Trainingslager Tschechien

Wie schon berichtet waren Ende April einige Triathlonfüchse im Harz im Trainingslager. Neben dem Harz stand allerdings auch wieder das traditionelle Trainingslager in Tschechien auf dem Plan.

Vom 27.04. bis zum 04.05.2019 fuhren einige Füchse und auch ehemalige Mitglieder der Triathlonfüchse gemeinsam nach Destne in Tschechien. Gefahren wurde dorthin allerdings nicht mit dem Rad, sondern mit 2 Fahrzeugen. Noch vor Erreichen der Unterkunft wurden (wie jedes Jahr) die sportlich ehrgeizigen Radfahrer mit ihren Rädern aus dem Transporter gelassen. Sie durften auf den letzten Kilometern die ersten Höhenmeter sammeln, knapp 500 HM auf 17 km, für den ersten Tag ein guter Einstieg. Ab Sonntag ging es dann gemeinsam auf landschaftlich schöne Radrunden, über Berge, auf Talfahrten, durch Täler und an Flüssen entlang, auch durch Polen. Am Ende der Woche zeigten die Tacho’s 300-500 km und bis zu 7000 Höhenmeter an. Neben dem Radfahren ging es auf Grund des Wetters auch mal in die Schwimmhalle zum Bahnen ziehen, auch hier kamen bis zu 5 km auf die Uhr. Die „Triathleten aus Deutschland“ hatten das Becken bei beiden Schwimmeinheiten sogar für sich allein, das nenn ich mal Service. Und wenn schon Triathleten und auf dem Rad und im Wasser unterwegs, so sollten sie auch noch die Füße testen. Gesagt, getan, die Heimfahrt wurde von Morgens auf Abends verschoben und der Wanderstock herausgeholt, 17 km und knapp 600 HM wurden vor der Abreise nochmal hingelegt…stattlich. Samstagabend ging es dann fit aber dennoch etwas müde Richtung Heimat, aber nicht ohne die leckere tschechische Küche ein letztes Mal zu genießen. Es war wieder eine sportliche und auch gesellige und erlebnisreiche Woche, bei doch noch ganz gutem Wetter. Nächstes Jahr auf ein Neues!

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Füchse beim Tangermünder Duathlon am 05.05.2019

Zum Duathlon nach Tangermünde reisten wieder zahlreiche Füchse an, um an den Wettkämpfen teilzunehmen. So stand für die Füchse Christian K., Marco G., Christian D., Patrick, Siegmar, Volker Noffke und Karsten Th. der Duathlon-Hauptwettkampf mit 5 km Lauf, 28 km Rad und nochmals 5 km Lauf auf dem Plan. Für den Jedermann-Duathlon, mit einer Strecke von 2,5 km Lauf, 14 km Rad und nochmals 2,5 km Lauf entschieden sich die Füchse Jean-Luc, Torsten und Henning. 

Bei gutem Wetter ging es für die Teilnehmer des Hauptwettkampfes um 10:00 Uhr an den Start. Für Christian, Patrick, Marco und Karsten hieß es nach den harten Trainingslager im Harz bzw. der Tschechei zu schauen was noch in den Beinen steckt. Christian konnte beim Laufen abermals seine Stärke unter Beweis stellen und zog vorne weg. Mit leichtem Abstand von Marco gefolgt ging es auf die Radstrecke. Hier konnte Marco den Vorsprung wettmachen, so dass beide gemeinsam die Wechselzone erreichten. Am Ende konnte sich Christian aber behaupten und finishte den Wettkampf mit einem sehr guten 5. Platz. Insgesamt war es für alle Füchse eine erfolgreiche Teilnahme, so dass sie zufrieden wieder nach Hause fuhren. Auch die Jedermänner konnten mit ihren erzielten Ergebnissen sehr zufrieden sein. 

  • Ergebnisse Hauptwettkampf:
  • Christian Kallus:  1:27:42h, 5.Platz gesamt, 1.Platz AK
  • Marco Grund:       1:28:37h, 7.Platz gesamt, 1.Platz AK
  • Christian Dülken: 1:36:04h, 18.Platz gesamt, 1.Platz AK
  • Patrick Wendt:     1:39:29h, 22.Platz gesamt, 6.Platz AK
  • Sigmar Kirchner:  1:43:07h, 27.Platz gesamt, 1.Platz AK
  • Volker Noffke:      1:49:17h, 37.Platz gesamt, 3.Platz AK
  • Karsten Thiede:      1:59:55h, 45.Platz gesamt, 4.Platz AK
  • Ergebnisse Jedermann:
  • Jean-Luc Bögner: 52:49min, 7.Platz gesamt, 1.Platz AK
  • Torsten Schaaf:    58:43min 12.Platz gesamt, 5.Platz AK
  • Henning Giggel:   1:13:57h 21.Platz gesamt, 2.Platz AK

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Per van Vlerken – Erfolgreicher Saisonstart in Asien

Triathlonfuchs Per van Vlerken startete seine Saison in Asien und gibt hier einen kleinen Einblick in die bestrittenen Wettkämpfe:

Zwei Wettkämpfe hatte ich mir vorgenommen um meinen Aufenthalt in Thanyapura etwas interessant zu machen. Nach 1 1/2 Wochen Akklimatisierung in Phuket ging es für mich zum 70.3 Liuzhou nach China. Das Hauptrennen war die Langdistanz in Taiwan, jedoch wollte ich einen kleinen Test vorher bestehen. 

Das Wetter am Wettkampftag war sehr regnerisch, aber zum Glück trotzdem warm. Geschwommen wurde im Fluss und ich konnte mich sehr gut in der 6-Mann Spitzengruppe behaupten. Zusammen stiegen wir aus dem Fluss um die 90km auf einem schnellen Kurs in Angriff zu nehmen. Leider lief die Gruppe gar nicht, so entschloss ich mich nach 45km die Führung zu übernehmen und etwas Druck aufzubauen. Leider war ich nicht stark genug, um die Gruppe zu verkleinern, doch mein Ziel war zumindest meine Gegner mürbe zu machen. Schliesslich war es auch für mich ein Test und ich wollte nicht nur herum rollen. In der zweiten Wechselzone angekommen, übernahmen die Laufstarken gleich die Spitze. Bis rund 10km konnte ich den Abstand zum Podium klein halten, doch dann verlor ich mehr Zeit und mußte mich mit dem 6. Platz im Ziel begnügen. Trotzdem nicht schlecht für den ersten Wettkampf!

Mein Zweites Rennen war die Langstrecke in Taitung, Taiwan. Vom ersten Moment habe ich mich in Taiwan sehr wohl gefühlt. Freundliche Menschen, ruhige Strassen und saubere Umgebung. Presskonferenz, Briefing und Einchecken lief alles reibungslos und war unkompliziert. Auch mit dem Essen kam ich gut zurecht.

Geschwommen wurde in einem großen, warmen See, was für uns Profis hieß, ohne Neo. Ich behauptete mich in der Verfolgungsgruppe, da niemand Michael Raelert folgen konnte. Mit einem guten Gefühl kamen wir als Dreiergruppe aus dem Wasser. Die Temperaturen gingen bis 30 Grad rauf und die Luftfeuchtigkeit war sehr hoch, heißt, man konnte nicht seine normalen Watts fahren. Es lief ganz gut, so das wir gleich einem Begleiter unser Hinterrad zeigen konnten 😉 Leider erwischte es mich nach 50 km auch, so dass ich dem späteren Sieger nicht mehr folgen konnte. Ruhe bewahren und deinen Rhythmus finden. Das Gefühl war nicht gut aber es ging weiter. Kurz vor Ende der Radstrecke überholte mich der Spanier McKernan, wiederum überholte ich Raelert. Gut dachte ich, immer noch auf Podiumskurs. Nach rund 10 km Laufen gab es einen Wendepunkt, der Führende 15 Minuten voraus, Wooow dachte ich. Unbewusst befand ich mich auf dem Zweiten Platz, da ich den Spanier durch meinen schnellen Wechsel überholt hatte. Auch Micha war kurz hinter mir. Das wird eine enge Kiste, doch ich fühlte mich gut. Ab 30 Kilometer wurde ich langsamer und hatte mit Krämpfen zu tun. Zum Glück wurde nicht nur ich langsamer auch Raelert und Cameron Brown hatten Probleme. Der Einzige der noch stark aussah, war der Spanier, der mich kurz darauf auch einsammelte.
Am Ende wurde es der 3. Platz bei der Challenge Taiwan. Gutes Happy End dachte ich!

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Trainingslager Harz

Hier ein kurzer Bericht von Marco Grund:

Auch in diesem Jahr stand wieder das traditionelle Trainingslager der Füchse im Harz auf dem Plan. Vom 27.04. bis zum 30.04. ging es nach Wernigerode in den Hasseröder Ferienpark. Teilweise begleitet von den Familien sollte hier die Basis für die anstehende Triathlonsaison gelegt werden. So machten sich am Samstag den 27.04. zum Auftakt auch gleich die Triathlonfüchse Kersten, Matthias, Ronald, Patrick, Christian K., Christian M., Dirk, Siegmar, Peter und Marco und Sportsfreund Bernd auf den Weg mit dem Rennrad von Ballerstedt nach Wernigerode. Es ging darum die ersten Kilometer einzufahren und etwas für die Grundlagenausdauer zu tun. Hierbei wurde eine Strecke von 177km und 1000 Höhenmeter zurückgelegt. Angekommen in Wernigerode und von den Familien empfangen, wurde der Tag mit einem gemeinsamen Grillen beendet.

Am nächsten Tag stand für die Füchse Kersten, Peter und Marco ein MTB Rennen in Bad Harzburg auf den Plan. So machten sich die Männer auf den Weg, um pünktlich 09:45 Uhr am Start zu stehen. Geplant war der MTB-Marathon mit 4 Runden (18km / Runde a 450 Höhenmeter). Durch den Regen in der Nacht zuvor war die Strecke auch entsprechend anspruchsvoll. Auch während des Rennen hatten die Füchse mit widrigen Wetterverhältnissen (Regen, Hagel, Kälte) zu kämpfen. Das hatte natürlich auch Einfluss auf die Strecke und forderte somit alles von den Fahrern ab.

Parallel zum MTB-Rennen entschieden sich die Füchse Christian M., Christian K., Matthias, Patrick und Siegmar für einen Ausflug mit dem Rennrad. Auch sie wollten den Tag nutzen, um an ihrer Form zu arbeiten. Hierbei legten Sie ca. 100 km mit 1400 Höhenmetern zurück.

Für Montag stand eine gemeinsame Rennrad-Runde auf dem Plan, wo wiederum 90 km und 1400 Höhenmeter absolviert wurden, bevor es am Dienstag wieder 177 km Richtung Heimat gehen sollte.

Am Ende war es ein sehr gelungenes und gut organisiertes Trainingslager, es war mal wieder Zeit für das ein oder andere Gespräch bzw. dem Erfahrungsaustausch. Das Wetter hätte etwas besser sein können aber sie haben das beste daraus gemacht. In diesem Sinne ist die Vorfreude auf die neue Saison gestiegen und die Wettkämpfe können beginnen. 

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Marcus Herbst wieder nur 5. beim IM 70.3 Peru

Am 14. April stand für Triathlonfuchs Marcus Herbst der Ironman 70.3 Peru in Lima auf dem Plan. Ziel war es hier, sich einen Slot für die Ironman 70.3 WM in Nizza zu sichern.

Am Ende war es für ihn aber ein enttäuschendes Rennen ohne Slot, wieder nur ein 5. Platz. Bei der Zahl 5 sieht er mittlerweile schwarz, viel mehr hatte Marcus dazu zunächst nicht zu sagen. Wobei das Rennen anfangs für ihn ganz gut lief.

Mit einer soliden Schwimmleistung und etwa 2 Minuten Rückstand auf den Führenden tastete er sich nach und nach auf der Radstrecke an die Führenden Potts und Cabrera ran und konnte zur Hälfte der Strecke auf beide aufschließen. Es dauerte nicht lange bis sich schließlich Herbst und Potts absetzten und mit gut zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Cabrera in der Wechselzone eintrafen. Marcus, als starker Radfahrer bekannt, konnte mit 01:59:17 Std. die beste Radzeit des Tages vorweisen. Ganz starke Leistung, Gratulation dazu!!! Auf der Halbmarathonstrecke konnten Marcus und Andy Potts ihre Führung zunächst ausbauen. Sie erliefen sich einen Vorsprung von über 3 Minuten bis zur Hälfte der Laufstrecke. Dann kam der Knackpunkt für Marcus und ihm blieb nach und nach die Luft aus, Temperatur und Luft machten ihm wohl doch mehr zu schaffen als im Vorfeld gedacht. Der Vorsprung schrumpfte relativ schnell, so dass Marcus bereits nach 15 km auf den dritten Platz zurückfiel und auf den letzten 5 km noch zwei weitere Läufer (Collington u. Santos) vorbeiziehen lassen musste.

Marcus belegte trotz dessen mit 3:49:24 Std einen guten 5. Platz mit 5:43 min Rückstand auf den Führenden. Unterm Strich war es ein super Wettkampf mit guten Voraussetzungen, um vorne weiter anzugreifen.

Mit großer Enttäuschung, da auf Grund einer sehr guten Vorbereitung ein Podiumsplatz anvisiert war, will er nun jetzt schnell wieder regenerieren und am 12. Mai beim Ironman 70.3 Aix en Provence in Frankreich erneut angreifen. Ein Ticket für Nizza ist auch hier das Ziel. Die Chancen stehen gut, denn Marcus war bereits 2017 und 2018 dort am Start und kennt die Strecke bestens. Zwei fünfte Plätze waren die Ergebnisse, aber das soll nun endlich vorbei sein! Dafür im Vorfeld schon einmal viel Erfolg Kalle, Kette rechts und gib alles!

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