Fast Heimspiel für die Füchse in Wischer

Sonntag, den 14. Juli 2019 hatten die Füchse nur einen kurzen Anfahrtsweg, sozusagen fast ein Heimspiel. Es ging zum Altmark-Triathlon nach Wischer.

Um 10 Uhr hieß es für die erste Vertretung der Füchse sich auf der olympischen Distanz zu beweisen, es war gleichzeitig die Landesmeisterschaft. Anika, Melanie, Karsten Th., Daniel , Thomas W., Hendrik und Siegmar gingen hier an den Start. Fast pünktlich versuchten alle bereits auf der Schwimmstrecke zu glänzen, auch wenn das Schwimmen den meisten von ihnen nicht gerade liegt. Wie zu erwarten war, hatten Thomas und Anika hier die Nase vorn. Thomas war erst einen Tag zuvor mit seinem Sohn beim Saale-Schwimmen in Halle am Start. Ihnen folgten dann Melanie und der Rest der Füchse. Auf der Radstrecke ging es dann heiß her. Nicht zu warm und leicht windig durften 3 Runden absolviert werden. Auch hier hatte Thomas die Nase vorn, gefolgt von Karsten, welcher seine absolute Stärke auf dem Rad hat. Mit 36,4 km/h konnte er sogar noch Melanie kurz vor dem 2. Wechsel überholen, welche aber auch wieder eine sehr gute Radzeit hinlegte und damit bei den führenden Frauen gut mithalten konnte. Noch in der Wechselzone ließ sie Karsten aber wieder hinter sich und ging als zweiter Fuchs auf die Laufstrecke. Dort kamen ihr Anika, Daniel, Hendrik und Siegmar entgegen. Kurz mal Kopfrechnung gemacht und festgestellt, dass es schwer wird den Hendrik auch beim Laufen noch hinter sich zu lassen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Hendrik, welcher nach etwa 4 Jahren wieder seinen ersten Triathlon absolvierte, war aufgeregt wie ein kleines Kind kurz vor der Bescherung. Beim Schwimmen und Radfahren hieß es nur ankommen und beim Laufen wollte er seine Stärke zeigen, was er dann auch tat. Auf Runde 2, nach etwa 7 km, konnte er Melanie mit einem affenartigen Tempo einholen. Glücklich und mega zufrieden konnte Hendrik als zweiter Fuchs finishen. Er hat den Spaß am Triathlon wieder gefunden, es wird wohl nicht der Letzte gewesen sein. Auch Siegmar konnte seine Laufstärke einsetzen und noch Anika und Daniel überholen. Es wäre aber schwer geworden, wenn Daniel nicht mit Magenprobleme zu tun gehabt hätte, denn auch er ist ein guter Läufer. So durchliefen erst Siegmar und dann Anika, gefolgt von Daniel das Ziel. Ihren Spaß hatten jedoch alle, mit und ohne Schwächen, ansonsten wäre es ja langweilig. So auch Karsten, welcher allen anderen folgte und wie immer mit einem Lächeln die Ziellinie überquerte. Für Siegmar heißt es jetzt regenerieren, denn in 2 Wochen steht der IRONMAN in Hamburg an, in diesem Jahr hoffentlich mit Schwimmen. Für Anika stand kurze Zeit später noch der Staffelstart auf dem Plan. Daniel konnte es ruhiger angehen lassen, denn bei ihm gab es zu Hause lecker Geburtstagstorte. Hier noch einmal Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag.

  • 11. Platz: Thomas Weber, 02:23:36, 2. Platz AK 40
  • 40. Platz: Hendrik Meier, 02:39:34, 2. Platz mAK4
  • 45. Platz: Melanie Wiechert, 02:41:28, 3. Platz WK 40
  • 53: Platz: Siegmar Kirchner, 02:47:11, 1. Platz MK 60
  • 55. Platz: Anika Henning, 02:47:44, 3. Platz wAK4
  • 56. Platz: Daniel Ziemba, 02:47:55, 6. Platz MK 40
  • 66. Platz: Karsten Thiede,03:00:44, 5. Platz AK 55

Um 14 Uhr standen dann auf der Jedermann-Distanz Karsten K., Marco T., Volkmar, Torsten, Ronald, Patrick und Anika an der Startlinie. Anika in der Staffel startend, natürlich auch schon etwas geschlaucht vom ersten Wettkampf, übergab dann an ihren Vater. Vor ihr kamen jedoch noch Patrick und Karsten aus dem Wasser, welcher sich beim Schwimmen gegen den Neo entschied. Die Vorteile gehen auf der kurzen Distanz dann doch schnell wieder beim Ausziehen verloren. Ronald und Marco folgten, für die anderen Füchse hieß es nicht allzu viel Zeit beim Schwimmen zu verlieren und versuchen das Feld von hinten aufzurollen. Patrick konnte auch auf dem Rad eine starke Leistung zeigen, gefolgt von Karsten, welcher beim Schwimmen schon gut in Form war. Auch für Ronald lief es ganz gut, am Ende war er sogar 2 Minuten schneller als im letzten Jahr. Torsten findet das Schwimmen doof und ihm war es zu kalt, seinen Spaß hatte er aber trotzdem, denn auch er verbesserte sich um 2 Minuten. Marco dagegen war eher unzufrieden, was aber daran lag, dass er seit seinem Fahrradunfall nicht wirklich viel trainiert und immer noch nicht ganz schmerzfrei ist. Trotz alledem hat er die Jedermann-Distanz mit einer guten Zeit gefinisht. Für Volkmar war das Schwimmen auch eher eine Katastrophe, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer. Einfach dran bleiben, das wird schon irgendwann. Auf dem Rad und beim Lauf konnte er schließlich einige Plätze gut machen. Die Staffel mit Anika, ihrem Vater Achim und ihrem Freund Steffen, welcher den Laufpart übernahm, war auch gut im Rennen und konnte einen soliden 6. Platz belegen, obwohl Anika schon einen Wettkampf hinter sich hatte und es für Steffen erst der zweite Laufwettkampf überhaupt war.

  • 4. PLatz: Patrick Wendt, 01:03:28, 3. Platz mAK3
  • 15. Platz: Ronald Schaffer, 01:07:49, 3. Platz MK 45
  • 24. Platz: Karsten Köhn, 01:12:05, 4. Platz MK 50
  • 26. Platz: Marco Treu, 01:13:48, 5. Platz MK 45
  • 48. Platz: Torsten Schaaf, 01:18:50, 6. Platz MK 40
  • 63. Platz: Volkmar Schroeter, 01:24:16, 9. Platz MK 45
  • Anika/Achim/Steffen, 01:08:39, 6. Platz Staffel

Für alle Starter und auch Anhänger war es wieder eine super Veranstaltung, gut organisiert vom Hasselaner TC mit schöner familiärer Atmosphäre. Großes Dankeschön an den Ausrichter! Wir kommen im nächsten Jahr definitiv wieder.

Auftakt in die Landesliga-Saison 2019

  • Organisation und Durchführung Triathlon Arendsee – check!
  • Teilnahme und gute Leistungen Triathlon Uelzen – check!

Mit den ersten Saisonhöhepunkten können die Triathlonfüchse sehr zufrieden sein. Nun geht es in die Mühen der Ebene – die Landesligasaison 2019 hat begonnen. Insgesamt sind es fünf Wettkämpfe, bei denen viele Punkte durch möglichst gute Zeiten zu sammeln sind.

Zur ersten Veranstaltung ging es am 07. Juli ganz in den Süden unseres Bundeslandes – zum 15. Geiseltal-Hasse-See-Triathlon. Die Kilometersammelei (ca. 250 km) fing also mit dem Auto schon an. Volker und Matthias ließen sich davon nicht schrecken und gingen mit Zuversicht auf die Strecken (0,7 – 30 – 6). Schwimmen ohne Neo, dafür mit kurzem Landgang, Radfahren auf einer baumfreien, hügeligen, windigen Strecke und Laufen entlang eines ehemaligen Tagebaus. Und genau da erwischte es Matthias auf der zweiten Laufrunde – seine Wade hatte keine Lust mehr. Die Diskussion mit dem Muskel brachte nichts ein und so wurde es ein längerer Spaziergang mit vielen Anfeuerungen der Überholenden. Letztendlich gelang noch Platz 75 (1:52:17). Ein Kuchenstück später kam dann Volker auf Platz 76 (1:55:02) ins Ziel. Er lieferte eines seiner grundsoliden Rennen ab, war zufrieden und verweilte ebenfalls am Kuchenblech. In seiner Altersklasse reichte es fürs Podium (Platz 3) – somit herzlichen Glückwunsch.

Überragend war das Rennen und die Zeit des Siegers Willy Hirsch von ADREIKA Halle. Er blieb mit 1:15:25 fast sieben Minuten vorm Zweitplatzierten und war auch in allen Teildisziplinen der Schnellste. Bei den Frauen gewann Laura Rarek vom Stadtwerke Team Merseburg in 1:32:34. Das nächste Rennen in der Landesliga findet am 20.07.2019 in Havelberg statt. Den sogenannten Havel-Hammer werden sich nur wenige Füchse so kurz vor ihrer Haustür entgehen lassen.

Weitere Ergebnisse und Bilder findet ihr hier: Ergebnisse und Bilder

22. Arendsee-Triathlon und 1. DOUBLE-HALF erfolgreich ausgetragen

Nachdem am letzten Wochenende der O-See-Triathlon in Uelzen über die Runden ging, wollen wir nun noch einmal kurz auf unseren 22. Arendsee-Triathlon zurückblicken. Für einige von uns liegt Wochenlange Arbeit hinter uns, die Vorbereitungen für das 3-tägige Event konnten gar nicht früh genug beginnen. Freitagfrüh 6 Uhr standen neben Vereinsvorsitzenden Kersten Friedrich auch so einige andere Füchse in Arendsee bereit, um den vielen Startern ein rundum zufriedenes und sportliches Wochenende zu bieten.

Am Freitag um 9 Uhr fiel der erste Startschuss. Im Rahmen einer Schulveranstaltung der Gemeinschafts- und Sekundarschule „Theodor Fontane“ in Arendsee wurde der Triathlon ausgetragen. Unterstützt von den Triathlonfüchsen mit Personal und Material nahmen etwa 150 Schüler der 5.- 9. Klassen erfolgreich daran teil. Auch wenn nicht alle Schüler hochmotiviert an den Start gingen, so haben sie dennoch gefinisht und gezeigt, dass der olympische Gedanke zählt. Zur Belohnung gibt’s fürs nächste Schuljahr schon einmal die erste „1“ im Fach Sport. Glückwunsch dazu! Gegen Mittag konnten dann alle Schüler und Lehrer ins wohlverdiente Wochenende geschickt werden. Für die Füchse ging es allerdings weiter. Erste Aufbauarbeiten für den Kindertriathlon am Samstag und dem großen Event am Sonntag.

Am Samstagabend erlebte der Goyer-Spielzeugwelt-Triathlon seine 12. Auflage. Neben dem Kindertriathlon waren es auch gleichzeitig die Kinder- und Jugendspiele des Kreissportbundes West. Von diesem gab es für jedes Kind im Ziel zusätzlich eine Medaille. 79 Kinder gingen in diesem Jahr an den Start, das waren mehr als die Jahre zuvor. Darüber freuen wir uns sehr, liegt uns doch der Nachwuchs sehr am Herzen. Bei der Siegerehrung, welche unter Beteiligung vieler Starter der Mitteldistanz stattfand, bekam jedes Kind seine Urkunde und noch kleine Geschenke von der Goyer-Spielzeugwelt. Hierfür ganz herzlichen Dank an Matthias Goyer. Ergebnisse zum Kindertriathlon findet ihr hier.

Am Sonntag war dann der Tag aller Tage, neue Rekorde wurden aufgestellt und Bestzeiten erbracht. Der Startschuss fiel um 9 Uhr, als sich die Teilnehmer der Halbdistanz (1,9/90/21) als erstes schwimmend durch den Arendsee kämpfen mussten, begleitet vom Raddampfer „Queen“, auf welchem sich zahlreiche Sponsoren und der Vorstand der Füchse befanden. Der 22. Arendsee-Triathlon war hiermit offiziell eröffnet. Bereits beim Schwimmen konnte sich der spätere Sieger und Triathlonfuchs Alexander Schilling von den anderen Athleten absetzen. Seinen Vorsprung von knapp 2 Minuten konnte er auf dem Rad und auch beim Laufen ausbauen, so dass er beim Zieleinlauf einen Vorsprung von über 22 Minuten auf den Zweitplatzierten Dag Störmer (Eintracht Hildesheim) hatte. Nur 03:47:46 Std brauchte Schilling, das war sogleich ein neuer Streckenrekord auf der Halbdistanz. Nur 3 Sekunden nach dem Zweiten kam auch schon der Drittplatzierte Uwe Kramp (Tri Team MAXMO Mönchengladbach) ins Ziel. Mit 148 Finisher war neben dem Streckenrekord von Schilling der nächste Rekord zu verzeichnen. Mit einem neuen Streckenrekord auf der Kurzdistanz wurde es leider nichts, dennoch konnte sich Favorit Konstantin Bachor vom VfL Wolfsburg hier als Sieger durchsetzen. Beim Jedermann-Wettkampf siegte klar Jakob Günther von Hannover 96. Nach genau 7 Stunden und 11 Minuten waren alle Athleten von allen Wettkämpfen im Ziel und die Füchse konnten das erste Mal kräftig durchatmen. Gratulation an alle Finisher, ihr seid alles Sieger! Ergebnisse zu den einzelnen Wettkämpfen findet ihr hier.

Neue Rekorde, keine schweren Unfälle, viele lobende Worte und zahlreiche und hochmotivierte Helfer ließen den Füchsen am Ende des Tages trotz der vielen Mühen ein großes Lächeln ins Gesicht zaubern. Großer Dank geht auch an die Sponsoren und der Stadt Arendsee. Weniger Stunden später, nachdem auch der letzte Zaun wieder eingemottet wurde, gingen die ersten Gedanken doch tatsächlich schon in Richtung 23. Arendsee-Triathlon.

Bevor das jedoch soweit ist, galt es noch das neue Projekt „DOUBLE HALF“ – das A& O der Langdistanz, welches in Kooperation mit dem O-See-Triathlon ins Leben gerufen wurde, auszuwerten. Nachdem am Arendsee-Triathlon genau 28 Athleten, mit der Absicht 2 Halbdistanzen innerhalb einer Woche zu absolvieren, an den Start gingen, darunter nur eine Frau, so waren es beim O-See-Triathlon dann nur noch 22 Athleten von Ihnen. Leider keine Frau mehr, so dass die Männer unter sich den Gesamtsieg, welcher aus der Summe beider Zielzeiten ermittelt wurde, ausmachten. Uwe Kramp vom Tri Team MAXMO Mönchengladbach konnte sich mit einer Gesamtzeit von nur 08:20:26 und fast 27 Minuten Vorpsrung auf den Zweitplatzierten durchsetzen. Hier findet ihr alle Ergebnisse der “DOUBLE HALF”. Das Highlight der „DOUBLE HALF“ kam jedoch erst noch….die Auslosung der Freistarts verschiedener Wettkämpfe im Jahr 2020, unter anderem des IRONMAN in Hamburg. Folgende Teilnehmer der „DOUBLE HALF“ gewannen Dank der jungen Los-Fee Freistarts für 2020:

  • Freistart Arendsee-Triathlon: Werner Lasse (Impalas Westküste), 7. Platz DOUBLE Half
  • Freistart O-See-Triathlon: Jan Zierenberg (Uelzen), 10. Platz DOUBLE HALF
  • Freistart Euro Eyes Cyclassics – 100 km Distanz: Thomas Hansen (Tri Team Braunschweig), 15. Platz DOUBLE HALF
  • Freistart Hamburg Wasser World Triathlon – olympische Distanz: Uwe Kramp (Tri Team Mönchengladbach), 1. Platz
  • Freistart IRONMAN Hamburg: Steffen Wetzel (Blau-Weiss Buchholz e.V.), 3. Platz DOUBLE HALF

Allen Gewinnern herzlichen Glückwunsch und für ihre Starts maximale Erfolge und vor allem viel Spaß!!! Nach der Erstauflage der “DOUBLE HALF” waren sich Dr. Markus Hecker und Kersten Friedrich einig, dass eine zweite Auflage folgen wird und diese kann nur besser werden. Auch hier wird schon fleißig nachgedacht, was besser gemacht werden kann und wie es noch attraktiver für die Athleten wird.

Wer noch keine Bilder vom Arendsee-Triathlon gesehen hat, findet sie ab sofort hier: zu den Bildern

Füchse beim O-See-Triathlon stark vertreten

Eine Woche nach dem Arendsee-Triathlon stand für unsere Füchse das nächste Highlight im Terminkalender. Wo in Arendsee noch als Organisator, Streckenposten, Auf- und Abbauer oder auch Mädchen für Alles geschwitzt wurde, so durften nun endlich alle aktiv am O-See-Triathlon in Uelzen, im benachbarten Bundesland teilnehmen und so richtig schwitzen. Für viele war es der erste Wettkampf in diesem Jahr. 14 Füchse gingen bei bestem Sommerwetter an den Start, 12 von ihnen wagten sich sogar gleich an die Mitteldistanzstrecke, dem O-See-Half. Für die meisten Füchse war es auch der erste Formtest für ihre Teilnahme am IRONMAN im Oktober in Barcelona, insgeheim war es natürlich auch ein vereinsinterner Wettkampf.  

Auf dem O-See-Standard (Olympisch) gingen Jean-Luc Bögner und Daniel Ziemba an den Start. Jean-Luc, der am Tag zuvor bereits bei den Landesmeisterschaften im Schwimmen aktiv war, konnte einen sehr guten 20. Gesamtplatz von 102 Startern erkämpfen. Als guter Schwimmer kam er auch hinter der Spitze als 5. aus dem Wasser. Auf dem Rad ebenso eine gute Figur abgebend, versuchte er auch auf der Laufstrecke alles zu geben, trotz der großen Mittagshitze. Für Daniel hingegen war der Wettkampf nicht so erwähnenswert, wie sagt man so schön: „Es ist halt nicht jeder Tag gleich“. Schon beim Schwimmen konnte er keine Zeichen setzen, in der Wechselzone lag nicht alles da, wo es liegen sollte und vorher auch lag und am Ende verließen ihn noch beim Laufen die Kräfte. Trotz alledem fand er sich am Ende auf dem 37. Gesamtplatz wieder, so schlecht war es dann ja doch nicht.

Beim O-See-Half standen Christian Kallus, Christian Dülken, Christian Muths, Marco Grund, Kersten Friedrich, Patrick Wendt, Karsten Thiede, Volker Noffke, Matthias Ullrich, Siegmar Kirchner, Anika Henning und Melanie Wiechert am Start. Der größte Teil reiste bereits am Abend zuvor an. Sie nahmen die Nudelparty, die Wettkampfbesprechung und das gemütliche vereinsinterne Beisammensein mit. Es wurde gefachsimpelt, noch etwas Zucker dem Körper zugeführt und dann versucht sich im Zelt, Wohnwagen oder auch im Auto mit etwas Schlaf auf den Wettkampftag vorzubereiten. Gegen 6 Uhr klingelte dann für alle der Wecker. Beim Athletenfrühstück auf dem Wettkampfgelände merkte man dem ein oder anderen schon die Nervosität an und nachdem bekannt wurde, dass entgegen aller Vermutungen, doch mit Neo geschommen werden darf, hatte jeder mit sich zu tun. Neuen Einteiler präsentieren, Rad-Check-In, etliche Dixi-Besuche, kurze Wettkampfeinweisung, Gruppenfoto, Einschwimmen und Punkt 8.30 Uhr fiel dann der Startschuss.

Bei doch relativ warmer Wassertemperatur von 23,5 °C kam wie erwartet Matthias als guter Schwimmer mit einer Zeit von 33:16 min als Erster von den Füchsen aus dem Wasser, aber dennoch fast 8 Minuten hinter dem Führenden, gefolgt von Christian M., Patrick, den zwei anderen Christians und Anika (35:13 – 37:37 min). Die anderen Füchse kamen dann nach und nach aus dem Wasser, die Zeiten sind hier nicht wirklich erwähnenswert.

Bei der anschließenden Radstrecke hieß es 4 Runden zu absolvieren, nun hieß es für alle „Kette rechts“ und treten was das Zeug hält. Marco, bekannt als schlechter Schwimmer, auf dem Rad gefangen im Tunnel, nur auf den Asphalt schauend, fuhr nach der ersten Runde wieder Richtung Ziel. Dort angekommen bemerkte er, dass irgendetwas nicht stimmt. Na klar, 4 Runden waren gesagt, nicht eine…also wieder kehrt und weiter ohne Geheule. Auf den folgenden drei Runden war er dann fast nur noch auf der Überholspur. Aber auch Christian K., Christian M. und Matthias konnten starke Radzeiten abliefern. Unter den Frauen lieferte Melanie ebenso eine gute Radzeit ab und ließ so einige Männer hinter sich. Volker hatte Pech und verlor nach 100 m Schwimmen seinen Zeitchip im See. Noch die 1,9 km zu Ende schwimmend, informierte er die Organisatoren und begab sich dann ohne Chip auf die Radstrecke. Wieder eingetroffen in der Wechselzone bekam er einen neuen Chip. Patrick büßte auf der Radstrecke etwas Zeit ein, welche am Ende aber eher unwichtig war, da er sich als Ersthelfer für einen gestürzten Radfahrer auszeichnete. Am End holte er sich die fehlende Zeit auf der Laufstrecke zurück.   

Pünktlich zur Mittagshitze hieß es dann für alle Starter 8 Runden um den O-See zu laufen. Sonne, Schatten, Hügel hoch und wieder runter… die Laufstrecke hatte es wirklich in sich. Für alle Füchse kein leichtes Unterfangen, wobei die vielen Runden ausnahmsweise mal von Vorteil waren, da man umso öfter an der Verpflegungsstelle vorbeikam. Auch beim Laufen konnte sich Christian Kallus auszeichnen und kam als Erster von den Füchsen ins Ziel. Matthias musste Zeit beim Laufen einbüßen und wurde so noch von Christian Muths und auch Marco eingeholt. Aber trotzdem starke Leistung, am Ende auch von Karsten, da beide bereits eine Woche zuvor die Mitteldistanz in Arendsee bestritten. Christian Dülken konnte die auf dem Rad verlorene Zeit beim Laufen etwas gut machen, so dass auch er mit seiner ersten Mitteldistanz völlig zufrieden sein kann. Ähnlich war es bei Siegmar, auf der Laufstrecke ließ er es nochmal krachen und erlief sich einen 2. Platz in seiner AK. Bei Kersten steckten noch die vielen Vorbereitungen des Arendsee-Triathlon in den Knochen und die dem entsprechend wenige Zeit zum Trainieren. Aber auch seine Zeit wird kommen, wartet nur ab ihr Jungburschen. Melanie und Karsten konnten sich zu den Vorjahreszeiten verbessern, wobei allerdings auch die Strecke an sich etwas kürzer war. Auf Grund der hohen Temperaturen können die Leistungen dennoch als besser eingestuft werden. Anika konnte am Ende auch zufrieden sein, hat sie doch einen 2. Platz in ihrer AK erreicht und ist Gesamt 12. unter 34 Frauen geworden. Melanie hat es auf den 8. Platz geschafft.

Ob nun schneller oder langsamer, alle Füchse erreichten das Ziel und hatten am Ende gut lachen. Einer weiß was er beim nächsten Wettkampf anders machen muss, ein anderer weiß, was er bis zum nächsten Wettkampf noch zu tun hat. Aber alle wussten, was für gute Leistungen sie vollbracht haben. Vereinsinterne Wertung hin oder her, wichtig ist, noch viele Wettkämpfe bestreiten zu können, ob kurz oder lang, schnell oder langsam…Immer gesund zu bleiben und Spaß am Triathlon zu haben ist das Wichtigste. Und das hatten definitiv alle an diesem Wochenende, auch Hendrik, Steffen und Basti, welche als Supporter und Fotografen immer und überall waren, die Füchse anfeuerten und am Ende spektakuläre Fotoaufnahmen vorweisen konnten. Ein großes DANKESCHÖN an sie.

Ein großes DANKESCHÖN auch an Dr. Markus Hecker und sein Team um den Post SV Uelzen für die tolle Organisation und die perfekten Bedingungen. Mehr zum Post SV und zur Double Half im nächsten Bericht. Alle Ergebnisse vom O-See-Triathlon findet ihr übrigens hier.

  • Ergebnisse Frauen O-See-Half:
  • Melanie Wiechert, 8. Platz gesamt, 2. Platz AK TW 40, 05:12:06 Std.
  • Anika Henning, 12. Platz gesamt, 2. Platz AK TW 35, 05:32:49 Std. 
  • Ergebnisse Männer O-See-Half:
  • Christian Kallus, 20. Platz gesamt, 3. Platz AK TM 30, 04:33:12 Std.
  • Christian Muths, 26. Platz gesamt, 4. Platz AK TM 30, 04:36:48 Std.
  • Marco Grund, 38. Platz gesamt, 8. Platz AK TM 40, 04:46:06 Std.
  • Matthias Ulrich, 46. Platz gesamt, 9. Platz AK TM 45, 04:50:21 Std.
  • Patrick Wendt, 87. Platz gesamt, 12. Platz AK TM 30, 05:06.14 Std.
  • Christian Dülken, 91. Platz gesamt, 18. Platz AK TM 35, 05:08:49 Std.
  • Kersten Friedrich, 109. Platz gesamt, 16. Platz AK TM 45, 05:17:09 Std.
  • Siegmar Kirchner, 128. Platz gesamt, 2. Platz AK TM 60, 05:26:47 Std.
  • Volker Noffke, 164. Platz gesamt, 20. Platz AK TM 55, 06:02:56 Std.
  • Karsten Thiede, 167. Platz gesamt, 22. Platz AK TM 55, 06:07:45 Std.
  • Ergebnisse Männer Standard:
  • Jean-Luc Bögner, 20. Platz gesamt, 2. Platz Junioren, 02:40:27 Std.
  • Daniel Ziemba, 37. Platz gesamt, 6. Platz AK TM 40, 02:53:32 Std.

Neben den in Uelzen zahlreich vertretenen Füchsen hielt ein Fuchs beim Bergwitz-Triathlon die Fahne der Triathlonfüchse Osterburg hoch. Thomas Weber, aus dem Süden stammend mit dem entsprechenden kurzem Anfahrtsweg, startete in Bergwitz auf der Kurzdistanz/Sprint. Die Kurzdistanz ging hier gleichzeitig in der Landesligawertung ein. Thomas konnte sich mit einem starken 14. Gesamtplatz von 88 Startern und einem 2. Platz in seiner AK 40 hinter Jörg Röver auszeichnen. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann gern hier nachlesen.

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