5 Füchse in Tangermünde am Start

Bereits am 06.05.2018 veranstaltete der TLV wieder den Tangermünder Duathlon. Bei herzlichstem Sonnenschein nahmen die Füchse Karsten Thiede, Patrick Wendt, Christian Kallus und Marco Grund am starkbesetzten Hauptwettkampf erfolgreich teil. Zu dem unterstützte Kersten Friedrich das Team um den TLV als Wettkampfrichter. Anika Henning absolvierte parallel den Laufwettkampf/Störtebeker Lauf über 10,4 km.

Hier die Ergebnisse:

14. Platz (1.Platz AK40) Marco Grund 1:31:32

19. Platz (4.Platz AK 30) Christian Kallus 1:34:17

31. Platz (5. Platz AK30) Patrick Wendt  1:41:40

36. Platz (4. Platz AK55) Karsten Thiede 2:01:08

Im Anschluss wurde mal wieder die Rückreise per Rad angetreten. Von Tangermünde aus über Arneburg und Büttnershof in Richtung Osterburg fuhren Friedrich, Kallus, Wendt und Grund gemeinsam mit dem Rennrad nach Hause.

Trainingslager im Harz und in Destne/Tschechien

Wieder einmal standen die Trainingslager um den 01. Mai an.

In diesem Jahr machten sich am Freitag (27.04.18) nur 4 Triathlonfüchse mit zwei weiteren Radsportfreunden mit dem Rad von Ballerstedt aus nach Wernigerode in den Harz auf. Sie bewältigten die 180 km Anfahrt sehr gut, ein Begleitbus hielt ihnen den Rücken frei. Pünktlich zum Grillen mit dem Familienanhang kamen sie dann natürlich etwas geschafft in Wernigerode an. Dort warteten neben den Familien aber noch andere Füchse. Am Samstag wurde dann ein gemeinsamer Mountainbike-Ausflug in den Höhen des Harzes gestartet, um am Sonntag dann wieder auf dem Rennrad eine gemeinsame Runden zu drehen.

In diesem Jahr ging es dann bereits am Montag wieder per Rad zurück, entgegen den anderen Jahren aber ohne Begleitbus. Nur die 4 Füchse fuhren die gesamte Strecke (160 km) mit dem Rad wieder von Wernigerode nach Ballerstadt und kamen auch gesund und am Ende gut durchtrainiert zu Hause an.

 

Ein anderer Teil der Füchse fuhr ebenso mit anderen Radsportfreunden mit Auto und Bike im Kofferraum nach Destne in Tschechien. Am Anreisetag (28.04.18) fuhren die ganz „heißen Radler“ die letzten Kilometer bis zur Unterkunft bereits mit dem Rad, es ging etwa 17 km nur bergauf, ein guter Einstieg für eine bergige Radwoche. Eine ganze Woche blieben sie im Adlergebirge und fuhren auch an allen Tagen mit dem Rennrad, außer dem Ruhetag. Oftmals ging es über die Grenze durch das wunderschöne Polen an Flüssen und Seen vorbei, täglich wurden 60-110 km mit reichlich Höhenmetern geradelt. Und wer nicht genug hatte, durfte vor dem Frühstück schon die Laufschuhe schnüren. Untergebracht in einer Pension, brauchten sie sich bezüglich der Verpflegung um nichts zu kümmern, einfach nur an den Tisch setzen, auch mal schön! Tagsüber war „Gemeinschaft“ angesagt, so wurde aber auch abends gemütlich zusammengesessen und an einem Abend sogar die Bowlingbahn aufgesucht. Nach einer schönen Woche ging es mit vielen Kilometern in den Beinen mit dem Fahrzeug wieder Richtung Heimat. Nächstes Jahr auf ein Neues, das ist beschlossene Sache.

      

die ersten beiden Bilder sind aus dem Harz, das rechte Bild aus Destne

Fuchs startet beim Hamburg-Marathon

Kürzlich ist unser Neu-Mitglied Marco Grund beim Hamburg-Marathon an den Start gegangen.

Marco ist erst seit 2018 Mitglied bei den Triathlonfüchsen und hat sich in kurzer Zeit schon einen Namen gemacht.

Nachdem er im letzten Jahr seinen ersten Halbmarathon beim Elbdeichmarathon in beachtlicher Zeit von 1:35:37 (noch unter Goldbeck startend) gelaufen ist, so wollte er es jetzt, ein Jahr später, in Hamburg beim Marathon wissen. Etwas im Internet gegoogelt hat er sich einen Trainingsplan aufgestellt und im Dezember 2017 mit der Vorbereitung begonnen. Gerade in den Monaten Dezember bis Februar konnte er sich oftmals schwer motivieren, da das Wetter nicht wirklich in seine Karten spielte. Es galt sich gegen Regen, Kälte und Wind durchzusetzen. Seine längste Einheit lag bei 28 km, das ist nicht viel, hat für ihn aber gereicht. Da er im Juni auch seine erste Mitteldistanz beim Arendsee-Triathlon absolvieren möchte, stieg er ab März oft auf’s Fahrrad um. Die Radeinheiten konnte er mit anderen Füchsen absolvieren, bei den Laufeinheiten war er immer auf sich allein gelassen, Hauptsache Kondition dachte er sich. Auch wenn er am Ende mit seinem Trainingszustand zufrieden sein konnte, zweifelte er das ein oder andere Mal doch an seiner Entscheidung. Ein zurück gab es für ihn aber nicht mehr.

Am 29.04.2018 war es dann soweit. Nachdem er bereits mit der unterstützenden Ehefrau einen Tag zuvor nach Hamburg reiste, stand er dann pünktlich 09.30 Uhr am Start in Block H. Genervt von den Massen und dem Gedränge auf der Straße versuchte er sich nach vorn durchzukämpfen. Er hatte sich eine Zielzeit von 03:30 Std/Min gesetzt und wollte die ersten Kilometer eine Pace von etwa 4:40 Uhr laufen. Das soll was heißen! Sein Plan ging auf, die Pace war gut, sein Gefühl ebenso und durch die vielen anfeuernden Menschen verging die Zeit wie im Fluge. Nachdem es ab Kilometer 20 auf der Strecke übersichtlicher wurde und Marco sich immer noch gut fühlte, legte er sogar noch einen Zahn zu und lief schneller als seine angepeilte Pace. Ohne körperlichen Einbruch kam er nach sage und schreibe 3:15:28 überglücklich ins Ziel, der Mann mit dem Hammer blieb ihm verwehrt. Eine Wahnsinns Zeit für einen ersten Marathon und es wird definitiv nicht der letzte gewesen sein, so auch seine Worte.

Bevor es noch am gleichen Tag wieder nach Hause ging, genoss er noch die super Atmosphäre. An den beiden darauffolgenden Tagen konnte er die wirklich nötige Ruhe zu Hause genießen und sich immer wieder an seiner super Laufzeit erfreuen. Nun freut er sich jedoch auf die kommende Triathlonsaison, in der er, wie schon erwähnt, seine erste Mitteldistanz absolvieren wird.

Marco ist in Sachen Triathlon ein „kleiner“ Senkrechtstarter, erst letztes Jahr hat er seinen ersten Triathlon gefinisht und nun soll es schon eine MD werden…Ich denke in ein oder zwei Jahren sehen wir ihn auch auf der Langdistanz starten. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und freuen uns ihn seit diesem Jahr als Mitglied in unseren Reihen zu haben.

Triathlonfüchse zahlreich beim Elbdeichmarathon vertreten

Am vergangenen Wochenende stand wieder einmal ein Formtest für einige Füchse auf dem Kalender. Die 11. Auflage des Elbdeichmarathon zog 16 Triathlonfüchse nach Tangermünde, um bei bestem Wetter die Laufschuhe zu schnüren, die Elb-Luft kurz oder auch länger zu schnuppern und natürlich maximale Erfolge auf den unterschiedlichsten Strecken zu erzielen. Weitere Füchse unterstützten als Zuschauer und tatkräftige Anfeuerer.

Auf der Marathonstrecke startete als erster (10 Uhr) und einziger Fuchs Volker Noffke. Volker bestritt bereits im Jahr 2005 (Hamburg) seinen ersten Marathon und seitdem jedes Jahr einen. Nach einem Marathon inkl. intensivem Training ist er zum eigentlichen Start der Triathlonsaison in Sachen Laufen dann natürlich topfit, die erste Grundlage ist geschaffen. Für Tangermünde hatte er sich ein lockeres Durchlaufen im angenehmen Pulsbereich vorgenommen. Die Zeit spielte eher eine Nebenrolle, wobei immer ein Auge auf die Uhr schaut und es schon um die 04:30 Std. werden sollten. Mit 04:33:58 kann er am Ende zufrieden sein, denn nur 4 Stunden später stand er schon wieder gut erholt und gestriegelt auf der Tanzfläche zur Tanzstunde. Wir ziehen unseren Hut, „Chapeau“!

Nur 5 Minuten später war der Start der 10 km Läufer. Hier standen Marco Grund, Wilfried Schulze, Jean-Luc Bögner, Johann Herms, Steffen Herms und Justin Pascal Neumann am Start.

Für Marco war es der letzte Härtetest vor seinem Marathondebüt in Hamburg, in nur einer Woche. Der Lauf war sozusagen seine letzte knackige Tempoeinheit mit Wettkampfcharakter. Mit einem 11. Platz kann er guten Gewissens nach Hamburg reisen.

Wilfried kam nach knapp 53 Minuten ins Ziel und kann sicherlich auch zufrieden sein.

Unsere Junioren Jean-Luc, Johann und Justin wollten ebenfalls gute Ergebnisse zielen. Jean-Luc und Justin konnten mit ihren Zeiten doch recht zufrieden sein. Johann hatte sich eine Zeit unter 50 min vorgenommen, ging es aber anfangs zu schnell an, so dass er auf der zweiten Hälfte des Laufes einbrach und erst nach 53:50 min ins Ziel kam. Begleitet wurde er vom Vater Steffen Herms. Auch wenn es für ihn nicht zufriedenstellend war, so hat er doch an Erfahrung gewonnen und wird es beim nächsten Lauf ganz sicher besser machen.

Der beliebteste Lauf bei den Füchsen war der Halbmarathon.

Hier wollten es Kersten Friedrich, Christian Kallus, Patrick Wendt, Marco Treu, Ronald Schaffer, Dirk Ploog, Karsten Thiede, Melanie Wiechert und Anika Henning wissen.

Christian hatte sich als Ziel eine persönliche Bestzeit (01:24 Std) gesetzt. Anfangs lief es noch ganz gut, jedoch musste er nach etwa 14 km feststellen, dass das viele Training (Rolle u. Lauf) der letzten Wochen und Monate und der Wettkampf vor einer Woche in Gartow(Duathlon, siehe voriger Bericht) noch in den Beinen steckte. Diese wurde zunehmend schwerer und zwangen ihn zum Tempodrosseln. Mit einer Zeit von 01:31:48 sicherte er sich jedoch immer noch einen hervorragenden 17. Platz in der Gesamtwertung.

Ronald, Kersten und Patrick folgten ihm auf der Laufstrecke, Ronald konnte sich schon zu Beginn leicht von den Beiden absetzen. Mit viel Ehrgeiz, Kontinuität und Leistungsvermögen konnte er den Vorsprung halten und finishte als 51. in der Gesamtwertung. Das war nicht nur für Kersten etwas unerwartet, welcher ihm noch steckte: „Da krieg ich aber Angst“. Da ist auf jeden Fall noch mehr Potential vorhanden.

Kersten und Patrick blieben weit über die Hälfte der Strecke zusammen. Auch bei Patrick machte sich die Belastung der letzten Wochen und Monate bemerkbar, so dass er Kersten auf den letzten Kilometern ziehen lassen musste.

Marco dagegen lief seinen Halbmarathon konstant und locker durch, Patrick war sogar noch vor dem Ziel in greifbarer Nähe, jedoch nicht mehr einzuholen.

Dirk kam ganz kurzfristig zu seinem Einsatz, da Jeannette Brauer auf Grund einer Verletzung nicht starten konnte, sie feuerte dafür ordentlich an. Er lief den Halbmarathon ohne intensivem Training konstant durch und konnte am Ende damit sehr zufrieden sein, dicht gefolgt von Melanie.

Melanie haderte noch eine Stunde vor dem Start mit sich und einer eventuellen Ummeldung auf den 10 km Lauf, da sie ebenfalls auf Grund einer vorangegangener Verletzung nichts riskieren wollte. Da sie aber lieber lang und langsam als kurz und schnell laufen kann, entschied sie sich gegen die 10 km. Wie bei vielen anderen Sportlern geht es auch bei ihr nicht, im Wettkampf langsam zu laufen. Sie setzte alles auf eine Karte und versuchte die Pace für unter 01:50 Std. nicht nur auf den ersten 5 Kilometern zu halten. Die Karten spielten ihr trotz zunehmender Hitze ins Blatt, sie konnte die gesamte Strecke konstant durchlaufen und wurde am Ende mit einem guten 10. Platz in der Gesamtwertung bei den Frauen belohnt. Und das ohne Trainingsplan, entgegen ihrer Gepflogenheit.

Last but not least Karsten, welcher von den Füchsen in der Trainings- und Wettkampfstatistik immer oben stehen würde, würde es eine fürs Pensum geben. Karsten lässt nichts aus, so fuhr er noch am Tag vor dem HM mit dem Rennrad nach Tangermünde zur Abholung der Startunterlagen sage und schreibe 126 km. Auch bei ihm machten sich die schweren Beine ab Kilometer 10 bemerkbar. Jedoch eine gewollte Belastungseinheit mit Blick auf den Ironman in Tallin im August. Wie der größte Teil der Füchse war auch er mit seiner Laufleistung an diesem Tag zufrieden.

Nachdem alle im Ziel ihr Bierchen und Süppchen verzehrt hatten musste wir feststellen, dass Marco Gr., Kersten, Christian und Patrick wohl doch nicht alle Körner verschossen hatten. Sie fuhren im Anschluss noch eine etwa 70 km lange Strecke mit Rennrad in Richtung Heimat.

Hier alle Ergebnisse der Füchse:

Marathon:

59. Platz – Volker Noffke (04:33:58) – 14. AK

Halbmarathon:

17. Platz – Christian Kallus (01:31:48) – 3. AK

51. Platz – Ronald Schaffer (01:38:43) – 9. AK

69. Platz – Kersten Friedrich (01:41:33) – 12. AK

82. Platz – Patrick Wendt (01:43:24) – 13. AK

84. Platz – Marco Treu (01:43:36) – 13. AK

114. Platz – Dirk Ploog (01:46:53) – 13. AK

432. Platz – Karsten Thiede (02:35:11) – 49. AK

10. Platz – Melanie Wiechert (01:47:32) – 3. AK

10 km Lauf:

11. Platz – Marco Grund (37:05) – 3. AK

87. Platz – Justin P. Neumann (45:13) – 2. AK

110. Platz – Jean-Luc Bögner (47:06) – 4. AK

230. Platz – Wilfried Schulze (53:11) – 5. AK

253. Platz – Johann Herms (53:50) – 6. AK

Die Füchse dürfen am Ende den Organisatoren wieder ein großes Lob aussprechen, alles hat gepasst, sogar das Wetter war in der Kaiserstadt Tangermünde kaiserlich.

Überschattet wurde der Elbdeichmarathon leider vom Tod des Halbmarathonläufers Ronny Heiland (39) aus Stendal, welcher kurz vor dem Ziel zusammenbrach und noch dort verstarb.

Wir sind tief getroffen vom tragischen Unglück und sprechen der Familie unser tiefstes Mitgefühl aus.

 

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