Füchse versenden Weihnachtsgrüße…

Wir wünschen allen Mitgliedern und deren Angehörigen, unseren Füchse-Anhängern, Sponsoren und Partnern ein besinnliches Weihnachtsfest.

Nachdem nun ein verrücktes und ereignisreiches Jahr zu Ende geht, ist es uns, den Triathlonfüchsen, an dieser Stelle ein ganz besonderes Bedürfnis Dank, für das entgegengebrachte Vertrauen und die geleistete Unterstützung in außergewöhnlicher Zeit, auszusprechen. Wir wünschen allen ein wunderschönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein glückliches und vor allem gesundes Neues Jahr.
Bleibt alle gesund und haltet durch!
Der Vorstand der Triathlonfüchse Osterburg

FROHE WEIHNACHTEN!

Knecht Ruprecht mit nichts Gutem – Individuallauf abgesagt

Ein verflixtes Jahr…

Auch unsere letzte gute Nachricht, dass der Altmarklauf individuell mit Zeitmessung absolviert werden kann, müssen wir nun widerrufen.

Von der Landessportschule Osterburg wurde uns signalisiert, dass ein Betreten des Areals vor Ort nicht erwünscht ist. Auch wenn sich die Laufstrecken überwiegend außerhalb des Geländes befinden, so ist ein Absolvieren der Laufstrecke mit Zeitnahme unmöglich. Alle anderen möglichen Varianten kommen auf Grund der aktuell rechtlichen Vorgaben nicht in Betracht. Dem entsprechend bleibt uns auch hier nur die Möglichkeit der Absage. Wir möchten das gute Verhältnis zur LSS wahren, deshalb werden wir uns diesen Vorgaben nicht widersetzen.

Alle bisher angemeldeten Läufer erhalten eine Mail zum weiteren Verfahrensweg. Der Altmarklauf wird nun durch Tanger Timeservice als virtueller Lauf angeboten.

Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und wünschen allen einen schönen zweiten Advent.

Haltet durch und bleibt gesund.

Crossduathlon und Altmarklauf abgesagt

Das Pandemiegeschehen in den letzten Wochen macht auch in Sachsen-Anhalt umfangreiche Eindämmungsmaßnahmen erforderlich. Auf Grund der Allgemeinverfügung des Landkreises Stendal und der Absage seitens der Stadt Osterburg, sind wir gezwungen unsere beiden Veranstaltungen am 08. November abzusagen.

Gesundheit geht eben vor!

Die allgemeinen Einschränkungen sind zunächst für 4 Wochen angesetzt, wir hoffen nun auf eine nochmalige Verschiebung der Wettkämpfe auf den 06. Dezember. Insofern bleiben die Anmeldungen bis dahin offen. Bei neuen Erkenntnissen werden wir berichten.

Crossduathlon und Altmarklauf finden statt!!!

Was lange währt wird endlich gut… das hoffen zumindest die Füchse aus Osterburg.

Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass wir unseren Crossduathlon – die 18. Schlammschlacht – nun doch noch austragen können. Die zuständigen lokalen Behörden haben, mit der Auflage der Einhaltung des Schutzkonzeptes, zugestimmt.

Wir haben uns entschlossen, den Crossduathlon mit dem 36. Altmarkcrosslauf des Elbe-Ohre-Cup, an einem Tag stattfinden zu lassen. Allerdings wird beim Crossduathlon kein Kinderwettkampf stattfinden, sie dürfen sich dafür gern bei dem Altmarklauf messen.

Termin wird der 08. November sein, merkt ihn Euch bitte vor, die Ausschreibung ist bereits veröffentlicht, die online-Anmeldung startet ab dem 15.10.2020.  In diesem Jahr sind leider keine Nachmeldungen vor Ort möglich. In der Ausschreibung findet ihr auch das Schutzkonzept, welches strikt einzuhalten ist.  Alle bereits im Frühjahr gemeldeten Starter, werden in die jetzige Teilnehmerliste übernommen. Ihr braucht Euch also nicht noch einmal anmelden.

Wir freuen uns auf Euch und auf die Austragung beider Wettkämpfe trotz aller diesjährigen Widrigkeiten.

HÖLLELUJA…

…im wahrsten Sinne des Wortes!

Hölle von Q – eines der wenigen Rennen in diesem Jahr, das stattfand.

Mark Hörstermann schaffte es in der aktuellen Lage einen Wettkampf auf die Beine zu stellen, von dem nicht nur die Füchse aus Osterburg noch lange erzählen werden. Chapeau!!!

An der vierten Auflage dieser Mitteldistanz nahmen neben Routinier Karsten Thiede auch Matthias Ulrich, Ronald Schaffer und Melanie Wiechert teil. Für die drei Letzteren war es die Premiere. Um nicht ganz so vom Streckenprofil überrascht zu werden, testeten sie einige Wochen zuvor die Radstrecke – erfolgreich, denn der Anstieg nach Friedrichsbrunn hat es in sich und muss zweimal absolviert werden. Ohne Vorkenntnisse hätten sie sich vermutlich schon vorher bzw. beim ersten Anstieg abgeschossen.

Bereits am Tag vor dem Wettkampf (Samstag, 05.09.) reisten die Füchse ins Harzvorland. Für Sonntag war ein früher Start angesetzt und die geliebten Räder mussten bereits am Samstag in der Wechselzone stehen. Entspannt die Startunterlagen entgegengenommen, den Schwimmstart begutachtet, noch locker eine Runde geradelt und mit dem ein oder anderen Teilnehmer ein paar Worte gewechselt, ging es dann auch frühzeitig in die Koje. Der Wecker klingelte früh. Draußen war es noch ziemlich dunkel, aber sonst war alles wie immer vor einem Wettkampf. Spätestens beim Eintreffen in Ditfurt (hier fand das Schwimmen statt) kam Nervosität und teils Hektik auf. Selbst die jahrelange Erfahrung kommt dagegen selten an.

Um 06.40 Uhr kam dann der Startschuss für die ersten vier Teilnehmer. Alle zehn Sekunden wurden vier Starter in den Ditfurter See geschickt, die schnellsten Schwimmer zu erst. Das hieß für die Füchse, dass Matthias von ihnen als Erster im Wasser war, Karsten reihte sich kurz hinter Melanie und Ronald ein. Sonnenaufgang, leichte Nebelschwaden über dem Wasser und ein Blick auf die Ditfurter Kirche – das Schwimmen hinterließ für alle Füchse ausnahmsweise eine positive emotionale Erinnerung. Nach knapp 34 Minuten beendete Matthias das Schwimmen und machte sich mühselig in der Wechselzone für die zweite Disziplin bereit. Nach gut 40 Minuten konnte Melanie dem Wasser entsteigen, kurze Zeit später dann Karsten und auch Ronald. Die erste Hürde des Höllenritts war genommen, es sollte nun die recht hügelige Radstrecke folgen.

Jeder wusste, dass es die zweite Disziplin in sich hat. Erst der windanfällige, eher flachere Teil, welcher dennoch stets auf und ab ging, dann die Auffahrt zur Roßtrappe mit der anschließenden rumpeligen und gefährlichen Abfahrt nach Thale (Gefälle bis zu 14%). Und zum krönenden Abschluss die Auffahrt nach Friedrichsbrunn. Diese fast zehn Kilometer lange Fahrt nach oben, mit allein 400 Höhenmeter, durfte zudem auch noch zweimal absolviert werden. Manch einer wünschte sich hier eine Hexe zu sein, um auf den Besen nach oben zu reiten.

Matthias kam dem schon recht nah. Sein Ziel, auf der Radstrecke unter drei Stunden zu bleiben, erreichte er mit Bravour. Da hat sich die lange Wechselzeit mit dem Anziehen der kniehohen Socken doch gelohnt. Er hatte die erste Auffahrt nach Friedrichsbrunn bereits hinter sich, als Melanie diesen in Angriff nahm. Mit Karsten und Ronald im Nacken, ließ sie sich dennoch nicht unter Druck setzen und drückte gewohnt gleichmäßig auf die Pedale. Karsten teilte sich seine Kräfte ebenfalls gut ein, er kannte dies ja zu gut aus den Vorjahren. Ronald, hochmotiviert auf seinem neuen Renner, blieb bei der ersten Auffahrt noch hinter Karsten. In Runde zwei legte er zwei Gänge drauf, schloss auf und überholte schließlich seinen Vereinskollegen. So kam er dann nach 03:24 h auf dem Rad hinter Melanie (03:23 h) in die zweiten Wechselzone. Karsten konnte trotz leichter physischer Probleme auf dem Rad die Wechselzone in Thale nach 03:30 h zufrieden erreichen und schlüpfte dann in seine Laufschuhe. Mit reichlich Verpflegung für unterwegs machte er sich mit weiteren Sportlern auf die anspruchsvolle Laufstrecke und folgte den drei sich schon quälenden Füchsen. Neben der Halbmarathonstrecke galt es auch noch 160 Höhenmeter zu bezwingen; nicht auf normalem Pflaster oder Asphalt, sondern vor allem über Feld, Wiesen, Stock und Stein. Für alle kein Zuckerschlecken und schon gar nicht für die Flachland-Füchse, es kam einem Trail-Lauf nahe.

Mark Hörsterman verband bei der Streckenauswahl jedoch das Unangenehme mit dem Angenehmen. Verschiedene Blicke auf die Teufelsmauer bei Weddersleben, superschönen Aussichten ins Harzvorland bis hin zum Brocken, quer durch eine Streuobstwiese hoch zur Warnstedter Mühle und Fachwerk, Fachwerk, Fachwerk… Bei all dem galt es sich auch auf den Untergrund zu konzentrieren, denn ein falscher Tritt und das Rennen wäre schmerzlich zu früh vorbei. In den zu durchlaufenden Orten standen stets Zuschauer, welche die Läufer mit Beifall motivierten. Musik an der Strecke, ausreichend Verpflegungsstände und freundliche Streckenposten ließen einige Starter regelrecht ins Ziel fliegen. Da bekanntlich Füchse nicht fliegen können, schleppten sich Matthias, Melanie, Ronald und Karsten eher ins Ziel. Spätestens als es auf Kopfsteinpflaster zum Schlossberg hochging, kam bei allen Füchsen ein Fluch auf. Steiler geht es kaum, Gehen war hier keine Schande und Hinunterlaufen kaum machbar.

Matthias konnte, trotz der Strapazen und vermisster Rolltreppe bei den Anstiegen, mit einer zufriedenen Laufzeit von 01:48 h als erster der Füchse das Ziel erreichen. Natürlich völlig unerwartet ist er unter einer Gesamtzeit von 05:30 h geblieben. Da hat sich der Höllenritt gelohnt und das viele Radtraining in den deutschen Gebirgen doch bemerkbar gemacht. Auch Melanie konnte trotz vieler Gehpassagen den Lauf zufriedenstellend beenden. Mit dem Gedanken, dass in jedem Moment Ronald an ihr vorbeizieht, mühte sie sich von einem Kilometer zum anderen. Die letzten hundert Meter waren gefühlt ein Kilometer, erst nach dem Durchlaufen einer kleinen geschlossenen Gasse ging es auf den Marktplatz. Hier war klar, dass sie keiner mehr überholt, der Zielbogen war in Sichtweite. Mit großer Freude, aber völlig platt, durchlief sie diesen mit einer guten Laufzeit von 01:50 h. Ronald konnte seine Stärke beim Laufen leider nicht zeigen. Vermutlich beim zweiten Anstieg nach Friedrichsbrunn auf dem Rad abgeschossen und zudem noch zu wenig getrunken, ging er mit Krämpfen in den Beinen auf die Laufstrecke. Trotz alledem genoss er die Schönheiten der Strecke, kam mit einer Laufzeit von 01:56 h erschöpft ins Ziel und freute sich, den Höllenritt überstanden zu haben. Karsten ließ es auf der Laufstrecke wie gewohnt etwas langsamer angehen, er kennt seine Beine. Auf den steileren Anstiegen zog er es wie Melanie vor, schnell zu Gehen als noch langsamer zu Laufen. Kräfteschonen war das Motto, denn auch er wollte durchhalten und finishen. Als letzte “Gemeinheit” bezeichnet, schaffte auch er den steilen Schlossberg mit viel Mühe und konnte eine für ihn sehr emotionale Zieldurchquerung mit einer Laufzeit von 02:52 h erleben. Karsten überstand seinen mittlerweile dritten Höllenritt und hofft auf weitere Teilnahmen. Auch wenn Matthias, Melanie und Ronald zunächst von den Streckenprofilen bedient waren, sind sie nun schon fast wieder davon überzeugt, es im kommenden Jahr erneut anzugehen. Irgendwann muss doch mal der Besen zum Einsatz kommen…

Es ist definitiv ein anderer Triathlon-Wettkampf als viele andere, der hat schon “Kult”. So waren unter anderem auch bekannte Gesichter wie Nils Flieshardt (Chefredakteur der Zeitschrift “Triathlon”) und Ingo Quendler (Youtuber, Podcaster) vor Ort, die sich der Hölle einmal stellen wollten. Einen tollen Bericht von Ingo Quendler vom Wettkampf könnt ihr hier sehen. Den Podcast “TriathlonTalk” mit Nils Flieshardt über die Hölle von Q solltet ihr Euch unbedingt anhören, sehr interessant und spiegelt so einiges wider. Hier findet ihr diesen, ab 01:13 h geht’s um die Hölle.

Ein großes Dankeschön geht an die tolle Organisation und die familiäre Atmosphäre, die Mark Hörstermann mit seinem Team schaffte. Hier ist einer mit viel Leidenschaft für den Sport am Werk, der auch die Leute vor Ort emotional mit einbindet. Neben zahlreichen Profis, die neue Bestzeiten aufstellten, gab es im Rahmen der Mitteldistanz einen der ganz wenigen Wettkämpfe für Teilnehmer mit geistiger Behinderung – “Hölle Special”. Dieser fand zum zweiten Mal auf kürzeren Strecken (150m/6km/2km) statt. Über 30 Einzelsportler und 26 Staffeln gingen hier an den Start und konnten auch das Zieltor auf dem Marktplatz in Quedlinburg durchqueren. Die Füchse finden dieses Engagement des Veranstalters großartig. 

Bilder und Ergebnisse zur “Hölle von Q” findet ihr hier. Die Platzierungen und Zeiten unserer Füchse:

  • 16. Platz Melanie Wiechert in 05:59:23 Std., 5. Platz in der AK w40
  • 68. Platz Matthias Ulrich in 05:27:57 Std., 7. Platz in der AK m45
  • 128. Platz Ronald Schaffer in 06:12:42 Std., 16. Platz in der AK m45
  • 160. Platz Karsten Thiede in 07:12:57 Std., 16. Platz in der AK m55
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