Füchse räumen beim Radrennen Bürgermeisterpokal ab

Am Sonntag (16.09.2018) zog es viele Sportler nach Berlin zum Marathon, um einen neuen Weltrekord zu sehen oder auch selbst die 42,195 km zu laufen.

Die Füchse zogen es jedoch vor, ihr Heimvorteil zu nutzen um beim Radrennen in Osterburg, dem 1. VR PLUS Cup, teilzunehmen. Als Osterburger Triathlonverein liegt es schon in der Pflicht an solch einer Veranstaltung auch präsent zu sein. 27 Jahre nach dem letzten Radrennen in Osterburg wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Bürgermeister der Stadt Osterburg, Nico Schulz und dem Landesverband Radsport Sachsen-Anhalt ein Radrennen geplant, organisiert und schließlich auch durchgeführt. Neben der Friedensfahrt mit Grundschülern und dem zertifizierten Rennen der Jugend, startete 11.15 Uhr ein Hobby-Durchgang, u.a. mit den Füchsen. Henning Giggel sorgte mal wieder als Kommentator für die nötige Unterhaltung, Karsten Thiede, Karsten Köhn, Christian Kallus, Patrick Wendt und Melanie Wiechert versuchten sich beim Rennen. Es fehlte noch Marco Grund, auch er war fest eingeplant, er zog es jedoch vor, am Samstag Fußball zu spielen und überstand dieses leider nicht verletzungsfrei. Ob es das letzte Fußballspiel war? Für Christian, Patrick und Melanie war es das erste Radrennen überhaupt, sie wussten also nicht wirklich was auf sie zukommt. Mit ein paar Hinweisen von den beiden Karsten’s sollte es schon irgendwie klappen.

Nach dem alle 38 Teilnehmer an der Startlinie standen ging es auch schon los. Alle traten in die Pedale als müsste nur eine Runde (1,7 km) gefahren werden. Aber es hieß 20 Runden, zumindest für die ersten, denn wenn der erste im Ziel ist, fährt jeder nur noch seine aktuelle Runde zu Ende und das Rennen ist vorbei.

Nach ca 100 m kam dann schon die erste gefährliche Kurve, hier hieß es aufpassen und sich die Straßenführung für die folgenden Runden merken, schließlich kann man in den Kurven auch Zeit verlieren. Nach der Kurve ging es dann richtig zur Sache. Die ambitionierten Fahrer setzten sich schnell ab und wer schnell und clever war konnte das Tempo im nötigen Windschatten mitfahren. Das Teilnehmerfeld teilte sich schnell in mehrere Gruppen auf. Auch die Füchse waren ganz gut dabei, besonders Christian und Patrick versuchten vorn mitzufahren, was ihnen auch gelang. Bei den erfahrenen Karsten’s brauchte man sich keine Sorgen machen, sie wussten was sie tun und fuhren erwartungsgemäß auch ziemlich weit vorn mit. Melanie gab alles und versuchte den Abstand zu den anderen Füchsen so gering wie möglich zu halten, Überrundungen waren jedoch nicht zu vermeiden. Aber nicht nur für sie, auch alle anderen Füchsen wurden von der Führungsgruppe überrundet, einmal oder auch mehrmals.

Nachdem der erste Fahrer mit einer Zeit von 47:43 min im Ziel war, hieß es für die restlichen Teilnehmer nur noch ihre aktuelle Runde zu beenden. Christian konnte sich als bester Fuchs auszeichnen, er wurde nur einmal überrundet und schaffte 19 Runden. Patrick und die beiden Karsten’s konnten 18 Runden ihr Können zeigen und Melanie war mit 17 Runden auch ganz gut dabei.

Bei der Pokalvergabe für die Gesamtwertung waren die Füchse zwar nicht beteiligt, dafür räumten sie die gesonderte Wertung vom Bürgermeister ab. Den BürgermeisterPokal für den schnellsten Osterburger und die schnellste Osterburgerín holten sich Christian und Melanie. Beide wohnen in der Einheitsgemeinde Osterburg und waren unter allen Osterburgern die jeweils schnellsten Teilnehmer. Mit einem wunderschönen Pokal, dem Ersten für eine hoffentlich noch jahrelange Traditionsveranstaltung, fuhren sie freudestrahlend nach Hause. Ein großes Dankeschön geht an den Veranstalter, den Absperrkräften und den Stimmungsnestern in der Stadt. Die Füchse waren positiv überrascht und kommen definitiv im nächsten Jahr wieder. Eine wirklich schöne Veranstaltung, eine etwas höhere Frauenquote wäre allerdings wünschenswert.

Hier noch die erzielten Zeiten/Runden:

  • 8. Platz Christian Kallus – 19 Runden – 49:08 min
  • 15. Platz Patrick Wendt – 18 Runden – 48:29 min
  • 16. Platz Karsten Thuiede – 18 Runden – 48:29 min
  • 18. Platz Karsten Köhn – 18 Runden – 49:07 min
  • 21. Platz Melanie Wiechert – 17 Runden – 48:33 min

  

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Füchse geben Gas beim Sportscheck-Lauf

Am Abend des 07. September fand in Magdeburg der Sportscheck-Nacht-Lauf statt. Nur etwa eine Woche vorher dazu entschlossen, machten sich Dirk Ploog, Karsten Thiede, Marco Grund und Melanie Wiechert von den Triathlonfüchsen Osterburg auf den Weg dorthin.

Karsten noch in der Regeneration nach der „Hölle von Q“, der Mitteldistanz in Quedlinburg, wollte die 10 km nur locker durchlaufen und gesund finishen, was er auch tat. Marco und Melanie dagegen hatten sich für die 10 km schon einiges mehr vorgenommen. Marco wollte seine Laufzeit vom letzten Jahr unterbieten und peilte eine Zeit von unter 40 min an. Er begab sich auch direkt an die Startlinie um von Beginn an vorn mitzulaufen. Melanie positionierte sich nur wenige Meter dahinter, sie hatte ein Auge auf den Pacemaker für die 45 min geworfen (4:30 min/km Pace). Ein Risiko, welches sie wagte einzugehen, denn eine richtige Wettkampfzeit auf 10 km hatte sie bis dato nicht. Nach dem Startschuss ging es auf recht engem Terrain ziemlich flott los, Marco war schnell auf sich allein gelassen, denn vor und hinter ihm waren nicht all zu viele Starter. Ohne Laufbegleitung trugen ihn seine schnellen Beine trotz alle dem in einer persönlichen Bestzeit über die Finisherlinie. Melanie schloss sich dem Pacemaker an, wie auch einige andere. Bereits auf dem zweiten Kilometer war ihr klar, dass sie dieses Tempo nicht bis zum Ende durchhalten werden kann und so ließ sie ihn ab Kilometer 4 langsam davon ziehen und versuchte mit nur etwas weniger Tempo die 10 km trotzdem in einer guten Zeit zu laufen. Vom Ehrgeiz getrieben und einem weiteren Läufer gezogen, schaffte sie am Ende eine für sie mehr als zufriedene Zeit, dafür aber völlig erschöpft und zu nichts mehr fähig.

Dirk entschied sich für einen Start auf den 5 km, sein Ziel war unter 21 min zu laufen. Auf recht voller Strecke aber auch relativ weit vorn dabei, konnte er die 5 km am Ende auch unter den gewünschten 21 min laufen und erreichte somit persönliche Bestzeit.

10 km – Lauf

  • 10. Platz m Marco Grund – 00:38:53 – 1. Platz AK 40
  • 419. Platz m Karsten Thiede – 01:02:03 – 24. Platz AK 55
  • 12. Platz w Melanie Wiechert – 00:46:26 – 2. Platz AK 40

5 km – Lauf

  • 24. Platz m Dirk Ploog – 00:20:29 – 2. Platz AK 50

  

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30. Riemer-Team-Triathlon – Saisonabschluss

Der 30. Riemer-Team-Triathlon ist nun wieder Geschichte. Mit nur 4 Teams waren die Osterburger Füchse in diesem Jahr gemeldet und gestartet sind dann leider nur noch 3 Teams.

Bei gut vorausgesagtem Wetter machten sich alle mit bester Laune auf den Weg zum Barlebener See, das Zelt als Sammelpunkt war schnell aufgebaut und die Nervosität stieg zunehmend, insbesondere bei den Neulingen. Gemeldet waren wie immer „Die Goldbäcker“ mit Marco Treu, Karsten Köhn und Steffen Herms, „the flying foxes“ mit Patrick Wendt, Thomas Nitzsche und Christian Kallus, „the wild foxes“ mit Marco Grund, Melanie Wiechert und Kersten Friedrich und „the old foxes“ mit Karsten Thiede, Volker Noffke und Torsten Schaaf. Mit „ the flying foxes“ fanden sich drei schnelle Jungs zusammen, welche in der Kategorie unter „120 Jahre“ starteten. „Die Goldbäcker“ und „the old foxes“ starteten verständlicher Weise in der Kategorie „über 120 Jahre“ und „the wild foxes“ wären in der Kategorie „über 120 Jahre, mixed“ gestartet. Auf Grund vor Ort eingefangener multipler Hornissenstiche an Kopf und Oberkörper bei Marco und Melanie, war für dieses Team der Wettkampf bereits vor dem Startschuss gelaufen. Der Podestplatz, welcher angepeilt war, muss nun bis zum nächsten Jahr warten. Kersten schwamm dann für sich eine Runde im See und lief allein 2 Runden um den See, so dass auch er den weiten Weg mit dem Fahrrad nicht umsonst angetreten hatte. Unsere Youngstars wollten auch einen raushauen, wurden jedoch mit einem Plattfuß in der Wechselzone ausgebremst. Christian als dritter Radfahrer hatte bereits den Chip von Thomas bekommen, als er bemerkte am Rad ein Plattfuß zu haben. Ein Schlauchwechsel hätte einfach zu lange gedauert und so eilte Thomas schnell zurück in den Wechselgarten und holte sein Rad zurück, in der Hoffnung, dass die Klickpedalen auch bei Christian passen. Leider passte es doch nicht ganz mit den Klickies, aber in der Not geht auch das mal. Mit Kette rechts, viel Druck und noch mehr Wut im Bauch haute Christian alles aus den Beinen was ging. Er fuhr sogar die beste Radzeit von seinem Team. Mit guten Schwimmzeiten (Thomas mit bester Schwimmzeit aller Füchse) und noch besseren Laufzeiten (Christian mit bester Laufzeit aller Füchse) erreichten sie am Ende einen sehr guten 11. Platz in ihrer Kategorie. Einen guten 34. Platz in der Kategorie „über 120 Jahre“ konnten „Die Goldbäcker“ erkämpfen, wobei Karsten K. hier seine Stärke im Radfahren zeigte und die schnellste Radzeit unter den Füchsen einfuhr. Aber auch beim Schwimmen machte er eine ganz gute Figur. Die „the old foxes“ konnten sich am Ende auf den 75. Platz wiederfinden und sind damit auch mehr als zufrieden. Karsten Th. konnte beim Schwimmen punkten, Volker beim Radfahren und Torsten zeigte seine Stärke beim Laufen, so dass jeder zur guten Gesamtleistung beitrug.

Im Anschluss an den Team-Triathlon durften in diesem Jahr auch mal wieder die Kinder an den Start, jedoch nicht als Staffel sondern im Einzelwettkampf. Von den Füchsen waren nur Malte und Magnus Köhn am Start, Familie Köhn reiste nämlich komplett an. Magnus startete auf der Mini-Strecke und konnte einen sehr guten 5. Platz von 25 Startern belegen. Und warum nur bei den Erwachsenen Pannen, Malte erging es ähnlich. Auf der Radstrecke fuhr er sich einen Plattfuß ein, so dass für ihn der Wettkampf frühzeitig beendet war. Schade, denn bereits auf dem 4. Platz liegend, wäre sicher beim Laufen noch mehr drin gewesen.

Trotz alle dem war es für alle Starter ein schöner Tag und ein guter Saisonabschluss. Nächstes Jahr auf ein Neues, mit hoffentlich mehr Glück und dem ein oder anderen Podestplatz. Der nächste Treff für einige Füchse wird das Radrennen am kommenden Sonntag in Osterburg sein. 

     

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Osterburger Fuchs Marcus Herbst bei der WM in Südafrika

Marcus Herbst (WILD EAST Pro Triathlon Team / Triathlonfüchse Osterburg) startet am Sonntag in Südfrika bei seiner ersten Elite-WM und misst sich mit den besten Triathleten der Welt. Die Weltmeisterschaft in Port Elizabeth / Nelson Mandela Bay ist der Höhepunkt der IRONMAN 70.3-Rennserie und auch sein Höhepunkt in diesem Jahr. Lange und hart darauf vorbereitet, will er am Sonntag hoch hinaus und hat eine Platzierung unter den ersten 10 bzw. 12 schon fest im Visier. Wir wünschen ihm dafür viel Erfolg und drücken Sonntag um 07.30 Uhr fest die Daumen. “Du schaffst das Kalle, go go go…!!!”

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KnappenMan 2018 in der Lausitz – Halbdistanz

Am 25.08.2018 traten die Füchse Anika Henning, Marco Treu und Marco Grund den langen Weg in die Lausitz an um beim 30. KnappenMan an den Start zu gehen.

Bewältigt werden sollte die Halbdistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Rad, 21 km Lauf)

Ebenfalls am Start waren die Sportfreunde Robert Wojahn (HTC) und Thomas Hoffmann vom TLV.

Für Anika Henning und Marco Grund war es bereits die zweite Halbdistanz in diesem Jahr.

Für Marco Treu hingegen gar erst der 1. Wettkampf 2018, da er durch einen Radunfall und Verletzungen immer wieder zurück geworfen wurde.

Pünktlich um 11Uhr ging es an den Start. Zum Glück hatte es bis dahin aufgehört zu regnen. Vom Land aus stürzten sich dann 250 Triathleten in das Wasser und kämpften um jeden Meter. Nach etwa 500 Meter war das Feld soweit auseinandergerissen, dass relativ frei geschwommen werden konnte. Von den Füchsen kam Anika als erstes (38:05 min), gefolgt von Marco T. (40:36 min) und wie gewohnt Marco G. als letztes nach 42:40 min aus dem Wasser.

Auf dem Rad sollte sich das Blatt aber für Marco G. wenden. Hier konnte er seine Stärken ausspielen und die Führung Teamintern übernehmen. Die Strecke war trotz Nässe sehr gut zu fahren, über die Landstraße ging es um den Scheibensee. Insgesamt musste die Runde 3mal bewältigt werden. Mit 187 Höhenmetern waren auch ein paar Hügelchen zu bewältigen. Durch den Regen am Vormittag waren die Straßen noch nass, so dass es einige kritische Stellen gab, an denen es auch zu Stürzen im Feld kam. Nach einer Radzeit von 02:24:38h ging es für Marco G. auf die Laufstrecke, gefolgt von Marco T. mit einer Fahrzeit von 02:32:10h und Anika mit 03:01:26h. Für Anika lief das Radfahren leider etwas unglücklich, da sie auf Grund eines Plattfußes den Schlauch wechseln musste. Schnell noch schnell eine Pumpe geliehen und weiter ging es auch für Sie. Eine bessere Fahrzeit blieb ihr dadurch verwehrt.

Die Laufstrecke ging über 2 Runden um den Dreiweiberner See. Auf der letzten Disziplin wollte Marco G. seine Zielzeit von unter 05:00 Stunden klar machen. Dementsprechend versuchte er das Tempo hochzuhalten. Mit einer Durchschnittszeit von 4:32 min/km beendete er die 21 km nach 01:32:09 und finishte die Halbdistanz überglücklich mit einer Gesamtzeit von 04:43:26 Stunden. Aber auch Marco T. und Anika können stolz auf ihre Ergebnisse sein. Wir gratulieren allen drei Füchsen zu ihrer nächsten gefinishten Halbdistanz. Marco Grund war zum ersten Mal in der Lausitz am Start und konnte nun Daumen hoch zeigen, ein sehr schöner und auch gut organisierter Wettkampf. Die weite Anreise hat sich definitiv gelohnt. Mit der Seenlandschaft und dem Streckenprofil ähnelt er unserem eigenen Arendsee-Triathlon.

Nun heißt es langsam die Saison ausklingen zu lassen und die Vorbereitung für die Saison 2019 zu planen – der Arendseetriathlon kann also kommen – sie sind bereit für die Online-Anmeldung ab dem 01. September.

Ergebnisse im Überblick:

Männlich:

  • Marco Grund: 04:42:26 – Platz 70 gesamt, AK 11.Platz
  • Marco Treu:   05:11:40 – Platz 134 gesamt, AK 27.Platz

Weiblich:

  • Anika Henning: 06:04:01 – Platz 42 gesamt, AK 9. Platz

 

Robert Wojahn, Marco Treu, Anika Henning, Marco Grund, Thomas Hoffmann

Schwimmstart

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