Podestplätze in Havelberg

Nach nur 5 Tagen Wettkampfpause stellten sich einige Füchse der nächsten Herausforderung. Am Samstag (14.07.2018) wurde durch den RSC 1891 Orkan Havelberg e.V. der Havelhammer, Haveltriathlon und der kleine Haveltriathlon ausgetragen. Da der letzte Wettkampf (Altmarktriathlon in Wischer) nur 6 Tage zuvor war, konnte davon ausgegangen werden, dass die Anzahl der teilnehmenden Füchse nicht in die Höhe schlagen wird. Dennoch sollten Punkte für die Landesliga eingefahren werden. Mit nur 3 Startern (Kersten Friedrich, Volker Noffke u. Melanie Wiechert) hieß es dann aber auch, dass alle finishen müssen um Punkte zu erhaschen.

Bei recht kühlen Temperaturen am Morgen vor dem Start blieb der Elan zunächst im Auto sitzen, ostelbisch wollte sich die Sonne noch nicht so schnell blicken lassen. Die lange Hose und der Pullover hätten eindeutig mitgeführt werden müssen. Ein Vorteil fast aller Starter war demzufolge die Wassertemperatur (21,9 ° C) und die daraus resultierende Entscheidung der Wettkampfrichter, dass das Tragen eines Neoprenanzuges erlaubt ist. Nur wenige nahmen das Angebot nicht an, so schwamm auch unser Volker wie immer ohne Neo. Das Wasser in der Havel war allerdings auch immer noch wärmer als die Luft. Es wurde eine Runde um die Camping-Spülinsel geschwommen, durch den Yachthafen, immer der Havel entlang um dann zum Ausstieg unterhalb der Spülinselbrücke zu gelangen.  Kersten und Melanie waren wie schon in Wischer beim Schwimmen dicht beieinander, Melanie kurz hinter Kersten.  Nach 28:19 min verließ Kersten bereits das Wasser nach 1500 m schwimmen. Eine ziemlich schnelle Schwimmzeit, welche auf Grund des Schwimmens mit der Strömung zu Stande kommt. Ein schnellerer Wechsel als sonst bescherte Kersten auch vor Melanie auf der Radstrecke zu sein.  Volker konnte beiden etwa 5 Minuten später folgen. Auf recht holpriger Strecke, teils sogar mit frischen Split auf der Fahrbahn und gutem Wind hieß es nun 44 km lang den ausgeruhten Beine zeigen zu lassen, was in ihnen steckt. Kersten seine Beine waren an diesem Tag definitiv besser drauf, Melanie konnte da nicht mithalten und musste ihn ziehen lassen. Zwei Frauen musste sie überholen lassen und kam so als fünfte Frau zum zweiten Wechsel. Bereits in der Wechselzone konnte sie durch schnellen Wechsel wieder einen Platz gutmachen und knapp 5 min hinter Kersten auf die Laufstrecke gehen. Volker konnte mit guter Radzeit den Abstand zu Melanie halten und begab sich dem entsprechend etwa 10 min nach Kersten auf die Laufstrecke. Mit schweren Beinen und  ausgepowert versuchten alle drei Füchse auf der Laufstrecke noch Plätze gut zu machen. Für Kersten und Volker war es schwer, denn es gibt so einige gute Läufer, welche das Feld von hinten aufrollen. Melanie quälte sich beim Laufen sehr und wollte eigentlich nur nicht überholt werden. Nach 2 Laufrunden ging es auch schon auf die letzte Runde, hier waren dann schon die Teilnehmer des Hafentriathlon’s (Jedermann) mit auf der Laufstrecke. Natürlich wurde sie hier mehrfach überholt, konnte jedoch auch noch den oder die Einzelnen überholen. Dabei muss sie wohl auch noch eine Starterin aus ihrem Wettkampf überholt haben. Im Ziel angekommen und ganz überraschend konnte sie erhören als Drittplatzierte die Ziellinie überquert zu haben. Die Freude war riesig und der erste Pokal in der Tasche. Auch Volker konnte mal wieder eine gute Laufleistung abliefern und so dass bei der Punkteverteilung für die Landesliga-Wertung alle zufrieden sein können. Mehr war an diesem Tag nicht zu holen. Die Landesliga-Wertung steht leider noch für den Altmark-Triathlon und für Havelberg aus.

Aber nicht nur beim Havelhammer waren die Füchse erfolgreich. Auch beim Hafentriathlon mischten sich so einige Triathlonfüchse aus Osterburg unter die Starter. Ronald Schaffer und Jean-Luc Bögner gingen als Einzelstarter in den Wettkampf, Thomas Nitzsche, Christian Kallus und Patrick Wendt agierten in zwei verschiedenen Staffeln. Jean-Luc kam mit einer sehr guten Schwimmzeit bereits nach 11:02 min als 7. aus dem Wasser. Ronald folgte ihm 2:47 min später, konnte Jean-Luc aber auf der Radstrecke einholen und überholen. Die Fußballerbeine von Ronald haben dann doch mehr Power auf dem Rad und auch beim Lauf, denn auch da konnte Ronald auf unseren noch jungen Fuchs Vorsprung rauslaufen. Am Ende kamen aber beide mit einer für sich zufriedenen Leistung ist Ziel.

Mehr als zufrieden waren unsere Staffelteilnehmer. Patrick und Thomas absolvierten die Schwimmstrecke. Thomas und Patrick kamen beide weit vorn aus dem Wasser und konnten so den StaffelZeitchip an die jeweiligen Radfahrer übergeben. Thomas sein Namensvetter, Thomas Schulze, ging für die Staffel „Thomthom“ als Radfahrer auf die Strecke. Patrick übergab an Robert Piotraschke, ihre Staffel war unter „39er“ gemeldet. Thomthom konnte wie beim Schwimmen auch beim Radfahren auf die „39er“ einen leichten Vorsprung herausholen und als Zweiter auf die Laufstrecke gehen. Unsere 39er mussten Plätze abgeben und begaben sich als sechste Staffel auf die Laufstrecke. Aber wie sagt man so schön…“am Ende kackt die Ente“. Thomas Nitzsche kam bei Thomthom erneut zum Einsatz. Nachdem er sich in 35 min erholen musste, durfte er auf den 6,4 km noch einmal alles zeigen. Bei den 39er war es der laufstarke Christian, auf den nun alle Hoffnungen lagen. Christian legte sich ins Zeug und fegte los, ein nach dem Anderen konnte er ein- und überholen. Irgendwann hatte er dann auch Thomas vor sich, welcher den 2. Staffelplatz für den Dritten hergeben musste. Christian war aber noch nicht fertig und gab alles, der erste Staffelläufer war gar nicht so weit weg. Leider war die Laufstrecke dann doch zu kurz um ihn noch einzuholen. Mit der zweitbesten Laufzeit und auch zweitbesten Schwimmzeit konnten sie sich am Ende über einen sehr guten 2. Platz in der Staffel freuen. Aber auch Thomas mit „Thomthom“ konnte sich freuen, ein sehr guter 3. Platz sprang heraus.

Zu guter Letzt durften unsere Fuchswelpen beim kleinen Hafentriathlon an den Start gehen. Auf der Strecke A (100m Schwimmen / 1,1, km Rad / 390 m Lauf) zeigte Alexandra Lindecke ihr Können und konnte einen guten 5. Gesamtplatz erreichen. Auf der Strecke B (200m / 3,3 km / 1,17 km) zeigten Tim Emanuel und Milan Rudolph ihr Können. Beide hochmotiviert und allesgebend kämpften sie um die besten Plätze. Nur 2 Sekunden hinter dem zweiten konnte sich Tim den dritten Platz sichern. Milan war zwar läuferisch super drauf konnte aber Tim nicht mehr einholen und so blieb ihm nur der 4. Platz, 3 Sekunden hinter Tim. Dennoch kann er mit seiner Leistung sehr zufrieden sein.

Am Ende hatten alle einen schönen Tag, die Sonne hatte Verständnis und war ab Mittag auch gut vertreten.

Hier die einzelnen Ergebnisse, Havelhammer:

  • 51. Platz gesamt Kersten Friedrich, 49. Platz Männer, 02:32:06
  • 55. Platz gesamt Melanie Wiechert, 1. Platz Frauen, 02:36:10
  • 79. Platz gesamt Volker Noffke, 72. Platz Männer, 02:50:45

Hafentriathlon:

  • 15. Platz gesamt Ronald Schaffer, 01:19:24
  • 41. Platz gesamt Jean-Luc Bögner, 01:26:13

 

Staffel Hafentriathlon, männlich:

  • 2. Platz „39er“ – Patrick Wendt, Robert Piotraschke, Christian Kallus, 01:14:51
  • 3. Platz “Thomthom” – Thomas Nitzsche, Th. Schulze, Th. Nitzsche, 01:15:33

 

 

 

Landesliga-Wettkämpfe in Roßbach und Wischer

14. Geiseltal-Hasse-See-Triathlon in Roßbach bei Braunsbedra

Am 01.07.2018 stand der zweite Landesliga-Wettkampf auf dem Terminkalender der Triathleten. Bei unseren Füchsen war wie immer Verlass auf Volker Noffke und Karsten Thiede, auch wenn sich dieser erst paar Tage zuvor nachmeldete. Beide nahmen den weiten Weg auf sich und stießen vor Ort noch auf den dritten Fuchs, Thomas Weber. Punkte für die Landesligawertung sollten her und der bisherige 6. Platz sollte verteidigt und gefestigt werden. Bei schönem Wetter und bester Organisation  hieß es 700 m schwimmen und 30 km Rad fahren, um dann noch für 6,7 km in die Laufschuhe zu schlüpfen. Gesagt und getan, alle drei Füchse gaben ihr Bestes und waren am Ende des Wettkampfes mit ihren Leistungen auch sehr zufrieden. Leider haben die Punkte trotz der Plätze 14, 48 und 52 nicht für das Festigen des 6. Platzes in der LL-Wertung gereicht. Die Hasselaner waren an diesem Tag eindeutig stärker, so dass sie ihren 7. Platz an uns abgaben und unseren 6. Platz an sich rissen. Am Ende war es aber trotzdem ein schöner und erfolgreicher Tag für alle drei Triathlonfüchse.

Die Ergebnisse:

  1. Platz Thomas Weber, 01:29:39, 3. Platz in AK SEN1
  2. Platz Volker Noffke, 01:51:36, 6. Platz in AK SEN3
  3. Platz Karsten Thiede, 01:54:04, 4. Platz in AK SEN4

  

Danke an den Fotografen http://www.larasch.de für die Bilder von Volker und Karsten

30. Altmark-Triathlon des HTC in Wischer

Am 08.07.2018 hieß es dann „Auf zum Landesliga-Wettkampf nach Wischer“, natürlich nicht nur für Volker, Karsten und Thomas. Da Wischer quasi um die Ecke liegt und fast ein Heimspiel ist, zog es natürlich noch ein paar Füchse mehr dorthin.

Bei noch etwas frischen Temperaturen am frühen Morgen fanden sich neben den drei oben Genannten auch noch Kersten Friedrich, Marco Grund, Siegmar Kirchner, Dirk Ploog, Melanie Wiechert und Anika Henning ein. Einige von ihnen hofften noch auf einen Start mit Neopren, diese Hoffnung wurde ihnen aber schnell genommen. Trotz niedriger Temperaturen gegen 08 Uhr, war das Wasser jedoch auf Grund der Hitze in den letzten Wochen schon so weit aufgeheizt, dass eine Benutzung des Neo’s eigentlich außer Frage stand. Und die Sonne war pünktlich zum Start auch schon anwesend! So hieß es um 10 Uhr drei, zwei, eins und ab die Post….schwimmen was das Zeug hält bzw. was die Arme und Beine hergeben. Nach 1500 m kam als erster Fuchs der flinke Thomas aus dem Wasser, nach 30:55 min war er im ersten Wechsel und nach nur 1:10 min saß er dann auch schon auf dem Rad, dicht gefolgt von Anika. Es folgten Melanie, Karsten, Kersten, Marco, Volker, Dirk und Siegmar. Auf der 44 km langen Radstrecke mischte sich das Füchsefeld noch einmal ordentlich durch, außer Thomas blieb an Position eins. 3 Runden mussten gefahren werden und so bekamen sie von unserem verletztem Fuchs Marco Treu Abstandszeiten zugerufen, was zusätzlich anspornte. Die Stimmung auf und neben der Strecke war super. Nachdem die 3 Runden absolviert waren, durften bzw. mussten alle noch auf den 2-Runden-Kurs um die 10 km in den Laufschuhen zu absolvieren. Hier zeigte sich, wer noch Reserven hatte oder bereits sein ganzes Pulver verschossen hat. Thomas jedenfalls war der erste Platz unter den Füchsen nicht mehr zu nehmen, als gesamt 17. kam er zufrieden ins Ziel. Hätte er allerdings gewusst, dass der Läufer vor ihm auch einer seiner Altersklasse ist, dann hätte er noch eine Schippe draufgelegt und sich so den 1. Platz in seiner AK geholt. Als zweiter Fuchs erblickte Marco das Ziel, schon auf dem Rad eine starke Leistung gezeigt und einige schnellere Schwimmer eingeholt, zeigte er beim Laufen was in ihm steckt. Am Ende war auch er zufrieden. Fast 10 Minuten konnten Thomas und Marco im Zielbereich unter sich sein, bis die nächsten Füchse eintrudelten. Etwas überraschend kam Melanie noch vor Kersten ins Ziel. Vor ihm aus dem Wasser und auf der Radstrecke von ihm überholt, war sie selbst überrascht, ihn zwischen km 6 und 7 auf der Laufstrecke wieder eingeholt zu haben. Es lief besser als vorher gedacht und Kersten war der leichte Trainingsrückstand anzusehen. Die ganzen Vorbereitungen für den Arendsee-Triathlon steckten noch in den Knochen und das regelmäßige Training fehlte. Focus bei ihm liegt allerdings eh erst auf den IRONMAN in Cervia (Italien) im September, von daher hat er noch Zeit zu zeigen was er kann. Melanie hat bereits Anfang August (ihre zweite MD) in diesem Jahr im Visier und steckt voll im Trainingsmodus, wie immer eigentlich. Auch mit einem 5. Gesamtplatz unter den Frauen und 1. in ihrer AK war sie mehr als zufrieden, nach schon zwei Intervall-Einheiten in dieser Woche. Dirk folgte den beiden, nach mäßiger Schwimmleistung konnte er auf dem Rad und beim Lauf noch einige Plätze gut machen und landete auf dem 65. Gesamtplatz. Volker, Anika, Siegmar und Karsten kamen in dieser Reihenfolge ins Ziel. Bis auf Siegmar taten sie sich beim Laufen etwas schwer und mussten so ein paar Plätze einbüßen. Bei Karsten machte sich auf der Radstrecke der Sattel selbstständig, so dass er stets versuchen musste eine gute Sitzposition zu haben, seine Fahrleistung war nach 44 km aber trotzdem so gut wie immer, er ist halt ein Fuchs und weiß wie es geht. Beim Laufen kennt er seine Probleme und versucht immer das Beste daraus zu machen. Gesundheitlich etwas angeschlagen möchte er jedoch bis zu seinem Highlight in 4 Wochen, dem IRONMAN in Tallin, wieder fit sein.

Am Ende können aber alle mit ihren Leistungen zufrieden sein. Alle waren sich einig dass der HTC wieder eine schöne Veranstaltung aus dem Boden gestemmt hat. Zum 30. Jubiläum gab es dieses Jahr auch für jeden Finisher eine schöne Medaille. Für wie viele Punkte es in der Rangliste der Landesliga gereicht hat stand leider bis zu unserem Bericht noch nicht fest, es wird nachberichtet.

Nachdem alle „Großen“ Füchse auf der olympischen Distanz im Ziel waren, wurde pünktlich um 14 Uhr der Wettkampf für die Jedermänner gestartet. Einzelwettkämpfer hatten die Füchse hier nur Ronald Schaffer (Mitglied und Sponsor)  am Start, welcher allerdings hier unter Kickers Seehausen in der Ergebnisliste geführt wurde. Mit einem guten 19. Platz ist auch er mit seiner Leistung zufrieden, wo er doch die sechs beste Zeit auf der Radrunde vorweisen kann. Außerdem schickten die Füchse noch 3 Staffelteilnehmer auf die Strecke. Patrick Wendt und Christian Kallus gingen mit je einer Staffel als Schwimmer an den Start und Peter Bundschuh durfte sich mal als Läufer beweisen, was er auch sehr gut tat, seine Staffel errang schließlich den 2. Platz. Christian und Patrick haben in 3 Wochen ihren IRONMAN in Hamburg, der Trainingsplan wird streng durchgezogen und so durfte an diesem Tag nur das Schwimmen vollzogen werden.

Zum Schluss gingen dann die Kleinsten an den Start. 9 Fuchswelpen befanden sich unter dem Starterfeld, welches 38 Kinder angehörten. Bester Fuchs war hier Hendrik Weber mit einem sehr guten 3. Platz, sein Vater war schon beim olympischen WK bester Fuchs, allerdings hier unter dem SV Halle Wasserball in der Ergebnisliste geführt. Ihm folgte nur 16 Sekunden später Matti Nitzsche, mit einer aufholenden Laufleistung konnte er sich den 5. Platz sichern. Auch unsere Kleinen können alle zufrieden mit ihren Leistungen sein und wir sind stolz, dass wir solchen Nachwuchs haben.

Hier die Ergebnisse – Landesliga-Wettkampf (Olympisch/Kurz)

  • 17. Platz (17.m) Thomas Weber – 02:23:55 – 2. Pl MK 40
  • 34. Platz (31.m) Marco Grund – 02:33:45 – 5. Pl MK 40
  • 56. Platz (5.w) Melanie Wiechert – 02:43:22 – 1. Pl WK 40
  • 59. Platz (54.m) Kersten Friedrich – 02:44:10 – 10. Pl MK 45
  • 65. Platz (59.m) Dirk Ploog – 02:49:13 – 7. Pl MK 50
  • 77. Platz (69.m) Volker Noffke – 02:56:24 – 10. Pl MK 50
  • 82. Platz (10.w) Anika Henning – 02:58:10 – 5. Pl AK 4
  • 85. Platz (74.m) Siegmar Kirchner – 03:00:44 – 1. Pl MK 60
  • 86. Platz (75.m) Karsten Thiede – 03:08:42 – 3. Pl MK 55

Ergebnisse – Jedermann-Wettkampf

  • 19. Platz (19.m) Ronald Schaffer – 01:08:56 – 5. Pl MK 45

Ergebnisse – Kindertriathlon

  • 3. Platz – Hendrik Weber – 15:24
  • 5. Platz – Matti Nitzsche – 15:40
  • 9. Platz – Tim Emanuel – 16:21
  • 10. Platz – Milan Rudolph – 16:24
  • 14. Platz – Jessica Harloff – 17:49
  • 18. Platz – Frida Lenz – 19:07
  • 19. Platz – Odin Kurbjuweit – 19:20
  • 22. Platz – Lea Emaunuel – 19:40
  • 27. Platz – Nick Wolf – 21:06

       

Kalte Verhältnisse beim O-See-Triathlon

Mit sieben Startern waren die Füchse beim 11. O-See-Triathlon in Uelzen am Start. Die Füchse waren bei allen drei Wettkämpfen vertreten. Das Wetter sorgte für die 425 Teilnehmer für besondere Umstände an diesem Tag. Das Wasser war deutlich wärmer (18 Grad) als die Luft (10 Grad), aber dennoch kalt genug um im Neo starten zu dürfen.

Der erste Wettkampf, die Mitteldistanz, war 8:30 Uhr. Hier gingen nun Mel, Kersten, Karsten, Volker und Siegmar mit rollendem Start ins Wasser. (Rollender Start: du fängst einfach an zu schwimmen, wenn du möchtest und die Zeit beginnt zu laufen, wenn du die Zeitmatte vor dem Wasser überquerst… Man lässt also erstmal die schnellen Schwimmer vor, um dann ganz in Ruhe sein eigenes Tempo finden zu können).

Das Schwimmen schien den Füchsen keine großen Probleme zu bereiten, außer leichte Orientierungsprobleme für Mel. Zum Glück hat sie ihr Fahrrad noch rechtzeitig finden können, um als Erste von den Füchsen auf die Radstrecke zu gehen.

Nach dem die Mitteldistanzler alle mit dem Radfahren beschäftgt waren, mussten die Starter des O-See STANDARDs (Olympische Distanz) ins Wasser. Auch hier begann das Schwimmen mit einem rollenden Start. Hier war nur Anika von den Füchsen dabei.

Der dritte Wettkampf an diesem Tag war der O-See SPRINT. Arne vertrat hierbei die Füchse. Obwohl er als letzter von den Füchsen startete, war er als erster Fuchs im Ziel. Nach dieser Logik kam dann natürlich Anika als zweite ins Ziel…

Alle Füchse mussten dem Wetter ordentlich Tribute zollen. Die Füße und Hände waren nach dem Radfahren ganz schön steifgefroren und das fühlte sich alles andere als gut an. Wie sollte man beim Wechseln schnell in die Laufschuhe kommen? Irgendwie ging es dann doch.

Summa summarum ist es aber immer eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Athleten werden während und nach dem Wettkampf sehr gut versorgt, so dass man sich immer sehr wohl bei dieser top organisierten Veranstaltung fühlt (…nach dem man dann aufgetaut ist).

Hier geht es zu den Ergebnissen

Karstens Bericht vom O-See Triathlon

Beim meinem 90. Triathlon hab ich es auch wieder über die Ziellinie geschafft, bin wieder ein FINISHER!

Zum vierten Mal bei einer Mitteldistanz und zum dritten mal in Folge in Uelzen. Bei dieser Veranstaltung, die man gern haben muss. Man fühlt sich als Athlet einfach wohl und man spürt das Herzblut der Veranstalter und der vielen Helfer.

Das Wetter sorgte für besondere Umstände an diesem Tag. Das Wasser war deutlich wärmer als die Luft und ich war froh, dass ich in den Neo schlüpfen konnte. Bin ja eher ein Neo-Muffel, aber so war das Schwimmen doch das kleinste Problem im Ablauf des Wettkampfes. Der entspannte rollende Start kommt mir als langsamer Schwimmer, ¾ der Strecke im Bruststil, auch entgegen.

Der Wechsel ging glatt von der Hand, zusätzlich noch eine lange Radjacke drüber und los, auf die regennassen Straßen. Erstmal alles schön piano, bloß nicht auf dem Asphalt landen. Die erste Runde fühlt siich aber gut an, ich kann viele schnellere Schwimmer wieder einsammeln, kaum jemand kommt noch vonn hinten an mir vorbei.  Auch Runde zwei alles prima, es rollt und ich sitze kompakt auf dem Rad. Auch in der zweiten Runde lasse ich die Verpflegungsstation rechts liegen und denke, dass es reicht was ich auf dem Rad zu mir nehme. Mitte der dritten Runde, am einzigen längeren ansteigenden Abschnitt melden sich Muskeln am Knie und Oberschenkel, drohen zu zumachen. Also etwas runter vom Gas und es geht weiter ganz gut. In Runde vier häufen sich aber die „Fehlermeldungen“ der Muskeln erneut und ich versuche mit einem runden Tritt und weniger Druck auf den Pedalen das Tempo zu halten. Inzwischen überhole ich kaum noch andere Athleten und einige, die ich schon hinter mir gelassen hatte, kamen zurück. Irgendwie kam es mir auch in den beiden letzten Runden nicht in den Sinn bei der Verpflegung aufzutanken. Vielleicht weil es nicht warm ist. Ganz im Gegenteil, die Füße waren ganz schön „steifgefroren“ und das fühlte sich nicht gut an.

In der Wechselzone angekommen,  ging es auch zügig in die Laufschuhe und ab auf die 8-Runden-Strecke. Hier machten sich die kalten Füße wieder bemerkbar, die Lauftechnik, die ich eh nicht wirklich habe, litt darunter.  Die kalten Muskeln der Oberschenkel und Knie meldeten sich erneut und in den erste beiden Runden gab es einige unfreiwillige Stopps, um Krämpfe rauszudrücken. Ich hoffte, dass ich diese Probleme nach und nach rauslaufen könnte, was auch halbwegs gelang. Aber das Gefühl, dass jederzeit ein Krampf droht, blieb auch in Runde drei und vier. Erstaunlicherweise war mein Tempo garnicht mal so schlecht, bewegte sich im positiven Bereich meiner Möglichkeiten . Dann die Runde Fünf. Hier wurde es auch in den letzten Jahren mental schwierig, aber nun kam ein dramatisches Ereignis hinzu. Ein Läufer war kollabiert und die Rettungskräfte kämpften um sein Leben. Man musste dicht am Unfallort vorbei und es hat mich wirklich betroffen gemacht. Ich dachte „Nicht schon wieder wie in Tangermünde“, als ein Athlet starb. Die Gedanken schossen kreuz und quer durch den Kopf. Ich hab auch überlegt, ob man einfach so weiterlaufen kann. Aber die Vernunft sagte mir, dass es ok ist und alles andere nicht wirklich nützt, Chaos und Panik niemandem helfen. Meine Geschwindigkeit lies also aus den verschieden Gründen nach. Ich musste mit mir erst mal wieder mental ins Reine kommen. So versuchte ich, mich für den Kampf über die letzten Runden noch mal zu motivieren. Nachdem ich auch das Ziel noch mal fokusiert hatte, immer wenn man daran noch vorbeiläuft, konnte ich mal in den Körper lauschen, was los ist. Langsam würde mir klar, dass ich wahrscheinlich kurz vor einem Hungerast stand. Ich hatte eindeutig zu wenig  Energie zu mir genommen. Also auch mal zur Cola greifen, die dann aber auch alle war, in Runde 6 und 7 auch nach Laugengebäck gegriffen. Und siehe da, meine Muskeln reagierten wieder auf Befehle und die Geschwindigkeit der letzten beiden Runden ließ sich wieder erhöhen.

Die letzte Runde setzte langsam die Produktion der Glückshormone in Gang und in Richtung Finale  geht es gefühlt doch bergab. Wenn dann auch noch die Freunde und Vereinskollegen im Ziel mit Applaus auf einen warten, ist die ganze Quälerei des Tages vergessen. Auch viele andere Triathleten und Zuschauer zollen bis zum Ende des Wettkampfes den Finishern ihren Respekt.

Das Verpflegungszelt hinter der Ziellinie ist nach dem Gruppenbild der Triathlonfüchse mein nächstes Ziel.  Das Buffet ist noch gut gefüllt und alles schmeckt lecker, endlich die Speicher wieder füllen. Hier wird mir mein Fehler erst richtig klar und ich nehme das als Erfahrung mit. Der Muskelkater des nächsten Tages erinnert mich auch noch mal daran.

Die erreichten Zeiten kann ich gut einordnen und helfen mir, den Trainingsplan bis zum Saisonhöhepunkt entsprechend zu gestalten.

Am 4. August geht es wieder um ein Finish, dann beim IRONMAN TALLIN…

Ein Rückblick auf den 21. Arendsee-Triathlon

Das Arendsee-Triathlonwochenende von 2018 ist Geschichte, nun möchten wir es für Euch gern noch einmal Revue passieren lassen.

Bereits am 15. Juni (Freitag) organisierten Kersten Friedrich und weitere Füchse, zusammen mit den Lehrern der Sekundarschule aus Arendsee den Schülertriathlon. Die Schüler starteten auf verschiedenen Streckenlängen und zeigten, dass auch sie „Triathlon“ können. Einige mit mehr, andere mit etwas weniger Begeisterung, aber alle kämpften sich durch und kamen ins Ziel. All diejenigen, die nicht starten wollten/konnten übernahmen Aufgaben wie Auf- und Abbau und Streckenposten. Am Ende war es eine gelungene Veranstaltung für die Schule, welche den Triathlonfüchsen Osterburg für die Organisation sehr dankbar ist.

Am Samstagabend ging es dann mit dem 11. Goyer Spielzeugwelt Kindertriathlon weiter. Auch hier wurden auf Grund der unterschiedlichen Jahrgänge zwei Distanzen angeboten. Dieses war neu, wird aber in Zukunft immer so sein, denn das schreibt das Regelwerk der DTU vor.

Voller Motivation gingen die Kleinen „U10“ als erstes ins Wasser, 50 m mussten sie schwimmend absolvieren. Nach dem anschließenden Radfahren (1 km) und Laufen (200 m) kam dann als erstes Til Dix aus Altencelle über die Ziellinie. Es folgten ihm Karla Pieper aus Potsdam auf dem Zweiten und unser Fuchswelpe Magnus Köhn auf dem dritten Platz. Kira Jolien Baum von den Füchsen landete auf dem 8. Platz.

Der zweite Startschuss folgte direkt nach den Kleinen. Auch hier gaben die übrigen 33. Kinder alles was in ihnen steckte. Den Sieg konnte Kaja Schütze für sich holen, es folgten ihr Piet Pache aus Magdeburg und Malin Gladis vom Tangermünder LV.

Unsere Fuchswelpen landeten auf folgenden Plätzen: 5. Platz Malte Köhn, 6. Platz Tim Emanuel, 8. Platz Jessica Harloff, 14. Platz Marvin Foth, 19. Platz Lea Emanuel, 23. Platz Frida Lenz und 27. Platz Sophie Ploewka. Hierzu allen noch einmal Herzlichen Glückwunsch.

Besondere Aufmerksamkeit bekamen die Kinder vom Jugendheim Heidehaus aus Gardelegen an diesem Abend. 8 Jungen starteten unter dem Motto „Bewegung beugt Blödsinn vor!“ und dazu mit gerade noch ausreichendem Material (Räder) und vielleicht auch in nicht bester physischer Verfassung. Aber unterstützt von Mitbewohnern und Betreuern und angefeuert von wirklich allen Zuschauern schaffte es auch der Letzte über die Ziellinie und kann sich nun „Triathlet“ nennen.                              Ein gelungener Wettkampf!

Sonntag ging es dann den ganzen Tag heiß her…im wahrsten Sinne des Wortes. Bei bestem Wetter konnten die Füchse über 450 Teilnehmer begrüßen, welche sich auf drei verschiedenen Distanzen messen wollten.

Den Beginn machten die Mitteldistanzler, welche als Einzigen nicht mit der Queen auf den Arendsee schipperten, sondern vom Strand aus ins Wasser gingen. Sie mussten ja schließlich 1,9 km schwimmen. Maximilian Breitkreuz von Roter Stern Leipzig kam als erstes aus dem Wasser und konnte seinen Vorsprung von eineinhalb Minuten auf dem Rad noch weiter ausbauen, so dass einem souveränen Gesamtsieg nach dem Halbmarathon nichts mehr im Wege stand. Bereits nach 4:08:39 Stunden war er im Ziel und musste etwas über eine Viertelstunde auf den Zweitplatzierten Sebastian Kestner von Fahrrad Magdeburg Trimagos warten. Drittplatzierter wurde Christoph Klipp von Trifinish Münster. Von den Füchsen gingen hier Marco Grund, Christian Kallus und Patrick Wendt an den Start. Für alle drei war es die erste Mitteldistanz, für Christian und Patrick die letzte große Vorbereitung für den Ironman in Hamburg Ende Juli. Bis auf das Laufen war Christian mit seiner Leistung zufrieden, die Beine wollten einfach nicht so wie er, so dass er doch etwas Zeit ungewollt auf der Laufstrecke liegen lassen musste. Patrick hatte an diesem Tag nicht das Glück auf seiner Seite, er durfte einmal den Schlauch wechseln. Nervosität kam auf und eine Minute nach der anderen verging, bis dann endlich der blöde Schlauch gewechselt war. Trotzdem weiter motiviert konnte er mit einer akzeptablen Zeit finishen. Marco hatte ja erst vor kurzem seinen ersten Marathon und seinen ersten Olympischen Triathlon absolviert und nun die erste Mitteldistanz. Außer dem Schwimmen, was er wirklich noch trainieren muss, hat er gute Leistungen gezeigt. Auch der aufkommende Wind, welcher die schnelle Radstrecke zunichte machte und die einsetzende Hitze, welche das Laufen erschwerte, konnten ihn nicht von seinem 18. Platz in der Gesamtwertung abhalten. Er kann damit sehr zufrieden sein.

Auf der Kurzdistanz(Olympisch) gingen von den Füchsen Lorenz Beckmann, Thomas Weber, Volker Noffke und Steffen Herms an den Start. Lorenz konnte sich souverän den Gesamtsieg holen und hielt so die Fahne der Füchse hoch. Aber auch auf der Jedermann-Distanz strecke konnten die Füchse die Fahnen hoch halten. Anika Henning sicherte sich hier den Sieg bei den Frauen. Außerdem gingen Ronald Schaffer, Jean-Luc Bögner und Arne Beckmann an den Start. Ronald schaffte es auf den 10 Platz in der Gesamtwertung. Gesamtsieger bei den Jedermännern wurde Sven Freudenthal vom VfL Wolfsburg.

Zu ihren Leistungen möchten wir allen herzlichst gratulieren und wünschen weiterhin erfolgreiche Wettkämpfe.

Mit zufriedenen Gesichtern der Athleten und geschafften aber auch erleichternden und zufriedenen Gesichtern der vielen Helfern und Triathlonfüchsen beendete Kersten Friedrich die Veranstaltung. Ein Dankeschön an alle Starter und ein noch größeres DANKE an alle Helfer! Es gab mal wieder viel Lob und gute Kritiken. Besserungsvorschläge gingen schon ein und werden bei der nächsten Auflage, wenn möglich, mit einbezogen. Die Planung für das Jahr 2019 läuft so gut wie auf Hochtour, der Termin steht bereits fest: 15./16. Juni 2019. Bitte gleich notieren!!!

Mitteldistanz:

18. Marco Grund, 6.Platz in der AK, Zeit: 05:01:54

22. Christian Kallus, 7. Platz in der AK, Zeit: 05:06:48

53. Patrick Wendt, 14. Platz in der AK, Zeit: 05:43:22

Kurzdistanz:

1. Lorenz Beckmann, 1. Platz in der AK, Zeit: 02:15:42

16. Thomas Weber, 1. Platz in der AK, Zeit: 02:28:40

90. Volker Noffke, 12. Platz in der AK, Zeit: 03:01:05

96. Steffen Herms, 16. Platz in der AK, Zeit: 03:02:16

Jedermann-Distanz: 

10. Ronald Schaffer, 2. Platz in der AK, Zeit: 01:23:50 (10)

35. Anika Henning, 1. Platz in der AK, Zeit: 01:29:38, 1. Platz bei den Frauen

64. Jean-Luc Bögner, 1. Platz in der AK, Zeit: 01:35:35

73. Arne Beckmann, 7. Platz in der AK, Zeit: 01:37:16

Hier noch einmal der Link zu den Ergebnissen: https://my2.raceresult.com/84998/results?lang=de

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