Siggi rockt die Rhön

Statt am Altmark-Triathlon in Wischer teilzunehmen, zog es unser Siggi vor, mit dem Rad in den Bergen ein paar Höhenmeter zu sammeln. Am 10.07.2021 stand bei ihm ganz fett der Rhön-Radmarathon im Terminkalender. Und es sollte nicht das erste Mal gewesen sein. Nach 2019 wollte er hier ein zweites Mal an den Start gehen, weil es soooo schön war. Die Begeisterung aus dem Jahr 2019 musste ihn einfach zum Wiederholungstäter werden lassen.

Aber auch hier gab es auf Grund der aktuellen Corona-Lage eine abgespeckte Version. Abgespeckt wurde aber nur beim “Drumherum”, nicht bei den Streckenlängen und Höhenmetern. 180, 211 und 258 km wurden angeboten. Als Flachländer entschied sich Siggi für die 180 km, denn auch auf dieser Strecke sollten ihm 2800 HM abverlangt werden.

Trotz Dauerregen am Vortag, welchen er als Anreisetag nutze, war er fest entschlossen und motiviert, die 180 km zu rocken. So wie wir ihn eben kennen.

Über Nacht legte sich dann der Regen, am Morgen war es frisch und nebelig, dafür aber trocken. Ein gutes Zeichen für einen guten Tag. Ab 06:20 Uhr drehten sich Siggis Laufräder und er strampelte was das Zeug hielt, nur an den Verpflegungspunkten legte er einen kurzen Stopp ein. Die Strecke war sehr gut ausgeschildert, so dass ein Durchfahren ohne aufs Navi zu schauen, möglich war. Hart war die Fahrt, aber wunderschön das Erlebnis. Viele Anstiege bis zu 15 %, einer hatte sogar 18%! Ziemlich anstrengend aber trotzdem mit Bravour gemeistert, einfach nur Hammer. Nach genau 07 Stunden und 41 Minuten erreichte Siggi erleichtert das Ziel. Hier war leider, dank Corona, nichts los. Aber Siggi ließ sich den Spaß nicht nehmen und entschloss sich am Folgetag mit seiner Frau eine kleinere Runde durch die Rhön zu drehen.

Die Rhön-Rundfahrt / RTF mit 85 km suchten sich beide aus, für Siggis Frau die erste RTF, eine Jungfernfahrt sozusagen. Sonntag war das Wetter leider wie am Anreisetag: Regen, Regen und noch mehr Regen. Beide trotzten dem Regen, zogen sich die Regenjacke über, fuhren einfach los. Nass bis auf die Haut wurden sie, aber sie sind durchgefahren und hatten dennoch einen schönen Radtag. Nach 04 Stunden und 13 Minuten fuhren sie mit einem tollen Gefühl gemeinsam über die Ziellinie. Auch diese Strecke war nicht ohne, legten sie doch am Ende auch noch 890 HM hin. Die nassen Sachen wurden gegen trockene getauscht und anschließend ging es zur Belohnung ins Eiscafe.

Ein tolles Erlebnis für Beide, harte Arbeit verbunden mit viel Vergnügen. Für Siggis Frau wird es sicherlich nicht die letzte RTF gewesen sein. Wir sagen: Macht weiter so!

Die Jungfüchse setzen zum großen Sprung an

Gute Resultate beim 32. Altmark-Triathlon in Wischer

Wir schreiben bereits Juli, befinden uns somit schon in der zweiten Jahreshälfte und konnten nun endlich mal die antrainierten Kräfte in einem Wettkampf messen. Zudem hatten die Füchse kurze Anfahrten – es ging zum 32. Altmark-Triathlon nach Wischer. Insgesamt waren 13 Athleten (Melanie Wiechert, Jean-Luc Boegner, Marco Grund, Christian Kallus, Malte Köhn, Christian Muths, Robert Piotraschke, Torsten Schaaf, Volkmar Schroeter, Karsten Thiede, Matthias Ulrich, Patrick Wendt, Daniel Ziemba) unseres Vereins am Start. Mindestens genauso wichtig war das Engagement von Kersten Friedrich als Wettkampfleiter und Henning Giggel als Sprecher. Vermisst wurde von allen Füchsen Vereinskollege Christian Dülken. Es sollte nämlich nicht nur der Altmarktriathlon sein, auf eine vereinsinterne Meisterschaft freuten sich ebenso alle Füchse.

Der Hasselaner TC hat ein tadelloses Rennen organisiert und in Zusammenarbeit mit Bernd Ebert vom TANGER-TIMESERVICE für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Die Abstände im Wechselgarten waren großzügig, die Strecken gut ausgezeichnet und zahlreiche Helfer sorgten nicht nur für Verpflegung, sondern motivierten auch die Teilnehmenden unterwegs. Ein großes Dankeschön!!! Ein Dankeschön an dieser Stelle natürlich auch an die mitgereisten Fans, die alle Füchse hoch motiviert und mit bester Laune anfeuerten.

Für die meisten Füchse war es die erste Standortbestimmung in diesem Jahr. In einem hochkarätig und breit besetzten Männerfeld kamen sechs Mitglieder zwischen Platz 10 und 20 ins Ziel. Das Podium war jedoch selbst für unseren Schnellsten (Christian Kallus) außer Reichweite. Hier dominierte Ricardo Schlemonat aus Magdeburg mit der besten Radzeit und einem souveränen Lauf. Der sehr selbstbewusste Hawaii-Teilnehmer von 2017 und frühere Telekom-Nachwuchsfahrer war nicht aufzuhalten. Die Plätze zwei und drei belegten Stefan Becker vom VfL Wolfsburg und Sören Weniger vom USC Magdeburg. Herzlichen Glückwunsch!

Unser Triathlonfuchs Christian K. reihte sich als Zehnter ein, dicht gefolgt von Marco (11.), der sein vieles Radtraining mit der zweitbesten Radzeit bestätigte. Solide Leistungen konnten auch alle anderen Füchse vorweisen, Jean-Luc, Christian M., Patrick und Matthias konnten sogar unter den ersten zwanzig Männern landen.

Am Ende haben alle die Ziellinie erreicht und machten zufriedene Gesichter. Richtig glücklich sah Karsten Köhn aus, der gar nicht am Rennen teilnahm. Jedoch hat sein Sohn Malte das erste Mal bei den „Großen“ mitgemacht und richtig stark gefinisht. Glückwunsch Malte. Seine Schwimm- und Laufzeit waren top und auf dem Rad kommt mit der Erfahrung und dem Alter die Geschwindigkeit. Das wissen wir alle.

Und demonstriert hat es unser etwas ältere Jungfuchs Jean-Luc. Beim Pedalieren war er nur zwei Minuten langsamer als unser „Überbiker“ Marco. Das ist ganz stark. Dazu die gute Schwimmzeit, mit der er selbst auch sehr zufrieden war, zumal es eine Woche zuvor in Uelzen nicht so lief. Und der Lauf war in Anbetracht eines erst kürzlich auskurierten Mittelfußbruchs mehr als solide. Hier steckt somit noch reichlich Potential um die älteren Füchse weiter anzutreiben.

Malte als siebenter Fuchs, gefolgt von Daniel, Robert, Torsten, Karsten und Volkmar hat nun sicherlich Lust auf mehr bekommen. Auch Torsten konnte den Wettkampf kaum erwarten und hat Lust auf mehr. Schön mal wieder unter Gleichgesinnte zu sein und an den Zeiten zu sehen, dass “nur” trainieren auch was bringt. Trotzdem ist es schön unter Wettkampfbedingungen die Disziplinen durchzuziehen, zumal die zahlreichen Fans überall zu hören waren. “Einfach klasse Stimmung”, so Torstens Worte.

Bei den Frauen schaffte Melanie mit einem zufriedenen Platz 4 sogar den Sprung unter die besten fünf Teilnehmerinnen. Hier gewann mit Christine Becker vom VfL Wolfsburg die Schwester vom Zweitplatzierten bei den Männern. Zweite wurde Doreen Baecke vom Riemer-MTC und nur 57 Sekunden vor Melanie landete Doreen Gladis vom Tangermünder LV 94. Auch diesem Podium gratulieren wir herzlich. Wie auch bei einigen anderen Füchsen, liegt bei Melanie die anstehende Langdistanz im Focus, dazu sind noch so einige Trainingsumfänge zu absolvieren. Da ist ein Wettkampf mit kurzen Distanzen eine gute Abwechslung.

Im August wird für die Füchse der IRONMAN 70.3 in Gdynia/Polen bzw. in Duisburg stattfinden. Bis dahin wird weiter trainiert, trainiert und nochmals trainiert. Und nicht den Spaß dabei verlieren….

Für Euch hier noch einmal die Ergebnisse der Füchse und unter dem Link hier die Gesamtergebnisse:

Christian Kallus:              10. Platz, 1:21:34,1 Std.,   2. Platz mAK3

Marco Grund:                   11. Platz, 1:22:29,9 Std.,   1. Platz MK45

Jean-Luc Bögner:             14. Platz, 1:22:59,2 Std.,   2. Platz mAK1

Christian Muths:              18. Platz, 1:25:58,2 Std.,   4. Platz mAK4

Patrick Wendt:                 20. Platz, 1:27:22,1 Std.,   4. Platz mAK3

Matthias Ulrich:              21. Platz, 1:27:22,8 Std.,   2. Platz MK45

Malte Köhn:                    34. Platz, 1:33:47,7 Std.,   1. Platz MJA

Daniel Ziemba:               41. Platz, 1:35:59,8 Std.,   5. Platz MK45

Melanie Wiechert:          45. Platz, 1:37:16,1 Std.,   2. Platz WK45

Robert Piotraschke:        47. Platz, 1:37:37,8 Std.,   7. Platz mAK4

Torsten Schaaf:               68. Platz, 1:44:29,6 Std.,   9. Platz MK45

Karsten Thiede:              81. Platz, 1:47:33,5 Std.,   5. Platz MK55

Volkmar Schroeter:         85. Platz, 1:50:26,3 Std., 13. Platz MK50

die Füchse vor dem Start – es fehlen Volkmar Schröter und Henning Giggel (Sprecher)

Etwas Normalität

Geiseltal-Duathlon / Altmark-Triathlon

Es finden Wettkämpfe statt. Und Volker ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen. So fuhr er am ersten Juliwochenende nach Braunsbedra. Der heimische Triathlonverein TC Merseburg hatte den abgesetzten Triathlon kurzfristig in einen Geiseltal-Duathlon C-Edition umwandeln können.

Unser Vielstarter hat die Chance ergriffen und genoss mit fast einhundert anderen Athleten die Atmosphäre eines gut organisierten Rennens. Im Format 5km – 19km – 2,5km ging es zum Teil auf den gängigen Strecken zwischen Geiseltalsee und Hassesee. Zieleinlauf war dann im Stadion des Friedens in Braunsbedra – auf der Tartanbahn.

Das erste Laufen war für Volker noch recht mühsam. Hier machte sich die lange Trainingspause aufgrund von Problemen mit den Achillessehnen bemerkbar. Auf der windanfälligen Radstrecke war der Tritt rund und der Fahrradcomputer zeigte einen zufriedenstellenden Schnitt von über 30 km/h an. Diesen Schwung nahm Volker mit auf die zweite Laufstrecke. So reichte es insgesamt für eine Zeit von 1:20:48 h. In Plätzen ausgedruckt: Gesamt 24.Platz, M55 2.Platz. Letzteres ist gleichbedeutend mit der Landesvizemeisterschaft in Volkers Altersklasse – herzlichen Glückwunsch.

Die Normalität nimmt ihren Lauf…am 10. Juli wird der 32. Altmark-Triathlon vom Hasselaner TC ausgerichtet. 100 Starter sind erlaubt, allein 14 Teilnehmer davon kommen aus unseren Reihen. Wir sind somit der Teilnehmer stärkste Verein. Sieht ganz nach einer vereinsinternen Meisterschaft aus. Wir wünschen allen viel Erfolg und immer schön den Spaß dabei nicht vergessen!

Volker bei der Siegerehrung – Landesmeisterschaft

Nur mal Schwimmen – Arendsee OPEN WATER 2021

Ja genau, heute geht es um die Lieblingsdisziplin fast aller Triathleten – das Schwimmen.

Gekachelten Boden, geleinte Bahnen oder vielleicht noch ein beheiztes Becken finden wir überflüssig. Wir haben das schönste Freiwasser der ganzen Region ausgesucht – den ARENDSEE.

Somit laden wir Euch herzlich zu unserem 1. Arendsee OPEN WATER ein. Am 22.08.2021 bieten wir insgesamt drei Streckenlängen (0,75km/1,9km/3,8km) zum Überwinden an. Langstreckenschwimmen bedeutet Badehose/Badeanzug/Bikini, Badekappe und optional Schwimmbrille. Ein Neopren ist natürlich erlaubt, bei unter 16°C sogar Pflicht. Mehr ist dazu nicht zu schreiben.

Die Ausschreibungen der einzelnen Streckenlängen sind unter dem Reiter Veranstaltungen / Arendsee Open Water zu finden, die Anmeldung wird ab dem 01.07. offen sein und ist unter folgendem Link „Anmeldung“ direkt erreichbar. Wir freuen uns auf die Premiere des Arendseeschwimmen (OPEN WATER), wo sie doch schon im letzten Jahr stattfinden sollte. Die traditionelle See-Querung, welche bis 2014 durch Familie Ziegenbein organisiert wurde, soll nun wieder ins Leben gerufen werden. Der geplante Kinderwettkampf wird in diesem Jahr noch nicht stattfinden, wir versprechen aber, im kommenden Jahr auch den Kindern das Schwimmen unter Wettkampfbedingungen zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf Euch und unsere neue Veranstaltung!

Eure Triathlonfüchse Osterburg

Training statt Wettkampf

Letzten Sonntag hätte der traditionelle Arendsee-Triathlon stattgefunden. Nach der Absage entschieden sich die Füchse, wie auch schon im letzten Jahr, einen kleinen internen Trainingswettkampf durchzuführen. Hierzu der Bericht von Thomas Koepke, aus der Salzwedler Volksstimme. Vielen Dank dafür!

So ganz ohne Triathlon geht es einfach nicht. Das dachten sich am vergangenen Sonntag auch die Triathlonfüchse aus Osterburg um Chef Kersten Friedrich. Da der Verein – wie schon im vergangenen Jahr auch – den eigentlichen Arendsee-Triathlon erneut schweren Herzens absagen musste, trafen sich die Vereinsmitglieder und Freunde zu einem internen Training.

Von Thomas Koepke

Und als ob die Absage des Hauptwettkampfes, die ja schon vor einigen Wochen kam, schien auch das interne Training auf der Kippe zu stehen. Ein ordentliches Gewitter mit Regen, Blitz und Donner zog nämlich am Sonntagmorgen über den Arendsee.

Das Gewitter verzog sich zum Trainingsstart

Doch die Triathlonfüchse hatten den Pakt mit dem Wettergott Petrus geschlossen. Pünktlich zu um 9 Uhr schloss er seine Pforten wieder und öffnete danach sogar den Wolkenschleier für die zahlreichen Triathleten.

So sollte also einem schönen Trainingstag mit Wettkampfcharakter nichts mehr im Wege stehen. Schnell wurden noch die Bojen für die Schwimmstrecke gelegt und die Helfer für die Kinder eingeteilt. Dann konnte es also losgehen. Und für viele Füchse war es der erste sportliche Vergleich in diesem Jahr überhaupt, denn die anhaltende Corona-Pandemie ließ in den vergangenen Wochen nicht allzu viel Sport zu.

Umso erfreulicher war es natürlich, dass sich die Füchse zu diesem internen Vergleich zusammengefunden hatten. Erschienen war auch Arendsees Bürgermeister Norman Klebe, der es sich – wie auch schon im vergangenen Jahr auch – nicht nehmen ließ, das Training zu beobachten. Was er zu sehen bekam, war toller Sport und vor allem auch viele lachende und freudestrahlende aber auch am Ende erschöpfte Gesichter.

Zunächst waren die Kinder an der Reihe. Die mussten knapp 200 Meter schwimmen, 5 Kilometer Radfahren und anschließend noch einen Kilometer laufen. Einen feinen Start-Ziel-Sieg holte sich der Genthiner Janne Beuer, obwohl er beim Start noch auf dem nassen Rasen zum Schwimmeinstieg gestürzt war. Danach war er aber nicht mehr zu bremsen, stieg als Erster aus dem Wasser und gab diese Führung auch bis zum Ziel nicht mehr ab. Er siegte in nur 22:47 Minuten vor Odin Kurbjuweit (23:35) und Lukas Ringe (25:45).

Danach machten sich Männer und die eine Frau auf die Jedermann- und Olympische Distanz. Die Temperaturen kletterten indes mehr und mehr, so dass sicher keiner der Teilnehmer traurig war, dass es gleich einmal ins Wasser ging.

Pech für Christian Kallus auf der Radstrecke

Während bei den Jedermännern sieben Teilnehmer dabei waren, hatten sich für die Olympische Distanz gleich 13 Starter angemeldet. Hier hatte am Ende Marco Grund von den Triathlonfüchsen die Nase vorn. In 2:20:32 Stunden siegte er vor Patrick Wendt (2:31:46) und Matthias Schmaler (2:32:25). Pech hatte indes Christian Kallus, der an der Kreuzung in Heiligenfelde eine Reifenpanne hatte und den Zielstrich am Ende leider nicht mehr sehen konnte.

Den Sieg in der verlängerten Jedermann-Distanz sicherte sich souverän Ronald Schaffer, der nur 1:24:14 Stunden für die Strecke benötigte. Einen Zweikampf um Silber lieferten sich Hendrik Weber (1:30:07) und Doreen Gladis (1:30:28).

„Heute ging es wirklich um nichts. Wir wollten alle richtig Spaß haben und uns auch einfach einmal wiedersehen“, so Kersten Friedrich.

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