Fast Heimspiel für die Füchse in Wischer

Sonntag, den 14. Juli 2019 hatten die Füchse nur einen kurzen Anfahrtsweg, sozusagen fast ein Heimspiel. Es ging zum Altmark-Triathlon nach Wischer.

Um 10 Uhr hieß es für die erste Vertretung der Füchse sich auf der olympischen Distanz zu beweisen, es war gleichzeitig die Landesmeisterschaft. Anika, Melanie, Karsten Th., Daniel , Thomas W., Hendrik und Siegmar gingen hier an den Start. Fast pünktlich versuchten alle bereits auf der Schwimmstrecke zu glänzen, auch wenn das Schwimmen den meisten von ihnen nicht gerade liegt. Wie zu erwarten war, hatten Thomas und Anika hier die Nase vorn. Thomas war erst einen Tag zuvor mit seinem Sohn beim Saale-Schwimmen in Halle am Start. Ihnen folgten dann Melanie und der Rest der Füchse. Auf der Radstrecke ging es dann heiß her. Nicht zu warm und leicht windig durften 3 Runden absolviert werden. Auch hier hatte Thomas die Nase vorn, gefolgt von Karsten, welcher seine absolute Stärke auf dem Rad hat. Mit 36,4 km/h konnte er sogar noch Melanie kurz vor dem 2. Wechsel überholen, welche aber auch wieder eine sehr gute Radzeit hinlegte und damit bei den führenden Frauen gut mithalten konnte. Noch in der Wechselzone ließ sie Karsten aber wieder hinter sich und ging als zweiter Fuchs auf die Laufstrecke. Dort kamen ihr Anika, Daniel, Hendrik und Siegmar entgegen. Kurz mal Kopfrechnung gemacht und festgestellt, dass es schwer wird den Hendrik auch beim Laufen noch hinter sich zu lassen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Hendrik, welcher nach etwa 4 Jahren wieder seinen ersten Triathlon absolvierte, war aufgeregt wie ein kleines Kind kurz vor der Bescherung. Beim Schwimmen und Radfahren hieß es nur ankommen und beim Laufen wollte er seine Stärke zeigen, was er dann auch tat. Auf Runde 2, nach etwa 7 km, konnte er Melanie mit einem affenartigen Tempo einholen. Glücklich und mega zufrieden konnte Hendrik als zweiter Fuchs finishen. Er hat den Spaß am Triathlon wieder gefunden, es wird wohl nicht der Letzte gewesen sein. Auch Siegmar konnte seine Laufstärke einsetzen und noch Anika und Daniel überholen. Es wäre aber schwer geworden, wenn Daniel nicht mit Magenprobleme zu tun gehabt hätte, denn auch er ist ein guter Läufer. So durchliefen erst Siegmar und dann Anika, gefolgt von Daniel das Ziel. Ihren Spaß hatten jedoch alle, mit und ohne Schwächen, ansonsten wäre es ja langweilig. So auch Karsten, welcher allen anderen folgte und wie immer mit einem Lächeln die Ziellinie überquerte. Für Siegmar heißt es jetzt regenerieren, denn in 2 Wochen steht der IRONMAN in Hamburg an, in diesem Jahr hoffentlich mit Schwimmen. Für Anika stand kurze Zeit später noch der Staffelstart auf dem Plan. Daniel konnte es ruhiger angehen lassen, denn bei ihm gab es zu Hause lecker Geburtstagstorte. Hier noch einmal Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag.

  • 11. Platz: Thomas Weber, 02:23:36, 2. Platz AK 40
  • 40. Platz: Hendrik Meier, 02:39:34, 2. Platz mAK4
  • 45. Platz: Melanie Wiechert, 02:41:28, 3. Platz WK 40
  • 53: Platz: Siegmar Kirchner, 02:47:11, 1. Platz MK 60
  • 55. Platz: Anika Henning, 02:47:44, 3. Platz wAK4
  • 56. Platz: Daniel Ziemba, 02:47:55, 6. Platz MK 40
  • 66. Platz: Karsten Thiede,03:00:44, 5. Platz AK 55

Um 14 Uhr standen dann auf der Jedermann-Distanz Karsten K., Marco T., Volkmar, Torsten, Ronald, Patrick und Anika an der Startlinie. Anika in der Staffel startend, natürlich auch schon etwas geschlaucht vom ersten Wettkampf, übergab dann an ihren Vater. Vor ihr kamen jedoch noch Patrick und Karsten aus dem Wasser, welcher sich beim Schwimmen gegen den Neo entschied. Die Vorteile gehen auf der kurzen Distanz dann doch schnell wieder beim Ausziehen verloren. Ronald und Marco folgten, für die anderen Füchse hieß es nicht allzu viel Zeit beim Schwimmen zu verlieren und versuchen das Feld von hinten aufzurollen. Patrick konnte auch auf dem Rad eine starke Leistung zeigen, gefolgt von Karsten, welcher beim Schwimmen schon gut in Form war. Auch für Ronald lief es ganz gut, am Ende war er sogar 2 Minuten schneller als im letzten Jahr. Torsten findet das Schwimmen doof und ihm war es zu kalt, seinen Spaß hatte er aber trotzdem, denn auch er verbesserte sich um 2 Minuten. Marco dagegen war eher unzufrieden, was aber daran lag, dass er seit seinem Fahrradunfall nicht wirklich viel trainiert und immer noch nicht ganz schmerzfrei ist. Trotz alledem hat er die Jedermann-Distanz mit einer guten Zeit gefinisht. Für Volkmar war das Schwimmen auch eher eine Katastrophe, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer. Einfach dran bleiben, das wird schon irgendwann. Auf dem Rad und beim Lauf konnte er schließlich einige Plätze gut machen. Die Staffel mit Anika, ihrem Vater Achim und ihrem Freund Steffen, welcher den Laufpart übernahm, war auch gut im Rennen und konnte einen soliden 6. Platz belegen, obwohl Anika schon einen Wettkampf hinter sich hatte und es für Steffen erst der zweite Laufwettkampf überhaupt war.

  • 4. PLatz: Patrick Wendt, 01:03:28, 3. Platz mAK3
  • 15. Platz: Ronald Schaffer, 01:07:49, 3. Platz MK 45
  • 24. Platz: Karsten Köhn, 01:12:05, 4. Platz MK 50
  • 26. Platz: Marco Treu, 01:13:48, 5. Platz MK 45
  • 48. Platz: Torsten Schaaf, 01:18:50, 6. Platz MK 40
  • 63. Platz: Volkmar Schroeter, 01:24:16, 9. Platz MK 45
  • Anika/Achim/Steffen, 01:08:39, 6. Platz Staffel

Für alle Starter und auch Anhänger war es wieder eine super Veranstaltung, gut organisiert vom Hasselaner TC mit schöner familiärer Atmosphäre. Großes Dankeschön an den Ausrichter! Wir kommen im nächsten Jahr definitiv wieder.

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