Gelungenes Halbdistanz-Debüt in 4:29h

Neben den vier anderen Triathlonfüchsen beim verregneten Ironman 70.3-Rennen in Duisburg, startete auch Jean-Luc am vergangenen Wochenende bei einer Mitteldistanz. Ihn zog es ins sächsische Lohsa zum Knappenman. Hier starteten am Samstag die Teilnehmer über die Mittel- und Langdistanz, ehe am Sonntag die Teilnehmer über die Olympische Distanz und Sprintstrecke ihren Wettkampf bestritten.

Knapp zwei Wochen nach seinem zwanzigsten Geburtstag suchte Jean-Luc nun also über die Mitteldistanz seine sportlich bislang größte Herausforderung. Nach einer unkomplizierten Anreise und dem Einrichten des Wechselplatzes in der nassen Wechselzone ging es zum Schwimmstart. Es starteten immer 30 Athleten im Abstand von einer Minute, um das große Teilnehmerfeld von 240 Athleten zu entzerren. Jean-Luc übernahm den Startplatz eines anderen Athleten und startete somit etwas später mit den langsameren Schwimmern, arbeitete sich aber bereits im Wasser durch das Feld im Dreiweiberner See.

Mit einer Schwimmzeit von 30 Minuten und 11 Sekunden absolvierte er die 1,9 km als Neuntschnellster und wechselte anschließend zügig aufs Rad. Nun galt es drei Radrunden à 30 km um den Scheibe-See zu absolvieren. Auch hier schlug sich Jean-Luc sehr gut und beendete das Radfahren auf der kurvigen, aber schnellen Strecke nach 2 Stunden und 13 Minuten. Er blieb im Rahmen seiner angepeilten Leistungswerte, schlüpfte nun in die Laufschuhe und nahm den Halbmarathon in Angriff. Ohne die Strecke von 21,1 km im Training je komplett absolviert zu haben, begann nun also ein kleines ungewisses Abenteuer. Da die Laufstrecke zweimal erneut um den Dreiweiberner See führte, teilte sich Jean-Luc die Distanz innerlich in zwei Hälften. Doch ab Kilometer 14 begann für ihn ein Kampf mit dem inneren Schweinehund, der die letzten 7 km gefühlt unendlich verlängerte. Das Leiden minderte der „Paarlauf“ mit einem anderen Athleten Schulter an Schulter.

Schlussendlich bog Jean-Luc unter dem Applaus einiger Zuschauer in Richtung Zielbogen ab und überquerte diesen bei seiner ersten Mitteldistanz auf Platz 29. Nun ging der Blick zur Uhr und die zeigte schnelle 4:29:05h an. Das reichte dann sogar zum überraschenden Sieg in der AK1 und rundete seinen perfekten Wettkampftag ab. Erschöpft, aber glücklich trat er den Heimweg an. 

Eine saustarke Leistung, ein Fuchs eben. Mal schauen was da noch so geht….

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