Knapp! Knapper!! Knappenman!!!

Wer kann schon widerstehen, wenn „der schnelle Triathlon in der Lausitz“ ruft? – Anika Henning, Marco Grund, Patrick Wendt, Christian Dülken und Christian Kallus jedenfalls nicht. Sie hatten sich jeweils für einen Einzelstart über die Halbdistanz am 24. August angemeldet. Hinzu kam mit Ronald Schaffer, Thomas Hofmann und Matthias Ulrich ein Staffelteam über die gleiche Distanz. Und zu guter Letzt traf auch noch der „Gänsefurther“ Maik Löwe ein. Da dieser mit den Füchsen im Oktober an der Langdistanz in Barcelona teilnimmt, besteht ein enger Draht und viel Freude bei jedem Wiedersehen.

Da die Lausitz mit ihrer durch den Braunkohleabbau besonders geprägten Landschaft und ihrer Zweisprachigkeit (zumindest bei den Ortsschildern) nicht gleich um die Ecke liegt, reisten alle bereits am Freitag an. So gab es am Abend noch eine gemeinsame Mahlzeit und regen Austausch über die windstillen Strecken.

Das änderte sich am nächsten Tag, denn spätestens zum Start des Schwimmens gegen 11 Uhr kam dann doch Wind auf. Gleichwohl zeigte das Thermometer bereits 30°C an und legte noch weiter zu. Diese Bedingungen und wenig Schatten auf der Rad- und Laufrunde führten zu einer hohen Ausfallquote von fast 10%. Auch Anika hielt es für sinnvoll nach der ersten Laufrunde auszusteigen. Jeder von uns weiß, wie schwierig diese Überlegung ist. Und das dazu ein gutes Körpergefühl und auch Mut gehört.

Mit einer guten Rad- und sehr guten Laufleistung (1:20:52 für den Halbmarathon) kam unser „Gaststarter“ Maik als Viertplatzierter ins Ziel. Knapp war’s. Zum Podium fehlte nur eine Minute.

Noch knapper verlief die „Radtour“ zwischen Patrick und Christian D., die dieser letztlich mit einer halben Minute für sich entscheiden konnte. Patrick hatte dann aber letztendlich die besseren Beine und überholte Christian D. und auch Marco bei der letzten Disziplin. Marco hatte auch gute Beine, aber einen unwilligen Magen und so ergab sich das ein oder andere… Er fing sich und lief zum Ende hin schon wieder Zeiten unter 4:30min/km. In Hinblick auf seine erste Langdistanz in Barcelona ist dies eine gute Erfahrung. Motivierend für ihn ist sicherlich der Umstand, dass er Christian K. auf der Radstrecke exakt eine Sekunde abnahm. Das war richtig knapp. Christian K. war wiederum der schnellste Fuchs in Summe.

Noch schneller war die Staffel mit Thomas (Schwimmen), Matthias (Rad) und Ronald (Laufen). Letzterer legte nach dem späten Auskurieren einer Wadenzerrung und nur drei Trainingstagen eine starke 1:37:52 auf den Asphalt.

Für die Organisation dieser Veranstaltung bleibt uns nur Lob. Applaudierende Streckenposten, hilfsbereite Verpflegungsposten und nasse Schwämme, nasse Schwämme, nasse Schwämme… Wir kommen gern wieder.

Nun stehen für alle noch recht intensive Trainingstage an. Ronald und Matthias starten Mitte September bei der Challenge Almere-Amsterdam über die Halbdistanz. Christian D., Marco, Patrick, Christian K. und Maik nehmen im Oktober den langen Kanten beim Ironman Barcelona in Angriff. Vorher freuen sich alle aber noch auf den Teamtriathlon am 08.09.2019 in Barleben.

  • Maik Löwe: 4. Platz, 4:06:26 Std, 2. Platz AK 2
  • Christian Kallus: 23. Platz, 4:31:12 Std., 2. Platz AK 3
  • Patrick Wendt: 49. Platz, 4:48:56 Std, 7. Platz AK 3
  • Marco Grund: 64. Platz, 4:54:11 Std, 16. Platz Sen 1
  • Christian Dülken: 86. Platz, 5:01:11 Std, 14. Platz AK 4
  • Staffel: 12. Platz, 4:29:39 Std.
v.l.: Maik Löwe, Christian Dülken, Ronald Schaffer, Patrick Wendt, Matthias Ulrich, Anika Henning, Christian Kallus, Thomas Hofman, Marco Grund
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