29. Erzgebirgs-Bike-Marathon Seiffen

Am 01.08.2021 fand unter dem Motto „Gänsehaut“ der 29. Erzgebirgs-Bike-Marathon in Seiffen statt. Für das Rennen hatten sich Peter Bundschuh und Marco Grund angemeldet. Für Marco sollte es gleichzeitig die Premiere bei einem MTB-Marathon-Rennen werden. Und wenn nicht der legendäre EBM in Seiffen, wo dann?

So wurde gemeinsam am Vorabend angereist, entspannt das Quartier bezogen und die Startunterlagen abgeholt. Begleitet wurden sie noch von Peters Vereinskollegen Patrick Weniger (White Rock e.V. ). Peter und Patrick entschieden sich für die 64 km, Marco für die 96 km Renndistanz mit insgesamt 2.400 Höhenmeter. Wenn schon, denn schon, dachte er. Am Morgen vor dem Rennen traf man sich zum gemeinsamen Frühstück. Da stand bereits fest, dass das Motto „Gänsehaut“ oder sollte man besser sagen „Schlammschlacht“, zum Programm werden sollte, denn es regnete schon seit Stunden. Nichts desto trotz, machten sich alle auf den Weg zum Start, mit dem Ziel das Rennen anzugehen und auch zu beenden. Am Startbereich wurden dann noch die Sportfreunde Grammi und Sebi Brune vom Magdeburger Triathlonclub getroffen. Sie waren erst am Morgen vor dem Start angereist.

08:30 Uhr ging es dann los mit dem Elitefeld. Danach starteten alle 30 Sekunden fünf Teilnehmer. Marco war um 08:37 Uhr der Erste, der sich auf die Strecke machte. Gefolgt von Sebi, Patrick und Peter. Die Strecke war vom Start weg schwer zu fahren, der Regen hatte den Boden stark aufgeweicht und entsprechend rutschig war es auf der Strecke. Und es schüttete weiter von oben . So wurde das Rennen von Runde zu Runde immer schmieriger und gefährlicher zu fahren. Der eine oder andere Teilnehmer verlor dabei die Kontrolle über sein MTB und fand sich im Schlamm wieder. Grundsätzlich war jeder der im Ziel ankam, entsprechend gezeichnet und kaum wiederzuerkennen.

Patrick und Peter waren die Ersten im Ziel. Sichtlich froh darüber sich für die Zwei-Runden-Distanz entschieden zu haben. Derweil kurvte Marco auf seiner dritten Runde durchs Gelände. Unter den angesprochenen Bedingungen war sein Ziel das Rennen zu finishen und verletzungsfrei zu bleiben. Körperlich bereits gezeichnet und vom Schlamm überdeckt, wurde es von Kilometer zu Kilometer auch eine Kopfsache. EINFACH DURCHZIEHEN, hieß es. Am Ende kam er nach starken 06:04:39h glücklich und stolz im Ziel an. Die angekündigte „Gänsehaut“ wurde zur Schlammpackung – Fellpflege mal völlig anders für einen vom „sauberen“ Triathlonsport verwöhnten Fuchs.

Für ihn wird es sicher nicht der letzte MTB-Marathon gewesen sein und dann auch hoffentlich wieder in Begleitung und Unterstützung von und mit Peter.

ERGEBNISSE:
EBM Silber – 64km 1.600 Höhenmeter
Bundschuh, Peter: 05:11:59   Platz 132, 23. AK

EBM Gold – 96km 2.400 Höhenmeter
Grund, Marco: 06:04:39   Platz 26, 12. AK

Siggi rockt die Rhön

Statt am Altmark-Triathlon in Wischer teilzunehmen, zog es unser Siggi vor, mit dem Rad in den Bergen ein paar Höhenmeter zu sammeln. Am 10.07.2021 stand bei ihm ganz fett der Rhön-Radmarathon im Terminkalender. Und es sollte nicht das erste Mal gewesen sein. Nach 2019 wollte er hier ein zweites Mal an den Start gehen, weil es soooo schön war. Die Begeisterung aus dem Jahr 2019 musste ihn einfach zum Wiederholungstäter werden lassen.

Aber auch hier gab es auf Grund der aktuellen Corona-Lage eine abgespeckte Version. Abgespeckt wurde aber nur beim “Drumherum”, nicht bei den Streckenlängen und Höhenmetern. 180, 211 und 258 km wurden angeboten. Als Flachländer entschied sich Siggi für die 180 km, denn auch auf dieser Strecke sollten ihm 2800 HM abverlangt werden.

Trotz Dauerregen am Vortag, welchen er als Anreisetag nutze, war er fest entschlossen und motiviert, die 180 km zu rocken. So wie wir ihn eben kennen.

Über Nacht legte sich dann der Regen, am Morgen war es frisch und nebelig, dafür aber trocken. Ein gutes Zeichen für einen guten Tag. Ab 06:20 Uhr drehten sich Siggis Laufräder und er strampelte was das Zeug hielt, nur an den Verpflegungspunkten legte er einen kurzen Stopp ein. Die Strecke war sehr gut ausgeschildert, so dass ein Durchfahren ohne aufs Navi zu schauen, möglich war. Hart war die Fahrt, aber wunderschön das Erlebnis. Viele Anstiege bis zu 15 %, einer hatte sogar 18%! Ziemlich anstrengend aber trotzdem mit Bravour gemeistert, einfach nur Hammer. Nach genau 07 Stunden und 41 Minuten erreichte Siggi erleichtert das Ziel. Hier war leider, dank Corona, nichts los. Aber Siggi ließ sich den Spaß nicht nehmen und entschloss sich am Folgetag mit seiner Frau eine kleinere Runde durch die Rhön zu drehen.

Die Rhön-Rundfahrt / RTF mit 85 km suchten sich beide aus, für Siggis Frau die erste RTF, eine Jungfernfahrt sozusagen. Sonntag war das Wetter leider wie am Anreisetag: Regen, Regen und noch mehr Regen. Beide trotzten dem Regen, zogen sich die Regenjacke über, fuhren einfach los. Nass bis auf die Haut wurden sie, aber sie sind durchgefahren und hatten dennoch einen schönen Radtag. Nach 04 Stunden und 13 Minuten fuhren sie mit einem tollen Gefühl gemeinsam über die Ziellinie. Auch diese Strecke war nicht ohne, legten sie doch am Ende auch noch 890 HM hin. Die nassen Sachen wurden gegen trockene getauscht und anschließend ging es zur Belohnung ins Eiscafe.

Ein tolles Erlebnis für Beide, harte Arbeit verbunden mit viel Vergnügen. Für Siggis Frau wird es sicherlich nicht die letzte RTF gewesen sein. Wir sagen: Macht weiter so!

Die Jungfüchse setzen zum großen Sprung an

Gute Resultate beim 32. Altmark-Triathlon in Wischer

Wir schreiben bereits Juli, befinden uns somit schon in der zweiten Jahreshälfte und konnten nun endlich mal die antrainierten Kräfte in einem Wettkampf messen. Zudem hatten die Füchse kurze Anfahrten – es ging zum 32. Altmark-Triathlon nach Wischer. Insgesamt waren 13 Athleten (Melanie Wiechert, Jean-Luc Boegner, Marco Grund, Christian Kallus, Malte Köhn, Christian Muths, Robert Piotraschke, Torsten Schaaf, Volkmar Schroeter, Karsten Thiede, Matthias Ulrich, Patrick Wendt, Daniel Ziemba) unseres Vereins am Start. Mindestens genauso wichtig war das Engagement von Kersten Friedrich als Wettkampfleiter und Henning Giggel als Sprecher. Vermisst wurde von allen Füchsen Vereinskollege Christian Dülken. Es sollte nämlich nicht nur der Altmarktriathlon sein, auf eine vereinsinterne Meisterschaft freuten sich ebenso alle Füchse.

Der Hasselaner TC hat ein tadelloses Rennen organisiert und in Zusammenarbeit mit Bernd Ebert vom TANGER-TIMESERVICE für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Die Abstände im Wechselgarten waren großzügig, die Strecken gut ausgezeichnet und zahlreiche Helfer sorgten nicht nur für Verpflegung, sondern motivierten auch die Teilnehmenden unterwegs. Ein großes Dankeschön!!! Ein Dankeschön an dieser Stelle natürlich auch an die mitgereisten Fans, die alle Füchse hoch motiviert und mit bester Laune anfeuerten.

Für die meisten Füchse war es die erste Standortbestimmung in diesem Jahr. In einem hochkarätig und breit besetzten Männerfeld kamen sechs Mitglieder zwischen Platz 10 und 20 ins Ziel. Das Podium war jedoch selbst für unseren Schnellsten (Christian Kallus) außer Reichweite. Hier dominierte Ricardo Schlemonat aus Magdeburg mit der besten Radzeit und einem souveränen Lauf. Der sehr selbstbewusste Hawaii-Teilnehmer von 2017 und frühere Telekom-Nachwuchsfahrer war nicht aufzuhalten. Die Plätze zwei und drei belegten Stefan Becker vom VfL Wolfsburg und Sören Weniger vom USC Magdeburg. Herzlichen Glückwunsch!

Unser Triathlonfuchs Christian K. reihte sich als Zehnter ein, dicht gefolgt von Marco (11.), der sein vieles Radtraining mit der zweitbesten Radzeit bestätigte. Solide Leistungen konnten auch alle anderen Füchse vorweisen, Jean-Luc, Christian M., Patrick und Matthias konnten sogar unter den ersten zwanzig Männern landen.

Am Ende haben alle die Ziellinie erreicht und machten zufriedene Gesichter. Richtig glücklich sah Karsten Köhn aus, der gar nicht am Rennen teilnahm. Jedoch hat sein Sohn Malte das erste Mal bei den „Großen“ mitgemacht und richtig stark gefinisht. Glückwunsch Malte. Seine Schwimm- und Laufzeit waren top und auf dem Rad kommt mit der Erfahrung und dem Alter die Geschwindigkeit. Das wissen wir alle.

Und demonstriert hat es unser etwas ältere Jungfuchs Jean-Luc. Beim Pedalieren war er nur zwei Minuten langsamer als unser „Überbiker“ Marco. Das ist ganz stark. Dazu die gute Schwimmzeit, mit der er selbst auch sehr zufrieden war, zumal es eine Woche zuvor in Uelzen nicht so lief. Und der Lauf war in Anbetracht eines erst kürzlich auskurierten Mittelfußbruchs mehr als solide. Hier steckt somit noch reichlich Potential um die älteren Füchse weiter anzutreiben.

Malte als siebenter Fuchs, gefolgt von Daniel, Robert, Torsten, Karsten und Volkmar hat nun sicherlich Lust auf mehr bekommen. Auch Torsten konnte den Wettkampf kaum erwarten und hat Lust auf mehr. Schön mal wieder unter Gleichgesinnte zu sein und an den Zeiten zu sehen, dass „nur“ trainieren auch was bringt. Trotzdem ist es schön unter Wettkampfbedingungen die Disziplinen durchzuziehen, zumal die zahlreichen Fans überall zu hören waren. „Einfach klasse Stimmung“, so Torstens Worte.

Bei den Frauen schaffte Melanie mit einem zufriedenen Platz 4 sogar den Sprung unter die besten fünf Teilnehmerinnen. Hier gewann mit Christine Becker vom VfL Wolfsburg die Schwester vom Zweitplatzierten bei den Männern. Zweite wurde Doreen Baecke vom Riemer-MTC und nur 57 Sekunden vor Melanie landete Doreen Gladis vom Tangermünder LV 94. Auch diesem Podium gratulieren wir herzlich. Wie auch bei einigen anderen Füchsen, liegt bei Melanie die anstehende Langdistanz im Focus, dazu sind noch so einige Trainingsumfänge zu absolvieren. Da ist ein Wettkampf mit kurzen Distanzen eine gute Abwechslung.

Im August wird für die Füchse der IRONMAN 70.3 in Gdynia/Polen bzw. in Duisburg stattfinden. Bis dahin wird weiter trainiert, trainiert und nochmals trainiert. Und nicht den Spaß dabei verlieren….

Für Euch hier noch einmal die Ergebnisse der Füchse und unter dem Link hier die Gesamtergebnisse:

Christian Kallus:              10. Platz, 1:21:34,1 Std.,   2. Platz mAK3

Marco Grund:                   11. Platz, 1:22:29,9 Std.,   1. Platz MK45

Jean-Luc Bögner:             14. Platz, 1:22:59,2 Std.,   2. Platz mAK1

Christian Muths:              18. Platz, 1:25:58,2 Std.,   4. Platz mAK4

Patrick Wendt:                 20. Platz, 1:27:22,1 Std.,   4. Platz mAK3

Matthias Ulrich:              21. Platz, 1:27:22,8 Std.,   2. Platz MK45

Malte Köhn:                    34. Platz, 1:33:47,7 Std.,   1. Platz MJA

Daniel Ziemba:               41. Platz, 1:35:59,8 Std.,   5. Platz MK45

Melanie Wiechert:          45. Platz, 1:37:16,1 Std.,   2. Platz WK45

Robert Piotraschke:        47. Platz, 1:37:37,8 Std.,   7. Platz mAK4

Torsten Schaaf:               68. Platz, 1:44:29,6 Std.,   9. Platz MK45

Karsten Thiede:              81. Platz, 1:47:33,5 Std.,   5. Platz MK55

Volkmar Schroeter:         85. Platz, 1:50:26,3 Std., 13. Platz MK50

die Füchse vor dem Start – es fehlen Volkmar Schröter und Henning Giggel (Sprecher)

Etwas Normalität

Geiseltal-Duathlon / Altmark-Triathlon

Es finden Wettkämpfe statt. Und Volker ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen. So fuhr er am ersten Juliwochenende nach Braunsbedra. Der heimische Triathlonverein TC Merseburg hatte den abgesetzten Triathlon kurzfristig in einen Geiseltal-Duathlon C-Edition umwandeln können.

Unser Vielstarter hat die Chance ergriffen und genoss mit fast einhundert anderen Athleten die Atmosphäre eines gut organisierten Rennens. Im Format 5km – 19km – 2,5km ging es zum Teil auf den gängigen Strecken zwischen Geiseltalsee und Hassesee. Zieleinlauf war dann im Stadion des Friedens in Braunsbedra – auf der Tartanbahn.

Das erste Laufen war für Volker noch recht mühsam. Hier machte sich die lange Trainingspause aufgrund von Problemen mit den Achillessehnen bemerkbar. Auf der windanfälligen Radstrecke war der Tritt rund und der Fahrradcomputer zeigte einen zufriedenstellenden Schnitt von über 30 km/h an. Diesen Schwung nahm Volker mit auf die zweite Laufstrecke. So reichte es insgesamt für eine Zeit von 1:20:48 h. In Plätzen ausgedruckt: Gesamt 24.Platz, M55 2.Platz. Letzteres ist gleichbedeutend mit der Landesvizemeisterschaft in Volkers Altersklasse – herzlichen Glückwunsch.

Die Normalität nimmt ihren Lauf…am 10. Juli wird der 32. Altmark-Triathlon vom Hasselaner TC ausgerichtet. 100 Starter sind erlaubt, allein 14 Teilnehmer davon kommen aus unseren Reihen. Wir sind somit der Teilnehmer stärkste Verein. Sieht ganz nach einer vereinsinternen Meisterschaft aus. Wir wünschen allen viel Erfolg und immer schön den Spaß dabei nicht vergessen!

Volker bei der Siegerehrung – Landesmeisterschaft

Nur mal Schwimmen – Arendsee OPEN WATER 2021

Ja genau, heute geht es um die Lieblingsdisziplin fast aller Triathleten – das Schwimmen.

Gekachelten Boden, geleinte Bahnen oder vielleicht noch ein beheiztes Becken finden wir überflüssig. Wir haben das schönste Freiwasser der ganzen Region ausgesucht – den ARENDSEE.

Somit laden wir Euch herzlich zu unserem 1. Arendsee OPEN WATER ein. Am 22.08.2021 bieten wir insgesamt drei Streckenlängen (0,75km/1,9km/3,8km) zum Überwinden an. Langstreckenschwimmen bedeutet Badehose/Badeanzug/Bikini, Badekappe und optional Schwimmbrille. Ein Neopren ist natürlich erlaubt, bei unter 16°C sogar Pflicht. Mehr ist dazu nicht zu schreiben.

Die Ausschreibungen der einzelnen Streckenlängen sind unter dem Reiter Veranstaltungen / Arendsee Open Water zu finden, die Anmeldung wird ab dem 01.07. offen sein und ist unter folgendem Link „Anmeldung“ direkt erreichbar. Wir freuen uns auf die Premiere des Arendseeschwimmen (OPEN WATER), wo sie doch schon im letzten Jahr stattfinden sollte. Die traditionelle See-Querung, welche bis 2014 durch Familie Ziegenbein organisiert wurde, soll nun wieder ins Leben gerufen werden. Der geplante Kinderwettkampf wird in diesem Jahr noch nicht stattfinden, wir versprechen aber, im kommenden Jahr auch den Kindern das Schwimmen unter Wettkampfbedingungen zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf Euch und unsere neue Veranstaltung!

Eure Triathlonfüchse Osterburg

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