17. Schlammschlacht – es war einmal…

Am 09.03.2019 stand für viele Sportler die 17. Schlammschlacht in Osterburg im Terminkalender. Ein kleiner Anreiz daran teilzunehmen war die zeitgleiche Austragung der Landesmeisterschaft im Cross-Duathlon. Außerdem konnten beim Hauptwettkampf auch Punkte für den Duathlon-Cup erkämpft werden. Für die zahlreich teilnehmenden Kindern standen die Kreis-, Kinder- und Jugendspiele auf dem Plan.

Nach stürmischer und regnerischer Nacht wurde die „Schlammschlacht“ auch wirklich zur Schlammschlacht. Nachdem zunächst pünktlich 09.30 Uhr 61 Kinder auf zwei verschiedenen Distanzen an den Start gingen, starteten etwas verspätet um 10.10 Uhr die ebenso 61 Teilnehmer des Hauptwettkampfes. Als letztes durften dann die 54 Jedermänner auf die Strecke gehen. Insgesamt hatten 176 Athleten den Weg zur Anmeldung gefunden und sich der Schlammschlacht gestellt.

Auch wenn die Triathlonfüchse aus Osterburg Ausrichter dieser Veranstaltung waren und somit alle Hände voll zu tun hatten, so gingen doch einige von Ihnen auch an den Start.

Bei den Kindern waren es Lea Emanuel, Frida Lenz und Malte Köhn, welcher sich am Ende auch den Siegerpokal holte. Frida folgte auf dem 5. Platz und Lea platzierte sich auf Rang 15. Somit war es für die Fuchswelpen schon einmal ein erfolgreicher Wettkampf.

Beim Hauptwettkampf standen Marco Grund, Siegmar Kirchner und Matthias Ulrich an der Startlinie. Für sie hieß es 5 km laufen, 25 km Radfahren um dann nochmals 5 km durch den Wald zu laufen. Mit den üblichen Verdächtigten Maik Iwanow, Thomas Beyer und Maik Löwe war hier ein harter Kampf um den Sieg zu erwarten. Wie erwartet konnte sich Maik Iwanow nach der ersten Laufstrecke einen Vorsprung herausarbeiten, gefolgt wurde er von Maik Löwe und Thomas Beyer. Marco Grund wechselte auf Platz 7 liegend auf das MTB und ging auf die 3 Rad-Runden. Matthias Ulrich folgte auf Platz 27 sowie Siegmar Kirchner auf Platz 36. Alle drei meisterten die Strecke gut, welche entsprechend der Witterungsbedingung teilweise richtig schlammig war. Auf einer Strecke von 25 km mussten zudem 400 Höhenmeter bewältigt werden. Zurück in den Wechselgarten, vom Dreck und Schlamm gezeichnet, begaben sich die Athleten auf die letzten 5 km der Laufrunde. Den Sieg konnte Maik Löwe mit einer starken Gesamtzeit von 1:45:51,7 h gefolgt von Thomas Beyer und Maik Iwanow einfahren. Auch die Füchse schlugen sich tapfer. Marco Grund belegte mit einer Zeit von 1:59:54,0 h bei seiner Prämiere den 8. Platz. Matthias Ulrich konnte sich durch eine starke Radleistung noch auf den 19. Platz mit einer Zeit von 2:09:58,7 h vorarbeiten. Siegmar Kirchner finishte auf Platz 32 mit einer Zeit von 2:22:56,5 h. Alle drei waren mit ihren Leistungen zufrieden und glücklich das Ziel erreicht zu haben.

Der letzte Startschuss viel dann um 10.30 Uhr für die Jedermänner, welche 2,5 km laufen, 12 km Radfahren und dann nochmals 2,5 km laufen mussten. Für die Triathlonfüchse gingen Jean–Luc Bögner, Anika Henning, Patrick Wendt und Melanie Wiechert an den Start. Für alle war es nicht die erste Teilnahme an der Schlammschlacht, so dass Sie wussten was auf Sie sich einließen. Die Strecke war bereits durch die Teilnehmer vom Hauptwettkampf entsprechend aufgeweicht und teilweise rutschig. Trotz der Widrigkeiten konnten aber auch hier alle das Rennen entsprechend erfolgreich beenden, auch wenn entgegen der Trainingsfahrten nicht alle Anstiege mehr fahrend bewältigt werden konnten. Patrick Wendt belegte nach Matthias Sellnow mit einer Gesamtzeit von 51:31,3 min einen sehr guten 2. Platz in der Gesamtwertung. Melanie Wiechert folgte auf Platz 16 gesamt und Platz 3 bei den Frauen mit einer Gesamtzeit von 58:10,7 min sowie Anika Henning auf Platz 34 gesamt und Platz 7 bei den Frauen mit einer Zeit von 1:05:48,4 h. Jean–Luc Bögner folgte auf Platz 35 mit einer Zeit von 1:06:03,6 h. Jean-Luc hatte bereits beim ersten Anstieg mit dem Rad einen kleinen Sturz, welcher ihn leider etwas Zeitverlust einbrachte und er so nicht auf den vorderen Plätzen landete. Zufrieden kann er aber trotzdem mit seiner Leistung sein, wie auch Patrick, Melanie und Anika.

Für die Triathlonfüchse mal wieder eine super und erfolgreiche Veranstaltung, welche Lust auf die anstehende Saison und die nächsten Wettkämpfe macht. Gute Organisation und viele fleißige Helfer waren dafür verantwortlich, für das Wetter kann man nichts und eine gute Platzierung muss sich jeder selbst erkämpfen.

Hier geht es nochmal zu den Ergebnissen und den Bildern.

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