Fuchs startet beim Hamburg-Marathon

Kürzlich ist unser Neu-Mitglied Marco Grund beim Hamburg-Marathon an den Start gegangen.

Marco ist erst seit 2018 Mitglied bei den Triathlonfüchsen und hat sich in kurzer Zeit schon einen Namen gemacht.

Nachdem er im letzten Jahr seinen ersten Halbmarathon beim Elbdeichmarathon in beachtlicher Zeit von 1:35:37 (noch unter Goldbeck startend) gelaufen ist, so wollte er es jetzt, ein Jahr später, in Hamburg beim Marathon wissen. Etwas im Internet gegoogelt hat er sich einen Trainingsplan aufgestellt und im Dezember 2017 mit der Vorbereitung begonnen. Gerade in den Monaten Dezember bis Februar konnte er sich oftmals schwer motivieren, da das Wetter nicht wirklich in seine Karten spielte. Es galt sich gegen Regen, Kälte und Wind durchzusetzen. Seine längste Einheit lag bei 28 km, das ist nicht viel, hat für ihn aber gereicht. Da er im Juni auch seine erste Mitteldistanz beim Arendsee-Triathlon absolvieren möchte, stieg er ab März oft auf’s Fahrrad um. Die Radeinheiten konnte er mit anderen Füchsen absolvieren, bei den Laufeinheiten war er immer auf sich allein gelassen, Hauptsache Kondition dachte er sich. Auch wenn er am Ende mit seinem Trainingszustand zufrieden sein konnte, zweifelte er das ein oder andere Mal doch an seiner Entscheidung. Ein zurück gab es für ihn aber nicht mehr.

Am 29.04.2018 war es dann soweit. Nachdem er bereits mit der unterstützenden Ehefrau einen Tag zuvor nach Hamburg reiste, stand er dann pünktlich 09.30 Uhr am Start in Block H. Genervt von den Massen und dem Gedränge auf der Straße versuchte er sich nach vorn durchzukämpfen. Er hatte sich eine Zielzeit von 03:30 Std/Min gesetzt und wollte die ersten Kilometer eine Pace von etwa 4:40 Uhr laufen. Das soll was heißen! Sein Plan ging auf, die Pace war gut, sein Gefühl ebenso und durch die vielen anfeuernden Menschen verging die Zeit wie im Fluge. Nachdem es ab Kilometer 20 auf der Strecke übersichtlicher wurde und Marco sich immer noch gut fühlte, legte er sogar noch einen Zahn zu und lief schneller als seine angepeilte Pace. Ohne körperlichen Einbruch kam er nach sage und schreibe 3:15:28 überglücklich ins Ziel, der Mann mit dem Hammer blieb ihm verwehrt. Eine Wahnsinns Zeit für einen ersten Marathon und es wird definitiv nicht der letzte gewesen sein, so auch seine Worte.

Bevor es noch am gleichen Tag wieder nach Hause ging, genoss er noch die super Atmosphäre. An den beiden darauffolgenden Tagen konnte er die wirklich nötige Ruhe zu Hause genießen und sich immer wieder an seiner super Laufzeit erfreuen. Nun freut er sich jedoch auf die kommende Triathlonsaison, in der er, wie schon erwähnt, seine erste Mitteldistanz absolvieren wird.

Marco ist in Sachen Triathlon ein „kleiner“ Senkrechtstarter, erst letztes Jahr hat er seinen ersten Triathlon gefinisht und nun soll es schon eine MD werden…Ich denke in ein oder zwei Jahren sehen wir ihn auch auf der Langdistanz starten. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und freuen uns ihn seit diesem Jahr als Mitglied in unseren Reihen zu haben.

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