Osterburger Fuchs Marcus Herbst bei der WM in Südafrika

Marcus Herbst (WILD EAST Pro Triathlon Team / Triathlonfüchse Osterburg) startet am Sonntag in Südfrika bei seiner ersten Elite-WM und misst sich mit den besten Triathleten der Welt. Die Weltmeisterschaft in Port Elizabeth / Nelson Mandela Bay ist der Höhepunkt der IRONMAN 70.3-Rennserie und auch sein Höhepunkt in diesem Jahr. Lange und hart darauf vorbereitet, will er am Sonntag hoch hinaus und hat eine Platzierung unter den ersten 10 bzw. 12 schon fest im Visier. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg und drücken Sonntag um 07.30 Uhr fest die Daumen. “Du schaffst das Kalle, go go go…!!!”

KnappenMan 2018 in der Lausitz – Halbdistanz

Am 25.08.2018 traten die Füchse Anika Henning, Marco Treu und Marco Grund den langen Weg in die Lausitz an um beim 30. KnappenMan an den Start zu gehen.

Bewältigt werden sollte die Halbdistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21 km Lauf)

Ebenfalls am Start waren die Sportfreunde Robert Wojahn (HTC) und Thomas Hoffmann vom TLV.

Für Anika Henning und Marco Grund war es bereits die zweite Halbdistanz in diesem Jahr.

Für Marco Treu hingegen gar erst der 1. Wettkampf 2018, da er durch einen Radunfall und Verletzungen immer wieder zurück geworfen wurde.

Pünktlich um 11Uhr ging es an den Start. Zum Glück hatte es bis dahin aufgehört zu regnen. Vom Land aus stürzten sich dann 250 Triathleten in das Wasser und kämpften um jeden Meter. Nach etwa 500 Meter war das Feld soweit auseinandergerissen, dass relativ frei geschwommen werden konnte. Von den Füchsen kam Anika als erstes (38:05 min), gefolgt von Marco T. (40:36 min) und wie gewohnt Marco G. als letztes nach 42:40 min aus dem Wasser.

Auf dem Rad sollte sich das Blatt aber für Marco G. wenden. Hier konnte er seine Stärken ausspielen und die Führung Teamintern übernehmen. Die Strecke war trotz Nässe sehr gut zu fahren, über die Landstraße ging es um den Scheibensee. Insgesamt musste die Runde 3mal bewältigt werden. Mit 187 Höhenmetern waren auch ein paar Hügelchen zu bewältigen. Durch den Regen am Vormittag waren die Straßen noch nass, so dass es einige kritische Stellen gab, an denen es auch zu Stürzen im Feld kam. Nach einer Radzeit von 02:24:38h ging es für Marco G. auf die Laufstrecke, gefolgt von Marco T. mit einer Fahrzeit von 02:32:10h und Anika mit 03:01:26h. Für Anika lief das Radfahren leider etwas unglücklich, da sie auf Grund eines Plattfußes den Schlauch wechseln musste. Schnell noch schnell eine Pumpe geliehen und weiter ging es auch für Sie. Eine bessere Fahrzeit blieb ihr dadurch verwehrt.

Die Laufstrecke ging über 2 Runden um den Dreiweiberner See. Auf der letzten Disziplin wollte Marco G. seine Zielzeit von unter 05:00 Stunden klar machen. Dementsprechend versuchte er das Tempo hochzuhalten. Mit einer Durchschnittszeit von 4:32 min/km beendete er die 21 km nach 01:32:09 und finishte die Halbdistanz überglücklich mit einer Gesamtzeit von 04:43:26 Stunden. Aber auch Marco T. und Anika können stolz auf ihre Ergebnisse sein. Wir gratulieren allen drei Füchsen zu ihrer nächsten gefinishten Halbdistanz. Marco Grund war zum ersten Mal in der Lausitz am Start und konnte nun Daumen hoch zeigen, ein sehr schöner und auch gut organisierter Wettkampf. Die weite Anreise hat sich definitiv gelohnt. Mit der Seenlandschaft und dem Streckenprofil ähnelt er unserem eigenen Arendsee-Triathlon.

Nun heißt es langsam die Saison ausklingen zu lassen und die Vorbereitung für die Saison 2019 zu planen – der Arendseetriathlon kann also kommen – sie sind bereit für die Online-Anmeldung ab dem 01. September.

Ergebnisse im Überblick:

Männlich:

  • Marco Grund: 04:42:26 – Platz 70 gesamt, AK 11.Platz
  • Marco Treu:   05:11:40 – Platz 134 gesamt, AK 27.Platz

Weiblich:

  • Anika Henning: 06:04:01 – Platz 42 gesamt, AK 9. Platz

 

Robert Wojahn, Marco Treu, Anika Henning, Marco Grund, Thomas Hoffmann

Schwimmstart

Oschersleben – letzter Landesligawettbewerb

Am 18. August fand in Oschersleben der letzte Landesligawettbewerb für die Saison 2018 statt. 156 Triathleten standen im Freibad am Start um 500 Meter im Schwimmbecken, 31 km auf dem Rad und 5,5 km laufend zu absolvieren. Von den Triathlonfüchsen waren Volker Noffke, Karsten Thiede und Kersten Friedrich am Start. In unterschiedlichen Wellen startend kamen sie so auch zu unterschiedlichen Zeiten aus dem Wasser, um dann ihre Stärken beim Rad zu zeigen. Die Radstrecke war sehr anspruchsvoll und außerdem war auf Grund einer nicht fertig gewordenen Baustelle das Rad 100 Meter auf dem Gehweg zu schieben. Da alle Teilnehmer unter den gleichen Bedingungen starteten, sollte es auch kein Problem sein, so etwas kommt halt mal vor. Nach dem Rad ging es dann noch auf die schöne 5,5 km lange Laufstrecke.

Am Ende belegte Kersten den 35. Gesamtplatz (6. in der AK), nachdem er zuvor schon die Radstrecke einmal abgefahren ist und im Anschluss noch einmal die Laufstrecke absolvierte. Er nahm es als Trainingseinheit für seinen bevorstehenden Ironman. Volker, ein paar Tage zuvor noch kränkelnd, kam als 77. ins Ziel (6. in der AK) und Karsten hat seinen Ironman in Tallinn auch gut überstanden und belegte Gesamtplatz 85 (4. in der AK).

  • 01:34:58 – Kersten Friedrich
  • 01:48:45 – Volker Noffke
  • 01:52:13 – Karsten Thiede

Wie viel Punkte die Füchse für die Landesligawertung einfahren konnten und auf welchem Platz wir am Ende stehen, das werden wir erst sehen, wenn die letzten beiden Wettkämpfe ausgewertet und die Tabellen veröffentlicht wurden.

12.08.2018 – Race-Day in Halle und Wilhelmshaven

Am Sonntag standen für unsere Triathlonfüchse zwei Wettkämpfe auf dem Kalender.

Zu einem der Landesliga-Wettkampf in Halle, der 30. GISA Halle-Triathlon und zum anderen der Nordseeman/ – woman in Wilhelmshaven auf der Mitteldistanz.

Beim Landesliga-Wettkampf sollten auch wieder ein paar Punkte für die Wertung eingefahren werden, leider konnten am Ende nur zwei Füchse dazu beitragen. Thomas konnte verletzungsbedingt nicht an den Start gehen (Sturz im Training) und so standen nur Volker Noffke und Siegmar Kirchner an der Startlinie. Zwei Starter können zwar auch Punkte holen, aber definitiv nicht soviel wie drei, aber besser als gar keine. Auf Grund der nicht geringen Entfernung ist es den meisten Füchsen aber nicht krumm zu nehmen. Hut ab und Respekt vor denen, die jede Fahrt aber auch wirklich jede Fahrt in Kauf nehmen!

Nun ein paar Worte zum Wettkampf: Geschwommen wurde in der Saale, gegen den Strom und ohne Neo, aber alles kein Problem, denn die Bedingungen waren für alle gleich. Volker und Siegmar, beide nicht die besten Schwimmer, gaben jedoch ihr bestes auf den 750 Metern und kamen nach knapp 18 Minuten (Volker) bzw. 20 Minuten aus dem Wasser. Anschließend hieß es ein paar Plätze auf dem Rad gutzumachen, welches beide auch schafften. Trotz zu überwindenden Bordsteinen und Schienen, kurvenreichen Passagen und einem kleinen Bergchen war die 20 Kilometer lange Radstrecke (4-Runden-Kurs) gut zu meistern. Siegmar fuhr eine Zeit von 41:05 min, Volker nur wenige Sekunden langsamer, 41:17 min, ging aber dennoch vor Siegmar auf die Laufstrecke. Auf der abwechslungsreichen 5 km langen Laufstrecke (Asphalt und befestigte Wege), welche überwiegend durchs Grüne ging, zeigte Siegmar dann seine Stärke und konnte Volker wenige Hundert Meter vor dem Ziel ein- und überholen. Am Ende belegten beide Füchse die Plätze 77 und 78 mit nur 38 Sekunden Unterschied. Siegmar belegte mit einer Gesamtzeit von 01:27:14 den 1. Platz in der AK 60 und Volker mit einer Gesamtzeit von 01:27:52 den 7. Platz in der AK 50. Beide fuhren zufrieden nach Hause, auch wenn es weniger Punkte für die LL waren als sonst waren. Wir danken ihnen dafür!

Eine etwas längere Distanz hatte dagegen Füchsin Melanie Wiechert beim Nordseeman bzw. –woman, ein eher kleineres Event, zu absolvieren. In Wilhelmshaven hieß es 1,9 km im Hafenbecken vom Jade-Ems-Kanal schwimmend als Wendekurs zu überstehen. Das Salzwasser und die unerwartet vielen Quallen ließen ihre Begeisterung während des Schwimmens nicht gerade erhöhen, aber wat mutt, dat mutt. Nach 1,9 km hatte es ja ein Ende und die Schwimmzeit war auch nicht gerade schlecht, kann man zumindest drauf aufbauen. Nach 40 Minuten, als 20. Frau von 41. gefinishten, kam sie mit Unterstützung von vielen Helfern über die steile hölzerne Ausstiegstreppe in die Wechselzone gelaufen. Neo aus, Socken und Schuhe an, Brille und Helm auf, Startnummer und Rad geschnappt ging es dann einen leichten Anstieg hoch zur Radstrecke. Bei der Radstrecke handelte es sich um einen Wendekurs, welcher 5-mal zu absolvieren war. Die ersten beiden Runden fuhren sich super, relativ windstill (nordseeuntypisch), flach und glatter Asphalt, nur der Salzgeschmack wollte anfangs nicht weggehen, was sich nach reichlich trinken aber wieder gab. Ab der dritten Runde kam dann der Wind und er blieb bis zum Ende des Wettkampfes. Den Rückenwind noch ausnutzend versuchte Melanie bei Gegenwind locker zu bleiben und nicht mehr zu machen als erforderlich. Noch recht gut fühlend ging es anschließend auf die Laufstrecke. Aus dem Hafen heraus, über den Deich und am einzigen Südstrand Deutschlands entlang musste die Wendestrecke 4-mal bewältigt werden. Die erste Runde lief Melanie noch recht flott, zu flott, wie sie am Ende feststellen musste. Am Wendepunkt von einem Helfer stets motivierend angefeuert, ging es mit Rückenwind immer wieder Richtung Ziel bzw. Wende. Auf den ersten drei Runden kam ihr auch immer noch der wohl prominenteste Nordseeman-Teilnehmer entgegen, der ARD-Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder. Auch Robert Gravert vom Hasselaner TC war als Starter anwesend, so dass der Rundkurs nicht nur unter unbekannten Gesichtern gelaufen werden musste. Auf der letzten Runde schwanden dann leider die noch wenigen vorhandenen Kräfte, so dass auch der Rückenwind nicht mehr die Pace halten konnte. Dennoch kam eine sehr gute Gesamtzeit von 05:23:05 heraus. Damit holte sie sich den 8. Platz bei den Frauen und den 2. Platz ihrer AK 40 und fuhr noch am Abend den weiten Heimweg zufrieden nach Hause. Nun heißt es erst einmal regenerieren und alle Wehwehchen auskurieren.

 

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