12.08.2018 – Race-Day in Halle und Wilhelmshaven

Am Sonntag standen für unsere Triathlonfüchse zwei Wettkämpfe auf dem Kalender.

Zu einem der Landesliga-Wettkampf in Halle, der 30. GISA Halle-Triathlon und zum anderen der Nordseeman/ – woman in Wilhelmshaven auf der Mitteldistanz.

Beim Landesliga-Wettkampf sollten auch wieder ein paar Punkte für die Wertung eingefahren werden, leider konnten am Ende nur zwei Füchse dazu beitragen. Thomas konnte verletzungsbedingt nicht an den Start gehen (Sturz im Training) und so standen nur Volker Noffke und Siegmar Kirchner an der Startlinie. Zwei Starter können zwar auch Punkte holen, aber definitiv nicht soviel wie drei, aber besser als gar keine. Auf Grund der nicht geringen Entfernung ist es den meisten Füchsen aber nicht krumm zu nehmen. Hut ab und Respekt vor denen, die jede Fahrt aber auch wirklich jede Fahrt in Kauf nehmen!

Nun ein paar Worte zum Wettkampf: Geschwommen wurde in der Saale, gegen den Strom und ohne Neo, aber alles kein Problem, denn die Bedingungen waren für alle gleich. Volker und Siegmar, beide nicht die besten Schwimmer, gaben jedoch ihr bestes auf den 750 Metern und kamen nach knapp 18 Minuten (Volker) bzw. 20 Minuten aus dem Wasser. Anschließend hieß es ein paar Plätze auf dem Rad gutzumachen, welches beide auch schafften. Trotz zu überwindenden Bordsteinen und Schienen, kurvenreichen Passagen und einem kleinen Bergchen war die 20 Kilometer lange Radstrecke (4-Runden-Kurs) gut zu meistern. Siegmar fuhr eine Zeit von 41:05 min, Volker nur wenige Sekunden langsamer, 41:17 min, ging aber dennoch vor Siegmar auf die Laufstrecke. Auf der abwechslungsreichen 5 km langen Laufstrecke (Asphalt und befestigte Wege), welche überwiegend durchs Grüne ging, zeigte Siegmar dann seine Stärke und konnte Volker wenige Hundert Meter vor dem Ziel ein- und überholen. Am Ende belegten beide Füchse die Plätze 77 und 78 mit nur 38 Sekunden Unterschied. Siegmar belegte mit einer Gesamtzeit von 01:27:14 den 1. Platz in der AK 60 und Volker mit einer Gesamtzeit von 01:27:52 den 7. Platz in der AK 50. Beide fuhren zufrieden nach Hause, auch wenn es weniger Punkte für die LL waren als sonst waren. Wir danken ihnen dafür!

Eine etwas längere Distanz hatte dagegen Füchsin Melanie Wiechert beim Nordseeman bzw. –woman, ein eher kleineres Event, zu absolvieren. In Wilhelmshaven hieß es 1,9 km im Hafenbecken vom Jade-Ems-Kanal schwimmend als Wendekurs zu überstehen. Das Salzwasser und die unerwartet vielen Quallen ließen ihre Begeisterung während des Schwimmens nicht gerade erhöhen, aber wat mutt, dat mutt. Nach 1,9 km hatte es ja ein Ende und die Schwimmzeit war auch nicht gerade schlecht, kann man zumindest drauf aufbauen. Nach 40 Minuten, als 20. Frau von 41. gefinishten, kam sie mit Unterstützung von vielen Helfern über die steile hölzerne Ausstiegstreppe in die Wechselzone gelaufen. Neo aus, Socken und Schuhe an, Brille und Helm auf, Startnummer und Rad geschnappt ging es dann einen leichten Anstieg hoch zur Radstrecke. Bei der Radstrecke handelte es sich um einen Wendekurs, welcher 5-mal zu absolvieren war. Die ersten beiden Runden fuhren sich super, relativ windstill (nordseeuntypisch), flach und glatter Asphalt, nur der Salzgeschmack wollte anfangs nicht weggehen, was sich nach reichlich trinken aber wieder gab. Ab der dritten Runde kam dann der Wind und er blieb bis zum Ende des Wettkampfes. Den Rückenwind noch ausnutzend versuchte Melanie bei Gegenwind locker zu bleiben und nicht mehr zu machen als erforderlich. Noch recht gut fühlend ging es anschließend auf die Laufstrecke. Aus dem Hafen heraus, über den Deich und am einzigen Südstrand Deutschlands entlang musste die Wendestrecke 4-mal bewältigt werden. Die erste Runde lief Melanie noch recht flott, zu flott, wie sie am Ende feststellen musste. Am Wendepunkt von einem Helfer stets motivierend angefeuert, ging es mit Rückenwind immer wieder Richtung Ziel bzw. Wende. Auf den ersten drei Runden kam ihr auch immer noch der wohl prominenteste Nordseeman-Teilnehmer entgegen, der ARD-Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder. Auch Robert Gravert vom Hasselaner TC war als Starter anwesend, so dass der Rundkurs nicht nur unter unbekannten Gesichtern gelaufen werden musste. Auf der letzten Runde schwanden dann leider die noch wenigen vorhandenen Kräfte, so dass auch der Rückenwind nicht mehr die Pace halten konnte. Dennoch kam eine sehr gute Gesamtzeit von 05:23:05 heraus. Damit holte sie sich den 8. Platz bei den Frauen und den 2. Platz ihrer AK 40 und fuhr noch am Abend den weiten Heimweg zufrieden nach Hause. Nun heißt es erst einmal regenerieren und alle Wehwehchen auskurieren.

 

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2 Kommentare

  • Florian F.

    Schade, dass es nicht möglich war, den Ausfall in der Landesliga zu kompensieren. Wär schön gewesen, wenn zwei Vereine aus der Altmark es aufs Podium in der Landesliga geschafft hätten. (Auch wenn wir hier nur über die Holzplätze sprechen).

    Mit sportlichen Grüssen,
    Florian F.

    • Chh

      Aufgrund der starken Konkurrenz aus Bundesliga etc., die fast 5 Minuten vor dem ersten Landesligastarter ins Ziel kamen, werden die Ergebnisse jedoch bei fast allen Vereinen ein Streichergebnis werden. Aber sowas kann man ja vorher nicht immer wissen.

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