Kalte Verhältnisse beim O-See-Triathlon

Mit sieben Startern waren die Füchse beim 11. O-See-Triathlon in Uelzen am Start. Die Füchse waren bei allen drei Wettkämpfen vertreten. Das Wetter sorgte für die 425 Teilnehmer für besondere Umstände an diesem Tag. Das Wasser war deutlich wärmer (18 Grad) als die Luft (10 Grad), aber dennoch kalt genug um im Neo starten zu dürfen.

Der erste Wettkampf, die Mitteldistanz, war 8:30 Uhr. Hier gingen nun Mel, Kersten, Karsten, Volker und Siegmar mit rollendem Start ins Wasser. (Rollender Start: du fängst einfach an zu schwimmen, wenn du möchtest und die Zeit beginnt zu laufen, wenn du die Zeitmatte vor dem Wasser überquerst… Man lässt also erstmal die schnellen Schwimmer vor, um dann ganz in Ruhe sein eigenes Tempo finden zu können).

Das Schwimmen schien den Füchsen keine großen Probleme zu bereiten, außer leichte Orientierungsprobleme für Mel. Zum Glück hat sie ihr Fahrrad noch rechtzeitig finden können, um als Erste von den Füchsen auf die Radstrecke zu gehen.

Nach dem die Mitteldistanzler alle mit dem Radfahren beschäftgt waren, mussten die Starter des O-See STANDARDs (Olympische Distanz) ins Wasser. Auch hier begann das Schwimmen mit einem rollenden Start. Hier war nur Anika von den Füchsen dabei.

Der dritte Wettkampf an diesem Tag war der O-See SPRINT. Arne vertrat hierbei die Füchse. Obwohl er als letzter von den Füchsen startete, war er als erster Fuchs im Ziel. Nach dieser Logik kam dann natürlich Anika als zweite ins Ziel…

Alle Füchse mussten dem Wetter ordentlich Tribute zollen. Die Füße und Hände waren nach dem Radfahren ganz schön steifgefroren und das fühlte sich alles andere als gut an. Wie sollte man beim Wechseln schnell in die Laufschuhe kommen? Irgendwie ging es dann doch.

Summa summarum ist es aber immer eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Athleten werden während und nach dem Wettkampf sehr gut versorgt, so dass man sich immer sehr wohl bei dieser top organisierten Veranstaltung fühlt (…nach dem man dann aufgetaut ist).

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Karstens Bericht vom O-See Triathlon

Beim meinem 90. Triathlon hab ich es auch wieder über die Ziellinie geschafft, bin wieder ein FINISHER!

Zum vierten Mal bei einer Mitteldistanz und zum dritten mal in Folge in Uelzen. Bei dieser Veranstaltung, die man gern haben muss. Man fühlt sich als Athlet einfach wohl und man spürt das Herzblut der Veranstalter und der vielen Helfer.

Das Wetter sorgte für besondere Umstände an diesem Tag. Das Wasser war deutlich wärmer als die Luft und ich war froh, dass ich in den Neo schlüpfen konnte. Bin ja eher ein Neo-Muffel, aber so war das Schwimmen doch das kleinste Problem im Ablauf des Wettkampfes. Der entspannte rollende Start kommt mir als langsamer Schwimmer, ¾ der Strecke im Bruststil, auch entgegen.

Der Wechsel ging glatt von der Hand, zusätzlich noch eine lange Radjacke drüber und los, auf die regennassen Straßen. Erstmal alles schön piano, bloß nicht auf dem Asphalt landen. Die erste Runde fühlt siich aber gut an, ich kann viele schnellere Schwimmer wieder einsammeln, kaum jemand kommt noch vonn hinten an mir vorbei.  Auch Runde zwei alles prima, es rollt und ich sitze kompakt auf dem Rad. Auch in der zweiten Runde lasse ich die Verpflegungsstation rechts liegen und denke, dass es reicht was ich auf dem Rad zu mir nehme. Mitte der dritten Runde, am einzigen längeren ansteigenden Abschnitt melden sich Muskeln am Knie und Oberschenkel, drohen zu zumachen. Also etwas runter vom Gas und es geht weiter ganz gut. In Runde vier häufen sich aber die „Fehlermeldungen“ der Muskeln erneut und ich versuche mit einem runden Tritt und weniger Druck auf den Pedalen das Tempo zu halten. Inzwischen überhole ich kaum noch andere Athleten und einige, die ich schon hinter mir gelassen hatte, kamen zurück. Irgendwie kam es mir auch in den beiden letzten Runden nicht in den Sinn bei der Verpflegung aufzutanken. Vielleicht weil es nicht warm ist. Ganz im Gegenteil, die Füße waren ganz schön „steifgefroren“ und das fühlte sich nicht gut an.

In der Wechselzone angekommen,  ging es auch zügig in die Laufschuhe und ab auf die 8-Runden-Strecke. Hier machten sich die kalten Füße wieder bemerkbar, die Lauftechnik, die ich eh nicht wirklich habe, litt darunter.  Die kalten Muskeln der Oberschenkel und Knie meldeten sich erneut und in den erste beiden Runden gab es einige unfreiwillige Stopps, um Krämpfe rauszudrücken. Ich hoffte, dass ich diese Probleme nach und nach rauslaufen könnte, was auch halbwegs gelang. Aber das Gefühl, dass jederzeit ein Krampf droht, blieb auch in Runde drei und vier. Erstaunlicherweise war mein Tempo garnicht mal so schlecht, bewegte sich im positiven Bereich meiner Möglichkeiten . Dann die Runde Fünf. Hier wurde es auch in den letzten Jahren mental schwierig, aber nun kam ein dramatisches Ereignis hinzu. Ein Läufer war kollabiert und die Rettungskräfte kämpften um sein Leben. Man musste dicht am Unfallort vorbei und es hat mich wirklich betroffen gemacht. Ich dachte „Nicht schon wieder wie in Tangermünde“, als ein Athlet starb. Die Gedanken schossen kreuz und quer durch den Kopf. Ich hab auch überlegt, ob man einfach so weiterlaufen kann. Aber die Vernunft sagte mir, dass es ok ist und alles andere nicht wirklich nützt, Chaos und Panik niemandem helfen. Meine Geschwindigkeit lies also aus den verschieden Gründen nach. Ich musste mit mir erst mal wieder mental ins Reine kommen. So versuchte ich, mich für den Kampf über die letzten Runden noch mal zu motivieren. Nachdem ich auch das Ziel noch mal fokusiert hatte, immer wenn man daran noch vorbeiläuft, konnte ich mal in den Körper lauschen, was los ist. Langsam würde mir klar, dass ich wahrscheinlich kurz vor einem Hungerast stand. Ich hatte eindeutig zu wenig  Energie zu mir genommen. Also auch mal zur Cola greifen, die dann aber auch alle war, in Runde 6 und 7 auch nach Laugengebäck gegriffen. Und siehe da, meine Muskeln reagierten wieder auf Befehle und die Geschwindigkeit der letzten beiden Runden ließ sich wieder erhöhen.

Die letzte Runde setzte langsam die Produktion der Glückshormone in Gang und in Richtung Finale  geht es gefühlt doch bergab. Wenn dann auch noch die Freunde und Vereinskollegen im Ziel mit Applaus auf einen warten, ist die ganze Quälerei des Tages vergessen. Auch viele andere Triathleten und Zuschauer zollen bis zum Ende des Wettkampfes den Finishern ihren Respekt.

Das Verpflegungszelt hinter der Ziellinie ist nach dem Gruppenbild der Triathlonfüchse mein nächstes Ziel.  Das Buffet ist noch gut gefüllt und alles schmeckt lecker, endlich die Speicher wieder füllen. Hier wird mir mein Fehler erst richtig klar und ich nehme das als Erfahrung mit. Der Muskelkater des nächsten Tages erinnert mich auch noch mal daran.

Die erreichten Zeiten kann ich gut einordnen und helfen mir, den Trainingsplan bis zum Saisonhöhepunkt entsprechend zu gestalten.

Am 4. August geht es wieder um ein Finish, dann beim IRONMAN TALLIN…

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Erlebnisbericht WPFG Los Angeles 2017 von unserem Vereinsmitglied Thomas

Dass es alle zwei Jahre die Police World und Fire Games gibt, war mir bekannt. Nur allzu oft hat mich mein (Lauf-) Kollege Rene daran erinnert und zu einer Teilnahme überredet. Ich habe es  zur Kenntnis genommen und sowieso, aus den verschiedensten Gründen hat es eh immer nicht gepasst. Dann kam im Mai dieses Jahres die Anfrage vom Koordinator, welche Sportverrückten denn vom 07.08.17 bis 16.08.2017 in Los Angeles an den Spielen teilnehmen möchten. Mit dieser Mail erst habe ich ernsthaft darüber nachgedacht und irgendwann für mich allein entschieden – wer weiß schon, was in zwei Jahren wieder dazwischen kommt – da fahre ich mal mit.

Da ich als ambitionierter Freizeitsportler derzeit dem Triathlon verfallen bin, sollte es auch diese Disziplin sein, abgerundet von einem 10km Cross und Halbmarathon. Somit habe ich mich für diese Disziplinen auch fix angemeldet, bin der Whats-App Gruppe Southern California beigetreten, habe den Flug, Mietauto und schlussendlich das Hotel gebucht. Ach ja, einen neuen Reisepass auch noch schnell beantragt. (Anmerkung für zukünftige Reisen dieser Kategorie: alles frühzeitig buchen – spart unheimlich Kosten… )
Kurz vor der Reise empfahl mir Rene noch, mich für die Teamwertung, Team GERMANY, im Halbmarathon anzumelden – ich sollte es nicht bereuen.

Man kann übrigens in fast allen denkbaren Sportarten gegen die Kollegen der Fire und Police Departments all over the world antreten, vom Hufeisenwerfen bis hin zum Wrestling. (siehe http://la17wpfg.com/6/index.htm)

17 Polizisten (leider keine Feuerwehrmänner) aus unserem Land traten die Reise nach California an. Die Akkreditierung konnte man bereits am Sonntag, vor der Eröffnung durchlaufen. In der Police Academy Los Angeles bekamen wir dazu unseren Athletenausweis und letzte Hinweise zu den Wettkämpfen oder sonstigen Events. Die sogenannte Opening Ceremony am Montag werde ich wohl lange in Erinnerung behalten, da ich an diesem ehrwürdigen Tag gleich vormittags mein Mietauto auslösen musste,
mittags ein Ticket an der Parkuhr bekam und als ich dann noch meine Sim im Handy
(gleichzeitig Navi!!!) falsch eingab, kam ich fast zu spät zur Eröffnung. Die Feier war einfach gigantisch mit Einmarsch, Festreden, Einflug Hubschrauberstaffel und Feuerwerk, halt typisch USA: big, bigger biggest (so auch die Autos, Straßen, aber auch der Spalt zwischen arm und reich).

Der erste Wettkampf für mich war gleich am Dienstag. Den  10km Cross absolvierte ich in 42:27 min mit Platz 10 in der AK, 46. gesamt. Damit war ich mehr als zufrieden. Start war 7:00 Uhr, bei schon ca. 30 Grad. Am 10.08.17, Donnerstag, stand der Halbmarathon auf dem Plan. Ebenfalls wieder 07:00 Uhr Start, wieder ca. 30 Grad und wieder erwartungsgemäß in Mitte des Teilnehmerfeldes: Platz 11 AK in 1:34:23 h das Ziel erreicht. Aber, nun die freudige Überraschung, in der Teamwertung zusammen mit Marco aus Thüringen, Rene und Werner (v.l.n.r.), Platz 3. Cool. Medaille. Ruhm. Ehre. usw. ☺ Mein Highlight war aber der Triathlon am 14.08.17 in Castaic, einem kleinen Örtchen ca. 100 km nördlich von LA. Mit einem dazu ausgeliehenen Rennrad checkte ich schon mal zwei Tage vorher die Wettkampfstrecke bei 40 Grad in der Mittagshitze. Der Montag sah dann wie folgt aus: 3:30 Uhr aufstehen – Hotel auschecken, Auto beladen – Fahrt nach Castaic – 05:00 Uhr Abholen Startunterlagen (See 28 Grad, Luft noch 24 Grad), Check In, 07:00 Uhr Start, jetzt schon wieder 30 Grad, 28 min  Schwimmen für die 1,5km, dann mit Rad auf die Hugh-Lake-Road bis zum Wendepunkt in 20km Entfernung (jetzt schon 35 Grad) – selbe Strecke zurück, dann die 10km Laufen auf Beton, aber flach bei 39 Grad – im Ziel nach 2:48:03 h (selbe Distanz in Deutschland benötige ich im Durchschnitt 02:18:00 h!) – kurz erholen und trinken –dann Freude: 2. Platz = Vize Weltmeister in AK = Cool, Medaille, Ruhm, Ehre… – dann Leihrad zurückbringen – nach LA fahren, tanken – Mietauto abgeben – 16:00 Uhr Start Flieger –  Zwischenstopp Heathrow 09:00 Uhr (+1Tag) – 17:00 Uhr Berlin, 20:30 Uhr Halle.

Fazit:
Wer für die PWFG das nötige Kleingeld entbehrt, wird es nicht bereuen. Wer die Spiele mit Urlaub und Familie dann noch verbindet, wird es nie vergessen! Ein paar Bilder noch abschließend von mir und schaut Euch bitte auch die anderen Berichte und Kommentare zu den Spielen, Sportlern, etc. in den digitalen Medien an.

Sport Frei!
Thomas

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Advent, Advent ein jeder rennt

Die Triathlonfüchse wünschen eine besinnliche und schöne Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Wir hoffen, dass wir euch in 2018 gesund und fit bei unseren Veranstaltungen begrüßen dürfen.

Advent Advent ein Jeder rennt

Im Kaufhaus sieht man Menschen flitzen
An Fenstern grelle Lichter blitzen
Auch seit November hängt nun schon
Der Weihnachtsmann dort vom Balkon
Die Hausfrau überlegt seit Wochen
Was tut sie wann an Weihnacht kochen.
Wo ist sie die Besinnlichkeit
In dieser Vorweihnachtszeit?
Der Plätzchenduft, der Kerzenschimmer
Geschenke basteln im warmen Zimmer
Weihnachtslieder und Geschichten
Die von der Geburt Jesu berichten.
Ich wünsch euch für die kommende Zeit
Etwas mehr von der Besinnlichkeit.

(Klaus Göltl)

 

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