Crossduathlon und Altmarklauf finden statt!!!

Was lange währt wird endlich gut… das hoffen zumindest die Füchse aus Osterburg.

Wir freuen uns Euch mitteilen zu können, dass wir unseren Crossduathlon – die 18. Schlammschlacht – nun doch noch austragen können. Die zuständigen lokalen Behörden haben, mit der Auflage der Einhaltung des Schutzkonzeptes, zugestimmt.

Wir haben uns entschlossen, den Crossduathlon mit dem 36. Altmarkcrosslauf des Elbe-Ohre-Cup, an einem Tag stattfinden zu lassen. Allerdings wird beim Crossduathlon kein Kinderwettkampf stattfinden, sie dürfen sich dafür gern bei dem Altmarklauf messen.

Termin wird der 08. November sein, merkt ihn Euch bitte vor, die Ausschreibung ist bereits veröffentlicht, die online-Anmeldung startet ab dem 15.10.2020.  In diesem Jahr sind leider keine Nachmeldungen vor Ort möglich. In der Ausschreibung findet ihr auch das Schutzkonzept, welches strikt einzuhalten ist.  Alle bereits im Frühjahr gemeldeten Starter, werden in die jetzige Teilnehmerliste übernommen. Ihr braucht Euch also nicht noch einmal anmelden.

Wir freuen uns auf Euch und auf die Austragung beider Wettkämpfe trotz aller diesjährigen Widrigkeiten.

HÖLLELUJA…

…im wahrsten Sinne des Wortes!

Hölle von Q – eines der wenigen Rennen in diesem Jahr, das stattfand.

Mark Hörstermann schaffte es in der aktuellen Lage einen Wettkampf auf die Beine zu stellen, von dem nicht nur die Füchse aus Osterburg noch lange erzählen werden. Chapeau!!!

An der vierten Auflage dieser Mitteldistanz nahmen neben Routinier Karsten Thiede auch Matthias Ulrich, Ronald Schaffer und Melanie Wiechert teil. Für die drei Letzteren war es die Premiere. Um nicht ganz so vom Streckenprofil überrascht zu werden, testeten sie einige Wochen zuvor die Radstrecke – erfolgreich, denn der Anstieg nach Friedrichsbrunn hat es in sich und muss zweimal absolviert werden. Ohne Vorkenntnisse hätten sie sich vermutlich schon vorher bzw. beim ersten Anstieg abgeschossen.

Bereits am Tag vor dem Wettkampf (Samstag, 05.09.) reisten die Füchse ins Harzvorland. Für Sonntag war ein früher Start angesetzt und die geliebten Räder mussten bereits am Samstag in der Wechselzone stehen. Entspannt die Startunterlagen entgegengenommen, den Schwimmstart begutachtet, noch locker eine Runde geradelt und mit dem ein oder anderen Teilnehmer ein paar Worte gewechselt, ging es dann auch frühzeitig in die Koje. Der Wecker klingelte früh. Draußen war es noch ziemlich dunkel, aber sonst war alles wie immer vor einem Wettkampf. Spätestens beim Eintreffen in Ditfurt (hier fand das Schwimmen statt) kam Nervosität und teils Hektik auf. Selbst die jahrelange Erfahrung kommt dagegen selten an.

Um 06.40 Uhr kam dann der Startschuss für die ersten vier Teilnehmer. Alle zehn Sekunden wurden vier Starter in den Ditfurter See geschickt, die schnellsten Schwimmer zu erst. Das hieß für die Füchse, dass Matthias von ihnen als Erster im Wasser war, Karsten reihte sich kurz hinter Melanie und Ronald ein. Sonnenaufgang, leichte Nebelschwaden über dem Wasser und ein Blick auf die Ditfurter Kirche – das Schwimmen hinterließ für alle Füchse ausnahmsweise eine positive emotionale Erinnerung. Nach knapp 34 Minuten beendete Matthias das Schwimmen und machte sich mühselig in der Wechselzone für die zweite Disziplin bereit. Nach gut 40 Minuten konnte Melanie dem Wasser entsteigen, kurze Zeit später dann Karsten und auch Ronald. Die erste Hürde des Höllenritts war genommen, es sollte nun die recht hügelige Radstrecke folgen.

Jeder wusste, dass es die zweite Disziplin in sich hat. Erst der windanfällige, eher flachere Teil, welcher dennoch stets auf und ab ging, dann die Auffahrt zur Roßtrappe mit der anschließenden rumpeligen und gefährlichen Abfahrt nach Thale (Gefälle bis zu 14%). Und zum krönenden Abschluss die Auffahrt nach Friedrichsbrunn. Diese fast zehn Kilometer lange Fahrt nach oben, mit allein 400 Höhenmeter, durfte zudem auch noch zweimal absolviert werden. Manch einer wünschte sich hier eine Hexe zu sein, um auf den Besen nach oben zu reiten.

Matthias kam dem schon recht nah. Sein Ziel, auf der Radstrecke unter drei Stunden zu bleiben, erreichte er mit Bravour. Da hat sich die lange Wechselzeit mit dem Anziehen der kniehohen Socken doch gelohnt. Er hatte die erste Auffahrt nach Friedrichsbrunn bereits hinter sich, als Melanie diesen in Angriff nahm. Mit Karsten und Ronald im Nacken, ließ sie sich dennoch nicht unter Druck setzen und drückte gewohnt gleichmäßig auf die Pedale. Karsten teilte sich seine Kräfte ebenfalls gut ein, er kannte dies ja zu gut aus den Vorjahren. Ronald, hochmotiviert auf seinem neuen Renner, blieb bei der ersten Auffahrt noch hinter Karsten. In Runde zwei legte er zwei Gänge drauf, schloss auf und überholte schließlich seinen Vereinskollegen. So kam er dann nach 03:24 h auf dem Rad hinter Melanie (03:23 h) in die zweiten Wechselzone. Karsten konnte trotz leichter physischer Probleme auf dem Rad die Wechselzone in Thale nach 03:30 h zufrieden erreichen und schlüpfte dann in seine Laufschuhe. Mit reichlich Verpflegung für unterwegs machte er sich mit weiteren Sportlern auf die anspruchsvolle Laufstrecke und folgte den drei sich schon quälenden Füchsen. Neben der Halbmarathonstrecke galt es auch noch 160 Höhenmeter zu bezwingen; nicht auf normalem Pflaster oder Asphalt, sondern vor allem über Feld, Wiesen, Stock und Stein. Für alle kein Zuckerschlecken und schon gar nicht für die Flachland-Füchse, es kam einem Trail-Lauf nahe.

Mark Hörsterman verband bei der Streckenauswahl jedoch das Unangenehme mit dem Angenehmen. Verschiedene Blicke auf die Teufelsmauer bei Weddersleben, superschönen Aussichten ins Harzvorland bis hin zum Brocken, quer durch eine Streuobstwiese hoch zur Warnstedter Mühle und Fachwerk, Fachwerk, Fachwerk… Bei all dem galt es sich auch auf den Untergrund zu konzentrieren, denn ein falscher Tritt und das Rennen wäre schmerzlich zu früh vorbei. In den zu durchlaufenden Orten standen stets Zuschauer, welche die Läufer mit Beifall motivierten. Musik an der Strecke, ausreichend Verpflegungsstände und freundliche Streckenposten ließen einige Starter regelrecht ins Ziel fliegen. Da bekanntlich Füchse nicht fliegen können, schleppten sich Matthias, Melanie, Ronald und Karsten eher ins Ziel. Spätestens als es auf Kopfsteinpflaster zum Schlossberg hochging, kam bei allen Füchsen ein Fluch auf. Steiler geht es kaum, Gehen war hier keine Schande und Hinunterlaufen kaum machbar.

Matthias konnte, trotz der Strapazen und vermisster Rolltreppe bei den Anstiegen, mit einer zufriedenen Laufzeit von 01:48 h als erster der Füchse das Ziel erreichen. Natürlich völlig unerwartet ist er unter einer Gesamtzeit von 05:30 h geblieben. Da hat sich der Höllenritt gelohnt und das viele Radtraining in den deutschen Gebirgen doch bemerkbar gemacht. Auch Melanie konnte trotz vieler Gehpassagen den Lauf zufriedenstellend beenden. Mit dem Gedanken, dass in jedem Moment Ronald an ihr vorbeizieht, mühte sie sich von einem Kilometer zum anderen. Die letzten hundert Meter waren gefühlt ein Kilometer, erst nach dem Durchlaufen einer kleinen geschlossenen Gasse ging es auf den Marktplatz. Hier war klar, dass sie keiner mehr überholt, der Zielbogen war in Sichtweite. Mit großer Freude, aber völlig platt, durchlief sie diesen mit einer guten Laufzeit von 01:50 h. Ronald konnte seine Stärke beim Laufen leider nicht zeigen. Vermutlich beim zweiten Anstieg nach Friedrichsbrunn auf dem Rad abgeschossen und zudem noch zu wenig getrunken, ging er mit Krämpfen in den Beinen auf die Laufstrecke. Trotz alledem genoss er die Schönheiten der Strecke, kam mit einer Laufzeit von 01:56 h erschöpft ins Ziel und freute sich, den Höllenritt überstanden zu haben. Karsten ließ es auf der Laufstrecke wie gewohnt etwas langsamer angehen, er kennt seine Beine. Auf den steileren Anstiegen zog er es wie Melanie vor, schnell zu Gehen als noch langsamer zu Laufen. Kräfteschonen war das Motto, denn auch er wollte durchhalten und finishen. Als letzte “Gemeinheit” bezeichnet, schaffte auch er den steilen Schlossberg mit viel Mühe und konnte eine für ihn sehr emotionale Zieldurchquerung mit einer Laufzeit von 02:52 h erleben. Karsten überstand seinen mittlerweile dritten Höllenritt und hofft auf weitere Teilnahmen. Auch wenn Matthias, Melanie und Ronald zunächst von den Streckenprofilen bedient waren, sind sie nun schon fast wieder davon überzeugt, es im kommenden Jahr erneut anzugehen. Irgendwann muss doch mal der Besen zum Einsatz kommen…

Es ist definitiv ein anderer Triathlon-Wettkampf als viele andere, der hat schon “Kult”. So waren unter anderem auch bekannte Gesichter wie Nils Flieshardt (Chefredakteur der Zeitschrift “Triathlon”) und Ingo Quendler (Youtuber, Podcaster) vor Ort, die sich der Hölle einmal stellen wollten. Einen tollen Bericht von Ingo Quendler vom Wettkampf könnt ihr hier sehen. Den Podcast “TriathlonTalk” mit Nils Flieshardt über die Hölle von Q solltet ihr Euch unbedingt anhören, sehr interessant und spiegelt so einiges wider. Hier findet ihr diesen, ab 01:13 h geht’s um die Hölle.

Ein großes Dankeschön geht an die tolle Organisation und die familiäre Atmosphäre, die Mark Hörstermann mit seinem Team schaffte. Hier ist einer mit viel Leidenschaft für den Sport am Werk, der auch die Leute vor Ort emotional mit einbindet. Neben zahlreichen Profis, die neue Bestzeiten aufstellten, gab es im Rahmen der Mitteldistanz einen der ganz wenigen Wettkämpfe für Teilnehmer mit geistiger Behinderung – “Hölle Special”. Dieser fand zum zweiten Mal auf kürzeren Strecken (150m/6km/2km) statt. Über 30 Einzelsportler und 26 Staffeln gingen hier an den Start und konnten auch das Zieltor auf dem Marktplatz in Quedlinburg durchqueren. Die Füchse finden dieses Engagement des Veranstalters großartig. 

Bilder und Ergebnisse zur “Hölle von Q” findet ihr hier. Die Platzierungen und Zeiten unserer Füchse:

  • 16. Platz Melanie Wiechert in 05:59:23 Std., 5. Platz in der AK w40
  • 68. Platz Matthias Ulrich in 05:27:57 Std., 7. Platz in der AK m45
  • 128. Platz Ronald Schaffer in 06:12:42 Std., 16. Platz in der AK m45
  • 160. Platz Karsten Thiede in 07:12:57 Std., 16. Platz in der AK m55

Füchse beim KNAPPENMAN am Start

Als schneller Triathlon im Lausitzer Seenland bekannt – der KNAPPENMAN. Und er fand tatsächlich statt!

Der zweite Triathlon-Wettkampf in diesem Jahr, die Startplätze waren heiß begehrt und somit auch schnell vergeben. Triathlonfuchs Volker Noffke gab sich nur wenig Bedenkzeit und meldete sich zeitnah an, so dass er einen Startplatz für die Mitteldistanz erhaschen konnte. Unsere Füchse, Maik Heinemann und Sandra Jaeschke, zögerten ihre Anmeldungen zu weit hinaus, so dass ihnen am Ende nur noch ein Startplatz als Staffel übrig blieb. Für Sandra hätte es normalerweise die erste Mittel- und für Maik die erste Langdistanz sein sollen. Nun wird die Premiere für beide auf’s nächste Jahr verschoben, so wie auch viele andere Wettkämpfe.

Maik und Sandra reisten schon ein paar Tage zuvor an, der Wettkampf wurde gleich mit Urlaub verbunden. So konnten sie sich bereits im Vorfeld und in Ruhe die Strecken anschauen. Volker kam erst einen Tag zuvor und durfte sich also von den Strecken überraschen lassen. Ganz auf Covid-19 ausgerichtet, war die Wechselzone großzügig bemessen und das Einchecken perfekt organisiert. Auf die Abstandsregeln wurde stets hingewiesen.

Ziemlich früh fiel der Startschuss für die Langdistanzler, unsere Füchse hingegen konnten ausschlafen und standen erst um 11 Uhr an der Startlinie. Bestes Wetter – Sonne, 21° Wassertemperatur und nur leichter Wind, was will man mehr.

Volker als Einzelstarter und Maik als Schwimmer der Staffel “Triathlonfüchse Osterburg” gingen zeitgleich ins Wasser. Volker mit dem Ziel durchzukraulen, tat sich bei der Orientierung etwas schwer und kam nach 55:59 min, mit etwa 2,5 km statt 2 km auf der Uhr, aus dem Wasser. Maik konnte bereits nach 40:38 min das Wasser verlassen und den Zeitchip, mehr als zufrieden, an Sandra übergeben. Für Sandra war wichtig, nach 90 km Rad keine drei Stunden auf ihrer Uhr stehen zu haben. Das viele Radtraining sollte sich bemerkbar machen, so blieb sie unter drei Stunden und durfte auch ganz stolz sein. Drei Runden mussten gefahren werden, nur zwei Wendeschleifen und wenig Wind, hier hat der Knappenman wohl seine Bezeichnung her – schnell. Schnell war auch Volker, seine Stärke auf dem Rad konnte er bei den guten Bedingungen zeigen und beendete die zweite Disziplin nach nur 2:44:30 Std. Ab sofort zeigte sich, wer trotz Corona und Wettkampfmangel im Training stand oder nicht. Volker zumindest stand im Training. Sein Wunsch, in der Gesamtzeit erstmals bei einer Mitteldistanz unter sechs Stunden zu bleiben, erfüllte sich sowas von… Schnell den Rhythmus gefunden und Tempo konstant gehalten, lief er nach 2:13:21 Std über die Ziellinie und blieb mit einer Gesamtzeit von sage und schreibe 05:59:59 Std unter seiner Wunschzeit. Das nennt man auch Punktlandung – so etwas können nur Füchse. Maik dagegen versprach sich etwas mehr, kann aber am Ende mit einer Laufzeit von 01:39:05 Stunden, nach den vielen wettkampffreien Monaten, dennoch zufrieden sein. Sandra und Maik finishten nach allen drei Disziplinen in einer Gesamtzeit von 05:17:45 Std und belegten in der Staffelwertung den 31. Platz.

Alle drei waren sich einig, dass es eine gelungene Veranstaltung war und der Ausrichter ein großes Dankeschön verdient hat. Beste Bedingungen, mit dem klarem Wasser des Dreiweiberner Sees, dem flachen Profil der Radstrecke und der Laufrunde um den See, laden regelrecht dazu ein, im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Falls Interesse fürs nächste Jahr geweckt wurde oder Euch die Wechselzeiten der Füchse interessieren, dann schaut selbst auf der Homepage des Knappenman nach – hier.

Fuchs zum Jagen getragen – Marco gewinnt seine AK

Nun also doch! – Am 15.08.2020 fand der erste Triathlon in diesem Jahr in Sachsen-Anhalt statt. In Oschersleben haben die Organisatoren rund um das Sportteam Drabe ein akzeptables Hygienekonzept auf die Beine gestellt. Die Behörden sind im Umgang mit Covid19 inzwischen ein wenig erfahrener und gaben ihre Zustimmung. Vor Ort waren unter diesen Umständen viele Athleten und wenig Publikum unterwegs.

Von uns Füchsen hatten im Vorfeld Melanie Wiechert, Jean-Luc Boegner, Christian Dülken, Volker Noffke, Ronald Schaffer, Karsten Thiede, Matthias Ulrich, Peter Bundschuh und die beiden Profis Alex Schilling und Marcus Herbst gemeldet. Vermisst wurde nur Marco Grund. Er hatte die vergangenen Monate sehr sportlich verbracht und nun? Er stand nicht auf der Startliste… Am Abend vor dem Wettkampf nahm er dann doch Witterung auf und am nächsten Tag fuhr Marco dann pünktlich auf dem Parkplatz vorm Freibad vor – lockere Zunge, aber körperlich schon auf Spannung.

Alex musste aufgrund eines Radsturzes kurzfristig absagen; bei Marcus durchkreuzten wichtigere Trainingseinheiten eine Teilnahme und Peters Startplatz übernahm Marco. Alle startenden Füchse waren voll Vorfreude und begrüßten die lange nicht gesehenen Konkurrenten der anderen Vereine. Es gab so viel zu erzählen…

Und es gab eine zum Teil willkürlich erscheinende Einteilung der Schwimmwellen im 50m-Becken. So sollte beispielsweise Mel mit Maik Iwanow und unserem gut trainierten Christian auf einer Bahn in der 4. Welle schwimmen. Ihre Fragezeichen konnten erst nach einem Tausch des Schwimmplatzes mit dem nicht startenden Alex beseitigt werden. Dieser war für die schwächere 3. Welle vorgesehen?!

Im Wechselgarten empfanden alle Teilnehmer, dass die Abstände der Fahrräder und Laufsachen von Covid19 profitierten. Nun noch ein schnelles Foto für die Lokalzeitung und dann ab zum Beckenrand, die ersten startenden Füchse anfeuern.

Volker und Ronald gingen zuerst auf die Jagd. In Welle 2 startete dann Marco. Und dieser zeigte sich bei seiner schwächsten Disziplin schon kämpferisch. Als er sich dann nach 500m aus dem Chlorwasser katapultierte, nahm der Fuchs endgültig Witterung auf. Trotz durchschnittlicher Schwimmzeit kassierte er bis zum Aufstieg aufs Zeitrad seine komplette Konkurrenz in dieser Welle und fuhr auf die davor startende Welle wenig später auf. Nun zeigte sich, was intensives Training ausmacht. Den welligen Kurs nahm Marco im Fluge und freute sich schon auf die letzte Disziplin – das Laufen. Auch hier schlug er von Anfang an ein hohes Tempo an und so kam er auf einen hervorragenden 20. Platz bei 176 Startern ins Ziel. Gerade in Anbetracht der sehr namhaften Konkurrenz in diesem Jahr ist dieses Ergebnis sehr hoch einzuschätzen. Er war damit stärkster Fuchs und gewann doch tatsächlich noch seine Altersklasse – gut, dass wir ihn von der Jagd am Abend vorher noch überzeugen konnten! So gab es einen Pokal und Daumen hoch!! Herzlichen Glückwunsch!!!

Nur zwei Minuten später kam dann Christian ins Ziel. Er haderte etwas mit seiner Radzeit und war auch mit der Laufleistung nicht ganz einverstanden. Bei Christian zeigt sich aber auch, dass er einfach regelmäßig Wettkämpfe braucht. Eine starke Steigerung legte Jean-Luc im Vergleich zu 2019 hin. In seinem letzten Jahr als Teenager belegte er Platz 2 in seiner Altersklasse und war über vier Minuten schneller. Ronald haderte mit den ersten beiden Disziplinen und kam dann mit einer guten Laufleistung noch unter die ersten Zehn seiner stark besetzten Altersklasse.

Im Frauenfeld zeigte Melanie mit einer starken Rad- und guten Laufleistung, dass immer mit ihr zu rechnen ist – Platz 10 insgesamt. Volker ließ ebenfalls mit einer tollen Zeit in der zweiten Disziplin aufhorchen. Er konnte sich in der Gesamtzeit mit fast 10 Minuten gegenüber dem letzten Jahr steigern. Unser „Alt-Fuchs“ Karsten nutzte diesen Wettkampf als Aufwärmprogramm für seine selbst gewählte Halbdistanz am nächsten Tag in Mecklenburg. So ging Karsten das Rennen sehr kontrolliert an und freute sich, wieder inmitten der großen „Triathlonfamilie“ zu sein.

Matthias erwischte ein platter Reifen auf der anspruchs- und stimmungsvollen Strecke im nördlichen Umland von Oschersleben. Er hat in diesem Jahr aber noch die Möglichkeit, ein Rennen erfolgreich zu beenden. Mit Ronald und Karsten startet Matthias Anfang September bei der „Hölle von Q“ in Quedlinburg. Mehr davon dann wieder auf dieser Seite.

Am Ende des Tages ließen die Füchse ein großes Dankeschön an den Veranstalter in Oschersleben.

Für Euch hier noch einmal die Ergebnisse:

Marco Grund:                     20. Platz, 1:24:33 Std,   1. Platz Sen1

Christian Dülken:               29. Platz, 1:26:30 Std,   3. Platz AK4

Jean-Luc Bögner:               62. Platz, 1:32:56 Std,   2. Platz Junioren

Ronald Schaffer:                84. Platz, 1:37:52 Std,   9. Platz Sen2

Melanie Wiechert:            95. Platz, 1:39:10 Std,   2. Platz Senn1

Volker Noffke:                  121. Platz, 1:45:48 Std,   9. Platz Sen4

Karsten Thiede:           142. Platz, 1:53:27 Std, 13. Platz Sen4

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