Füchse beim KNAPPENMAN am Start

Als schneller Triathlon im Lausitzer Seenland bekannt – der KNAPPENMAN. Und er fand tatsächlich statt!

Der zweite Triathlon-Wettkampf in diesem Jahr, die Startplätze waren heiß begehrt und somit auch schnell vergeben. Triathlonfuchs Volker Noffke gab sich nur wenig Bedenkzeit und meldete sich zeitnah an, so dass er einen Startplatz für die Mitteldistanz erhaschen konnte. Unsere Füchse, Maik Heinemann und Sandra Jaeschke, zögerten ihre Anmeldungen zu weit hinaus, so dass ihnen am Ende nur noch ein Startplatz als Staffel übrig blieb. Für Sandra hätte es normalerweise die erste Mittel- und für Maik die erste Langdistanz sein sollen. Nun wird die Premiere für beide auf’s nächste Jahr verschoben, so wie auch viele andere Wettkämpfe.

Maik und Sandra reisten schon ein paar Tage zuvor an, der Wettkampf wurde gleich mit Urlaub verbunden. So konnten sie sich bereits im Vorfeld und in Ruhe die Strecken anschauen. Volker kam erst einen Tag zuvor und durfte sich also von den Strecken überraschen lassen. Ganz auf Covid-19 ausgerichtet, war die Wechselzone großzügig bemessen und das Einchecken perfekt organisiert. Auf die Abstandsregeln wurde stets hingewiesen.

Ziemlich früh fiel der Startschuss für die Langdistanzler, unsere Füchse hingegen konnten ausschlafen und standen erst um 11 Uhr an der Startlinie. Bestes Wetter – Sonne, 21° Wassertemperatur und nur leichter Wind, was will man mehr.

Volker als Einzelstarter und Maik als Schwimmer der Staffel “Triathlonfüchse Osterburg” gingen zeitgleich ins Wasser. Volker mit dem Ziel durchzukraulen, tat sich bei der Orientierung etwas schwer und kam nach 55:59 min, mit etwa 2,5 km statt 2 km auf der Uhr, aus dem Wasser. Maik konnte bereits nach 40:38 min das Wasser verlassen und den Zeitchip, mehr als zufrieden, an Sandra übergeben. Für Sandra war wichtig, nach 90 km Rad keine drei Stunden auf ihrer Uhr stehen zu haben. Das viele Radtraining sollte sich bemerkbar machen, so blieb sie unter drei Stunden und durfte auch ganz stolz sein. Drei Runden mussten gefahren werden, nur zwei Wendeschleifen und wenig Wind, hier hat der Knappenman wohl seine Bezeichnung her – schnell. Schnell war auch Volker, seine Stärke auf dem Rad konnte er bei den guten Bedingungen zeigen und beendete die zweite Disziplin nach nur 2:44:30 Std. Ab sofort zeigte sich, wer trotz Corona und Wettkampfmangel im Training stand oder nicht. Volker zumindest stand im Training. Sein Wunsch, in der Gesamtzeit erstmals bei einer Mitteldistanz unter sechs Stunden zu bleiben, erfüllte sich sowas von… Schnell den Rhythmus gefunden und Tempo konstant gehalten, lief er nach 2:13:21 Std über die Ziellinie und blieb mit einer Gesamtzeit von sage und schreibe 05:59:59 Std unter seiner Wunschzeit. Das nennt man auch Punktlandung – so etwas können nur Füchse. Maik dagegen versprach sich etwas mehr, kann aber am Ende mit einer Laufzeit von 01:39:05 Stunden, nach den vielen wettkampffreien Monaten, dennoch zufrieden sein. Sandra und Maik finishten nach allen drei Disziplinen in einer Gesamtzeit von 05:17:45 Std und belegten in der Staffelwertung den 31. Platz.

Alle drei waren sich einig, dass es eine gelungene Veranstaltung war und der Ausrichter ein großes Dankeschön verdient hat. Beste Bedingungen, mit dem klarem Wasser des Dreiweiberner Sees, dem flachen Profil der Radstrecke und der Laufrunde um den See, laden regelrecht dazu ein, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Falls Interesse fürs nächste Jahr geweckt wurde oder Euch die Wechselzeiten der Füchse interessieren, dann schaut selbst auf der Homepage des Knappenman nach – hier.

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