausfiel, wurde über Zielzeiten spekuliert, sich noch kurz über die Wettkampfernährung und die angepeilte Startzeit ausgetauscht, bevor es dann frühzeitig ins Bett ging und der Wecker auf 5 Uhr gestellt wurde. Die Anspannung war hoch und jeder versuchte für sich schnell zur Ruhe und in den Schlaf zu kommen. Für einige wurde es eine lange Nacht mit wenig Schlaf und viel Aufregung, verständlich, sollte es doch der erste IRONMAN werden.

Mit Herzklopfen schon vor dem Frühstück begann dann der Tag aller Tage. Erst das Frühstück, mit nur einer Kleinigkeit auf dem Teller, dann die letzte Vorbereitung auf dem Zimmer und schließlich der Gang zum Wettkampfgelände. Die Aufregung einiger ist kaum in Worte zu fassen. Im Wechselgarten wurde nochmals das Fahrrad gecheckt, die Beutel nach allem erforderlichen inspiziert und am Ende dann der Neopren für die erste Disziplin übergezogen. Mit Zwischenstopp am Dixi ging es zum Schwimmstart, die Zeit rannte, so dass ungewollte Hektik aufkam. Marco mit einem Platten am Vorderrad hatte von allen wohl den größten Stress, fand aber dennoch rechtzeitig den Weg zum Schwimmstart. Die Füchse versuchten sich in den entsprechenden Starterboxen wiederzufinden um sich ein letztes Mal auf die Schulter zu klopfen, viel Erfolg aber vor allem viel Spaß zu wünschen. Von nun an war jeder auf sich gestellt, es war noch etwas Zeit die Atmosphäre zu genießen, den Start der Profis zu folgen und die eine oder andere Freudenträne kullern zu lassen. Gänsehaut pur…nicht nur für die Starter, auch ihre Angehörigen und die mitgereisten Fans waren beeindruckt bevor es überhaupt losging.

Der Startschuss fiel pünktlich und mit kleinen Schritten ging es auf dem Sand immer näher ans Wasser, durch den Startbogen durch und ab in die Fluten. Der Kampf gegen die Wellen war nun eröffnet, 3,8 km durchs Meer kraulen und dabei nicht ins stupide langweilige Schwimmen übergehen. Spätestens hier legte sich die Aufregung etwas und der Wettkampfmodus wurde eingeschaltet. Die Wassertemperatur war angenehm und der Wellengang hielt sich in Grenzen, so dass für einige die erhoffte Schwimmzeit deutlich unterboten wurde. Für Marco, Melanie und Patrick hatte Ankommen oberste Priorität, aber auch sie schlugen sich wacker durchs Wasser und kamen mit unerwartet guten Zeiten aus diesem. Direkt in das Wechselzelt laufend, die Ruhe bewahren, Wechselbeutel finden, Neo aus und Radhelm auf, ging es zum Rad und mit diesem dann auf die 180 km lange Radstrecke. Zwei Runden mussten auf einer welligen, entlang der Küste verlaufenden Radstrecke absolviert werden. Knapp 800 Höhenmeter, mehrere anspruchsvolle Passagen, kurze steile und auch längere Anstiege zeichneten die, auf Grund der hohen Teilnehmerzahl, gut gefüllte Radstrecke aus. Jeder gab sein Bestes, Kopf runter, Kette rechts und ab ging die Luzi. Im Hinterkopf den noch bevorstehenden Marathonlauf hieß es für alle, sich die Kräfte einzuteilen. Durch die anfeuernden Zuschauer war es oftmals schwer, das Tempo rauszunehmen, auch die Familien und Osterburger Fans waren lautstark an der Radstrecke vertreten. Beim Passieren der Stimmungsnester gab es immer wieder neue Motivation das Ding bis zum Umfallen durchzuziehen. Ohne Panne, Sturz oder Erschöpfung erreichten alle 10 Starter zum zweiten Mal den Wechselgarten. Schnell das Rad einhängen, zweiten Beutel suchen, Sachen wechseln, Laufschuhe schnüren und ab ging es auf die Laufstrecke. Die wohl dann gefürchtetste Disziplin, der Marathon, sollte zeigen wer bis dahin seine Kräfte gut eingeteilt hat und die letzten 10-11 Monate gut trainiert hat. Maik Löwe als erster auf der Laufstrecke angekommen, wurde gefolgt von Christian Kallus, Michael Wiechert, Christian Dülken, Marco Grund und Christian Muths. Die Abstände untereinander waren nicht allzu groß, so dass sie sich an den Wenden immer wieder begegneten. Kersten Friedrich, Melanie Wiechert, Patrick Wendt und Karsten Thiede folgten ihnen mit etwas später, konnten sich auf Grund der drei zu laufenden Runden ebenfalls begegnen. Die Stimmung an der Strecke war phänomenal, unbeschreiblich, man muss es einfach mal erlebt haben. Die vielen Verpflegungspunkte sorgten für die nötige Energie, so dass hier niemand eine Ausrede hätte haben dürfen. Bei Begegnungen wurde sich gegenseitig angefeuert und die Familien und Fans trieben einen regelrecht die Laufstrecke entlang. Einfach nur Wahnsinn und hier schon mal ein großes Dankeschön an die mitgereisten Supporter…ihr wart einfach die Besten! Jeder hatte seine Wunschlaufzeit im Kopf und versuchte das Tempo gleichmäßig zu halten. Mehr oder weniger gelungen erreichten alle von ihnen das Ziel in persönlicher Bestleistung. Für die Newcomer Marco, Melanie und Christian D. war es für ihren ersten Ironman sogar eine Topzeit. Doch bevor es über die Ziellinie ging genossen alle den Einlauf über den roten Teppich. Die Zuschauer applaudierten und klatschten ab und die Moderatoren ließen in ihren Ohren den Satz „You are an IRONMAN“ klingeln. Gänsehaut, Glücksgefühle und Tränen der Freude…ein außergewöhnlicher Moment, der zunächst nicht in Worte zu fassen ist. Grinsend über die Ziellinie, mit der Medaille um den Hals, ging es vorbei an der Finisher-Fotowand in das Verpflegungszelt. Hier trafen sich alle wieder und staunten nur so über ihre Zeiten. WAS, WAR, DAS!?

Hartes und zeitaufwändiges Training wurde belohnt mit einem Megaevent, unbeschreiblich und wahrscheinlich auch unvergessen. Noch lange wird darüber gesprochen und es wird schwer dieses zu toppen. Acht Triathlonfüchse, gemeinsam mit zwei Vereinsfreunden, bei solch einem Ironman am Start, ist schon etwas Besonderes. Es heißt ja nicht umsonst: „Gemeinsam sind wir stark“. Es dauerte nicht lange und die ersten Nachrichten trudelten von Freunden und Vereinskollegen ein, Glückwünsche, Respekt, Hochachtung, Ehrfurcht oder einfach nur ein Daumen hoch. Nachdem die erste feste Nahrung zu sich genommen und kurz die kalte Dusche aufgesucht wurde, ging es mit den Familien und Fans in ein kleines Lokal zur vereinsinternen Feier. Mit Döner und etwas Bier wurde dann auf die unglaubliche Mannschaftsleistung und Patrick seinen Geburtstag angestoßen. Der Tag hätte nicht besser sein können, Träume wurden wahr!

Der Tag danach bestand aus Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, Sonne, Strand und Meer und wer Lust und Kraft hatte begab sich ins Event-Zelt zur Hawaii-Slot-Vergabe. Die Fahrräder wurden wieder im Transporter verpackt und als erstes auf die Heimreise geschickt. Am Dienstag, nach einem kurzen Trip durch die Innenstadt von Barcelona, ging es für die meisten von uns dann auch wieder Richtung Heimat.

Hier findet ihr den Bericht von Michael W. vom Zeppelin Team OSC Potsdam: Barcelona 2019 voll und schnell 

  • Folgende Ergebnisse wurden erzielt:
  • Maik Löwe – 08:53:08 Std – 59. Platz gesamt männlich – 6. Platz AK 25
  • Christian Kallus – 09:34:39 Std – 206. Platz gesamt männlich – 33. Platz AK 30
  • Michael Wiechert – 09:38:13 Std – 235. Platz gesamt männlich – 31. Platz AK 45
  • Marco Grund – 09:45:30 Std – 291. Platz gesamt männlich – 52. Platz AK 40
  • Christian Muths – 10:07:59 Std – 485. Platz gesamt männlich – 76. Platz AK 30
  • Christan Dülken – 10:08:38 Std – 492. Platz gesamt männlich – 116. Platz AK 35
  • Kersten Friedrich – 10:34:10 Std – 776. Platz gesamt männlich – 140. Platz AK 45
  • Melanie Wiechert – 10:57:47 Std – 67. Platz gesamt weiblich – 13. Platz AK 40
  • Patrick Wendt – 11:59:36 Std – 1672. Platz gesamt männlich – 210. Platz AK 30
  • Karsten Thiede – 13:33:33 Std – 2233. Platz gesamt männlich – 107. Platz AK 55

ach wenn doch endlich Barcelona wär…

Für den größten Teil der aktiven Füchse ist die Saison nun abgeschlossen, für sieben Füchse allerdings steht demnächst erst der Saisonhöhepunkt an, der IRONMAN Barcelona.

Von den Triathlonfüchsen werden 7 Mitglieder am kommenden Sonntag (06.10.2019) beim IRONMAN Barcelona in Callela an den Start gehen. Für Melanie Wiechert, Christian Dülken und Marco Grund wird es Premiere auf der Langdistanz sein, sie sind umso mehr aufgeregt. Die anderen Füchse (Kersten Friedrich, Karsten Thiede, Christian Kallus und Christian Muths) haben bereits schon mindestens einmal die Erfahrung bei einer Langdistanz machen können und unterstützten die “Neulinge” in Rat und Tat, soweit sie konnten und gebraucht wurden. Patrick Wendt wäre der achte Starter gewesen, ist aber auf Grund eines Radsturzes beim letzten Wettkampf leider ausgefallen. Er wird seine Teamkollegen als Zuschauer anfeuern, sowie auch weitere Vereinsfreunde und Angehörige der Starter.

Nach einer sehr frühen Anmeldung (bereits im Oktober 2018) wuchs daraus ein Vereinsevent, welchem sich noch die befreundeten Triathleten Maik Löwe von der Gänsefurther Sportbewegung und Michael Wiechert vom Zeppelin Team OSC Potsdam anschlossen. So reisen sie nun am kommenden Mittwoch gemeinsam mit Familie und Freunde nach Barcelona. Für die Wettkampfräder wurde sogar ein Transporter gechartert, so dass die Füchse stressfrei fliegen können und die Räder unbeschadet in Barcelona eintreffen werden. Am heutigen Sonntag wurde gemeinsam der Transporter verladen, Wettkampfräder, Ausrüstung und persönliche Sachen sind an Bord. Wenn jetzt noch was fehlt, dann nur noch fürs Handgepäck im Flieger.

Auf diesen Wettkampf haben sich alle Füchse akribisch 11 Monate lang vorbereitet. Es wurden Vorbereitungswettkämpfe bestritten, gemeinsame Trainingseinheiten geplant und immer wieder gegenseitig auf die Leistungen der anderen geluchst, der Spaß blieb dabei aber nie aus. Auch wenn alle ein wenig angespannt sind, ist die Vorfreude doch riesengroß und so langsam kommt die Ungeduld. Könnte es doch schon Sonntag sein, nur noch 7 mal schlafen….

die IRONMAN-Starter bei den letzten Vorbereitungen:
Christian Dülken, Karsten Thiede, Kersten Friedrich, Melanie Wiechert, Christian Muths, Christian Kallus, Marco Grund
im Hintergrund versteckt sich noch der Pio, er ist neben Christian D. einer der Verantwortlichen für den sicheren Transport – dafür ein großes Dankeschön

Anika holt sich den Bürgermeisterpokal

Am Sonntag (22.09.2019) war es wieder soweit, die zweite Auflage des Radrennens, dem VR-Plus-Cup, stand auf dem Terminkalender der Füchse. Als Osterburger Triathlonverein lag es auch in diesem Jahr in der Pflicht an dieser Veranstaltung präsent zu sein. Keiner musste, jeder durfte und viele waren da, wie immer.

Beide Bürgermeisterpokale (schnellste und schnellster Osterburger/-in) gingen im letzten Jahr an die Füchse. In diesem Jahr traten jedoch Melanie und Christian K. aus Sicherheitsgründen nicht an und überließen die Jagd auf die Pokale den anderen Teilnehmern. Nachdem wie schon im letzten Jahr zunächst die Schüler der 2. – 7. Klassen bei der kleinen Friedensfahrt ihre Kräfte und Ausdauer auf dem Rad maßen, starteten die ambitionierten Nachwuchssportler aus dem gesamten Bundesland und sammelten Punkte für ihre Meisterschaft. Diesen folgten die Hobby-Fahrer auf zwei Durchgängen, in diesem Jahr gab es ein Rennen über 20 Runden (34 km) und ein 10-Runden-Rennen (17km).

Von den Füchsen starteten Matthias Ulrich, Karsten Köhn, Torsten Schaaf, Jean-Luc Boegner und Anika Henning auf der langen Strecke und Kersten Friedrich, Lutz Schumacher, Johann Herms und Tim Emanuel auf dem kurzen Rundkurs. Alle anderen zahlreich vertretenden Füchse feuerten natürlich auf der Strecke an.

An der Startlinie stehend ging es auch gleich nach kurzer Einweisung los auf die Einführungsrunde. Naja, zumindest gedachte Einführungsrunde, denn entgegen des Wissens von Matthias hielt die Führungsgruppe zum Ende der ersten Runde nicht an, sondern legte nochmals ein paar km/h oben drauf und verabschiedete sich damit vom Gesamtfeld. Die Jagd ging los, Matthias, leider mit dem verlorenen Anschluss, folgte der Spitzengruppe mit einigen anderen starken Radfahrern. Runde für Runde kämpften sie, die Führungsgruppe setzte sich jedoch immer weiter ab. Dafür konnte aber der Vorsprung auf die folgenden Teilnehmer von Runde zu Runde vergrößert werden. Karsten kämpfte zunächst allein auf dem Rundkurs, fand später dann aber noch Anschluss und konnte so auf der gut zu befahrenen Strecke eine ordentliche Leistung hinlegen. Anika, Torsten und Jean-Luc folgten ihm, mit nicht allzu großem Abstand. Jeder fand sich nach und nach in einer Gruppe wieder, so dass in den Erholungsphasen (im Windschatten) neue Kräfte gesammelt werden konnten.

Nachdem die Führungsgruppe nach 20 Runden über die Ziellinie fuhr, hieß es für alle anderen Teilnehmer nur noch die aktuelle Runde zu Ende zu bringen. Matthias konnte sich hier als schnellster Fuchs auszeichnen, war dennoch unzufrieden, da er gern vorn in der Spitzengruppe hätte mitfahren wollen und sicher auch können. Der Bürgermeisterpokal für den schnellsten Osterburger blieb nicht bei den Füchsen. Dieser ging an Robert Piotraschke, aber er ist er schon ein halber Fuchs, wird er doch die am 06.10. beim IRONMAN in Barcelona startenden Füchse begleiten und unterstützen. Der Pokal für die schnellste Osterburgerin blieb bei den Füchsen, diesen konnte sich Anika sichern. Sie fuhr die gesamte Zeit mit Florian von der Polkauer Feuerwehr, auch bekannt vom Hasselaner TC, in der Gruppe, ein gutes Team auf der Strecke.

Bei dem kurzen Rennen über nur 10 Runden gingen etwas weniger Teilnehmer an den Start, dennoch kämpften alle um eine gute Platzierung. Kersten konnte sich mit einem Schlussspurt den zweiten Platz erkämpfen. Aber auch Lutz und die Youngstars Tim und Johann können mit ihren erbrachten Leistungen voll und ganz zufrieden sein.

Am Ende hatten alle wieder ihren Spaß, Teilnehmer wie auch Zuschauer und Erfolg sprang dabei auch noch heraus. Ein großes Dankeschön geht wieder mal an den Veranstalter, den Absperrkräften und den Stimmungsnestern in der Stadt. Auch in 2020 werden die Füchse am Start sein, dann sicher wieder zahlreicher.

Füchse bei der Challenge Almere-Amsterdam

Mit der Teilnahme an der Challenge Almere-Amsterdam betraten die Triathlonfüchse Dirk, Ronald und Matthias im wahrsten Sinne des Wortes: Neuland.

Tatsächlich wurde Almere etwa 25 km östlich von Amsterdam auf einem trockengelegten Polder des Ijsselmeeres errichtet. Und das erst ab 1975. Die Stadt liegt zirka fünf Meter unter dem Meeresspiegel und wird in den kommenden Jahren um zwei weitere Bezirke anwachsen. So ein Ort ohne historische Bauten übt eine sehr eigene Faszination aus. Es handelt sich um eine junge, moderne Stadt mit einer auch sichtbar jungen Bevölkerung. Fast im Widerspruch dazu steht die seit 1983 durchgeführte Veranstaltung selbst, denn dabei handelt es sich um das zweitälteste Langdistanzrennen (nach dem Ironman Hawaii) der Welt.

Am Sonnabend starteten dann bei besten Bedingungen kurz nach 7 Uhr zuerst die Profis über den langen Kanten. Unter Ihnen auch die derzeit berühmteste Einheimische: Yvonne van Vlerken. Sie hatte im Vorfeld angekündigt, hier ihr letztes Rennen zu absolvieren. Und so konnten wir am Abend vorher schon ihr rosafarbenes Triathlonrad im Wechselgarten „bewundern“.

Die Füchse hatten sich für die Mitteldistanz angemeldet und starteten gegen 8.45 Uhr mit der ersten Disziplin. Durch den „rollenden Start“ verteilten sich alle Triathleten gut im See „Weerwater“. Das Wasser war extrem klar und auch leicht verkrautet. Das Schwimmen lief bei allen dreien gut und anschließend ging es ins Wechselzelt, den roten Beutel finden, raus aus dem Neopren, rein in die Radschuhe, Helm auf und ab zu den Rädern. Die Strecke wurde einen Tag vorher schon mal zum Teil erkundet und somit waren die Füchse mit den örtlichen Gegebenheiten (zahlreiche Bremsschwellen, Überfahrten aus Gitterrosten) etwas vertraut. Der Wind hielt sich in Grenzen und ein zehn Kilometer langer Abschnitt führte nahezu spurgerade am Ijsselmeer entlang – nur unterbrochen von diesen Bremsschwellen. Später gab es noch einen kürzeren Abschnitt auf einem schmalen Radweg. Zwei TT-Lenker hatten mit vorheriger, lautstarker Ankündigung des Überholvorgangs gerade so Platz. Es ging alles gut. Zweiter Wechsel, nun war der blaue Beutel mit den Laufschuhen wichtig. Schnell noch mit einem Gel nachgetankt und ab auf die 7km-Laufrunde um Weerwater-See. Die Veranstalter haben sich nicht lumpen lassen und so hatten die Triathleten die Möglichkeit 14mal(!) einen Verpflegungspunkt während des Halbmarathons anzusteuern. Und hier gab es eine reiche Auswahl an Getränken, Gels, Obst und sogar Salzstangen. Dirk hat das leider auch nicht geholfen und so musste er den Wettkampf kurz vor Ende der zweiten Runde mit Magenproblemen vorzeitig beenden. Auch Matthias erwischte es: die Wade war noch nicht vollständig auskuriert und hatte bei Kilometer 9 endgültig genug. So war es an Ronald die Farben der Füchse erfolgreich ins Ziel zu tragen. Und das tat er mit einem gewohnt starken Ergebnis in seiner Lieblingsdisziplin. Voller Freude und Stolz nahm er die Medaille für seine erste absolvierte Mitteldistanz entgegen. Herzlichen Glückwunsch!

Die Verpflegung nach dem Rennen spricht ganz klar für eine erneute Teilnahme: Nudeln, Aufläufe, Salate, Hühnchen, Sandwiches, Pommes und ein Haufen Süßigkeiten. Es gab nahezu alles. Nach einigen Stunden der Erholung ging es abends nochmal zum Zielbereich. In guter Tradition wurden die letzten Langdistanz-Finisher kurz nach 22 Uhr von den Siegern Yvonne van Vlerken und Matthew Trautman beglückwünscht. Ja, Yvonne hat es in ihrem letzten Wettkampf mit einem starken Marathon tatsächlich aufs oberste Treppchen geschafft. Und anschließend hat sie die Laufschuhe nicht an den berühmten Nagel gehangen, sondern ins Publikum geworfen. Was für ein Abschied!

Ronald Schaffer: 601. Platz, 5:25:07 Std, 86. Platz M45

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