Füchse in Berlin mit besten Laufzeiten

Letzten Sonntag (07.04.2019) stand die 39. Auflage des Berliner Halbmarathons auf dem Terminkalender vieler tausender Sportler. Von rund 200000 Zuschauern wurden die über 37000 Teilnehmer aus 116 Nationen lautstark unterstützt, es herrschte Bombenstimmung. Alle wollten sich auf der Halbmarathonstrecke in Berlin versuchen, darunter auch einige Triathlonfüchse aus Osterburg.

Bei absolutem Kaiserwetter und um die 20° in der Sonne starteten Kersten Friedrich, Hendrik Meier, Christian Muths und Marco Grund aus den vorderen Startblöcken. Steffen Herms und Torsten Schaaf (Fuchs in Lauerstellung) starteten wenige Blöcke hinten ihnen. Christian und Marco reisten schon am Tag zuvor an, konnten sich so also noch ausgelassen auf der Messe umschauen und am Sonntagmorgen gelassen in den Wettkampf gehen. Für Kersten und Hendrik begann der Tag bereits um 6 Uhr mit der Anfahrt nach Berlin, aber auch sie waren ganz entspannt und standen ganz gelassen an der Startlinie.

Christian und Marco starteten das Rennen gemeinsam, Marco mit dem Ziel am Ende unter 01:30 Std zu bleiben und so eine persönliche Bestzeit zu laufen. Aus Block A startend, in einer schnellen Gruppe, sollte das für ihn kein Problem darstellen. Bis Kilometer 8 war auch alles noch im Rahmen, dann kam ein kleines Tief, welchem er ab Kilometer 10 aber wieder davonlief. In der zweiten Hälfte vom Rennen fühlte er sich ziemlich gut, so dass er das anvisierte Ziel mit der entsprechenden Pace gut durchlaufen konnte. Am Ende sprang für ihn persönliche Bestzeit heraus und er war megazufrieden. Die letzten 75 km der Rückfahrt in Richtung Heimat verbrachte er sogar noch auf dem Rennrad, um seine Muskeln zu lockern und den Kater zu vermeiden, Hut ab. Christian hielt bis Kilometer 10 gut mit, lief die ganze Zeit gemeinsam mit Marco, hatte dann jedoch mit Magenproblemen zu tun und entschied sich bei km 12 auszusteigen und seinen Körper zu schonen und Kräfte zu sparen. Am kommenden Wochenende steht der Halbmarathon in Tangermünde auf dem Plan, dort wird er erneut an den Start gehen, Wiedergutmachung ist angesagt. Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg, jeder weiß wie man sich fühlt, wenn man einen Wettkampf abbrechen muss.

Hendrik und Kersten starteten ebenso aus einem vorderen Block, Hendrik aus Block B, dicht gefolgt von Kersten aus Block C. Hendrik, in diesem Jahr schon wesentlich mehr trainierter als die Jahre zuvor und bereits letztes Wochenende in Wustrow beim Halbmarathon gestartet, wollte es in Berlin noch einmal wissen. Hochmotiviert und von Zuschauern und Sonne getrieben, konnte er einen superguten Lauf hinlegen und seine Zeit von Wustrow sogar um 2 Minuten unterbieten. Er war knapp an seiner persönlichen Bestzeit von vor ein paar Jahren dran, als er noch jung und knackig war. Für ihn war es ein sehr schöner Wettkampf mit bester Organisation, es ist immer wieder eine Freude dort zu starten. Auch Kersten war mit seinem Lauf zufrieden, auch wenn er weit weg von seiner PB war. Mit vielen anderen Dingen im Leben beschäftigt kommt oft das Training zu kurz, obwohl in diesem Jahr ein erneuter Ironman im Terminkalender steht. Bis dahin (Barcelona im Oktober) ist aber noch etwas Zeit und seine Laufzeit wird definitiv noch besser. Für ihn war es ein erster Leistungstest mit dem auch er sehr zufrieden sein kann.

Steffen und Torsten ließen es etwas langsamer angehen, konnten am Ende aber auch eine gute bis sehr gute Laufzeit vorweisen. Stimmungsvoll wurden auch sie an der Strecke vorangetrieben und genossen das einmalige Feeling. Es besteht unbedingt Wiederholungsbedarf, dieses Event ist einfach unbeschreiblich.

Auch wenn Patrick Lange mit einer Zeit von 01:09:37 (Platz 54) und der Sieger Wanjiku mit einer Zeit von 01:01:00 weit weg von den Zeiten der Triathlonfüchse sind, brauchen sich die Füchse nicht zu verstecken, sie haben den Verein ehrenvoll vertreten. Zufrieden und schon bereit für‘s nächste Event ging es für alle am Abend noch nach Hause. Kommenden Sonntag steht der Elbedeichmarathon in Tangermünde auf dem Plan, auch hier werden die Füchse zahlreich vertreten sein. Auch hier hoffen wir auf schönes Wetter und zahlreiche Zuschauer.

Hendrik Meier: 01:25:36 Marco Grund: 01:26:42 Kersten Friedrich: 01:46:48 Torsten Schaaf: 01:55:16 Steffen Herms: 02:14:56

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