Müll-Sammelaktion der Triathlonfüchse

Kurz vor dem Altmarklauf und der Schlammschlacht wurde im Osterburger Wald wieder fleißig aufgeräumt und Müll gesammelt. Wie schon im vergangenen Jahr auch, hatten die Osterburger Triathlonfüchse gemeinsam mit Bürgermeister Nico Schulz, Revierinhaber Adrian von Bernstorff, Pächter Dr. Lucas von Bothmer und Jagdaufseher Dennis Reichstein wieder zu einer Müll-Sammelaktion aufgerufen. Und ohne es zu wissen, fand die Aktion irgendwie auch im Rahmen des Clean-up-Day Sachsen-Anhalt statt, der ebenfalls an diesem Wochenende viele Menschen dazu aufrief, Müll zu sammeln. Allerdings wollten die Füchse diese Aktion schon viel eher starten, doch die anhaltende Corona-Pandemie machte immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Nun, im Vorfeld der beiden Wettkämpfe am Wochenende, war es aber soweit. „Bürgermeister Nico Schulz hat den Kontakt zum Umweltschutz-Amt hergestellt. So konnten wir gleich einen Container bestellen. Insgesamt waren zehn Leute, davon gleich neun Füchse, im Einsatz. Der Container ist auch fast voll geworden. Sehr schade finde ich persönlich, dass es immer noch Menschen gibt, die so etwas machen. Daher für diejenigen, die den Müll im Wald oder in der Natur entsorgen, die Daumen nach unten“, so Triathlonfüchse-Chef Kersten Friedrich.

Triathlonfuchs Marcus Herbst bleibt in St. George ohne WM-Wertung

Ein Beitrag von Thomas Köpke:

Nach der erfolgreichen WM-Teilnahme beim Ironman 70.3 in Südafrika 2018 und einem hervorragenden 12. Platz, hatte sich der Osterburger Triathlonfuchs Marcus Herbst für die Weltmeisterschaft 2021 über die Halbdistanz, die am vergangenen Sonnabend in St. George (Utah) in den USA stattfand, viel vorgenommen.
Doch am Ende erreichte der Kloster Neuendorfer und Wahl-Leipziger seine persönlichen Ziele nicht.
„Die Enttäuschung sitzt tief. Am Ende bin ich zwar als Gesamt-25. ins Ziel gelaufen, aber das Ergebnis war nicht das, was ich mir vorgenommen hatte, zumal es auch die WM war“, so der Triathlonfuchs.
Im Endeffekt wurde Herbst jedoch disqualifiziert und blieb somit ohne offizielle Wertung. Herbst hatte auf dem Rad, nach passablem Schwimmen, von einem Kampfrichter für zu frühes Einscheren eine Zeitstrafe von 30 Sekunden kassiert und musste warten. Im Wechselzelt summierte sich das aber auf fünf Minuten. „Wenn man dann aber halt in einer Gruppe der absoluten Weltspitze ist und die laufen alle los und selbst muss man warten und zuschauen, ist das auch mental nicht so einfach“, erklärt der Altmärker.
Zu diesem Zeitpunkt war ihm bereits klar, dass das Rennen quasi vorbei und damit für ihn gelaufen war. „Man ist einfach, wenn man fünf Minuten aufgebrummt bekommt, auf diesem Niveau auch nicht mehr konkurrenzfähig“, so der Osterburger Triathlonfuchs. Dann traf Herbst jedoch eine folgenschwere, aber für ihn richtige Entscheidung. „Ich wollte das Rennen unbedingt beenden, das ist mir sehr wichtig. Ich bin nach 30 Sekunden losgelaufen, ich konnte irgendwie keine fünf Minuten warten, das ging einfach nicht“, so Herbst. Zu diesem Zeitpunkt war ihm wohl aber schon klar, dass es dafür nur eine Disqualifikation geben kann und wird.
Allerdings war der Kloster Neuendorfer auch so nicht zufrieden mit sich und seiner gezeigten Leistung. „Ich bin vor vier Wochen in Frankfurt über die Langdistanz gestartet, das Ziel hieß ganz klar, das Ticket für Hawaii zu bekommen. Innerhalb der dann folgenden vier Wochen im Tempobereich auf 70.3 umzustellen, war eine sehr große Herausforderung, weil ich nach dem Rennen einige Tage Erholung hatte und schon sehr früh nach Amerika gereist bin“.
Dennoch bleibt die Erkenntnis, dass Herbst vorn mithalten kann. Wenn der Altmärker wieder in der Heimat angekommen ist, wird er die restliche Saisonplanung in Angriff nehmen. Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen gibt es Anfang Dezember noch einen 70.3 Ironman in den USA. Die zweite Möglichkeit wäre aber, noch eine weitere Langdistanz in Angriff zu nehmen, um eine möglichst frühe Kona-Quali, das wäre ein Ironman-Wettkampf Ende November in Südafrika, anzustreben.

Füchse bedanken sich für neue Laufkleidung

Schon lange gab es bei den Füchsen den Wunsch auch bei Lauftraining und -wettbewerben Trikots und Hosen in Vereinsfarben zu tragen. Ermöglicht wurde das durch die großzügige Unterstützung der Firmen Mölders Baucentrum, Feuerbestattung Perleberg, Tree of Life und terraplan.

Hierfür bedankte sich nun der Vorstand der Triathlonfüchse Osterburg persönlich bei den Verantwortlichen Doreen Wolff (Mölders, Tangermünde), Michael Hohmeyer (Feuerbestattung Perleberg), Marcel Hohmeyer (Tree of Life, Seehausen) und Dirk Zimmermann (terraplan).

Nun liegt es an uns, zu zeigen, dass die neue Laufkleidung (inklusive diverser Trainingseinheiten) richtig schnell macht.

Hölle von Q – ein ausdauernder Fuchs zwischen Hexen, Teufeln und Leichen

Die Veranstaltungen im Triathlonsport überschlagen sich derzeit. Jedes Wochenende finden Rennen statt, häufig mehrere gleichzeitig. So schaffen es selbst die schnellen Füchse nicht überall an der Startlinie zu stehen. Gern wären Ronald und Karsten wieder bei der berüchtigten „Hölle von Q“ gestartet, doch der Challenge Roth fand zeitgleich statt und war für beide die Premiere.

So lag es an Volker, die Farben der Füchse durch den Harz, die Hölle und ins Ziel zu tragen. Und er tat das mit der ihm eigenen Gelassenheit. Bereits am Samstag wurde in der Quedlinburger Innenstadt das Quartier bezogen, so dass ausreichend Zeit blieb, um all das Fachwerk zu bestaunen. Auch weiter entfernte Streckenhighlights, wie der Hexentanzplatz und die Teufelsmauer wurden noch inspiziert. Und zu guter Letzt, stand dann abends noch eine zehnseitige Bettlektüre auf dem Plan – die Athletenhinweise für das Rennen am Sonntag.

Dieser Sonntag startete bei schönsten Spätsommerwetter mit Nebelschwaden über dem Wasser des Ditfurter Sees. Die Bojen waren erst einmal nicht zu sehen, so dass sich Volker an den anderen Schwimmern orientierte. Das passte und er fand in die erste Wechselzone und dort auch sein Rad.

Die anschließende Fahrt durch den Harz hat es in normalen Jahren schon in sich. Dieses Mal kamen durch Baustellen bedingte Umleitungen nochmal sieben Kilometer oben drauf und das zum Teil auf zweispurigen Betonwirtschaftswegen. Es fuhr sich mit der gebotenen Aufmerksamkeit alles gut weg, so dass Volker trotz der vielen Höhenmeter schon nach 3:48:20 Std. in den zweiten Wechselgarten in Thale einbog.

Ab in die Laufschuhe und durch die vielen Anfeuerungen der Zuschauer und Helfer, nochmal Extra-Motivation getankt. Dieser bedurfte es auch auf den folgenden gut 21 Kilometern. Die Steigungen sind das eine, viel mehr machten Volker jedoch das Kopfsteinpflaster und die grob geschotterten Wege zu schaffen. Der Schlossberg fiel dieses Jahr aus. Dafür wurde, getreu dem Motto des Veranstalters Marc Hörstermann: „Es wird auf keinen Fall leichter“, der Münzenberg mit in die Strecke integriert. Um diesen zu erreichen, ging es über die „Leichentreppe“. Wenigstens das Wetter zeigte sich nicht von seiner schaurigen Seite – Sonnenschein und moderate Temperaturen.

Nach 7:31:46 Std. kam Volker ins Ziel. Beim Blick auf die Uhr ist er aber fest der Annahme, dass die Uhren bei der Hölle von Q schneller ticken… Volker hat einen sehr schönen, hervorragend organisierten Triathlon erlebt und obendrauf freut er sich noch über den dritten Platz bei den Landesmeisterschaften in seiner Altersklasse M55. Herzlichen Glückwunsch und das die Erinnerungen noch lange nachwirken.

25.09.2021 – Schlammschlacht und Altmarklauf – jetzt anmelden

Nur noch 15 Tage bis zum Doppel-Event – Schlammschlacht und Altmarklauf

In gut zwei Wochen ist es soweit. Es darf wieder ordentlich durch das Füchserevier gecrosst werden. Sowohl bei der berühmt-berüchtigten Schlammschlacht (Duathlon), als auch beim legendären Altmarklauf werden Sieger und Platzierte gesucht.
Meldet Euch jetzt an und freut Euch auf dieses Doppel-Event bei uns in der Altmark. Wir freuen uns auf Euch.

Hier kommt ihr zu den entsprechenden Anmeldungen

Crossduathlon/Schlammschlacht Altmarklauf

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